Samstag, 20. Dezember 2008

Tag 8: Auf zur Great Ocean Road...

... Steine, Tiere, Regen (18.12.2008)


Zu der unchristlichen Zeit von 4.45Uhr klingelte unser Wecker, voller Tatendrang sprangen wir aus dem Bett, machten uns Startbereit fuer unseren 4km-marsch um dann zu merken, dass der Reisebus auch 50m um die Ecke haelt. Na ja, besser zu frueh merken, als zu spaet.

Um 7.15Uhr sind wir dann mit einem indischen Arztpaerchen, einem netten alten Ehepaar, zwei Hollaenderinnen, einem englischen Maedel, unserer Reisefuehrerin "Foggy" und ihrem Hund "Oscar" zu der ersten Station aufgebrochen:

Dem Badestrand und Surferparadies "Bells Beach". Leider durften wir fuer diesen Tag kein gutes Wetter erwarten, dementsprechen "trueb" sehen auch die Fotos aus; Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Nach unseren Informationen war es seit 4 jahren zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kalt wie jetzt.


Zum Glueck durften uns ein paar knuddelige und gleichzeitig unfassbar faule Koalas (dagegen wirkte selbst Dennis ziemlich agil) den Tag versuessen. Die kleinen Tierchen schlafen etwa 20 Stunden am Tag und hatten auch nicht vor, sich von uns zu besonderen Aktivitaets-Ausbruechen bewegen zu lassen. Also schossen wir ein paar Fotos vom Boden aus von den Koalas im Baum.



Nach diesem kurzen Aufenthalt hiess der naechste Stop: "12 Apostel", einer riesigen Gesteinsformation die einem haufen Japanern, Chinesen usw. Anlass dazu gab, 500 Fotos in der Sekunde zu machen (es handelt sich bei dem Motiv um Steine!!). Trotzdem liessen auch wir es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu machen!



Waere das Wetter wie erwaehnt nicht so schlecht, haette es allen Anlass zum Schwimmen am Strand gegeben... aber so leider nicht (und das bei azur-blauem Wasser!).


Gegen 5Uhr machten wir dann Rast fuer die nacht in dem verschlafenen nest "Warrnambool". Eine sehr idyllische kleine Stadt, die eigentlich auch einen wunderschoenen Strand hat. Guckt euch die Bilder an und ihr wisst warum man nicht schwimmen konnte...


Dafuer war das Hostel sehr sehr schoen und gemuetlich und so haben wir den Abend damit verbracht dem aelteren Ehepaar bei ihren Geschichten aus Jugendtagen zu lauschen (John ist seit ca. 30 Jahren Parkranger in so ziemlich Jedem National-Park Australiens und konnte dementsprechend viele Tipps geben, seine Frau war mit 18Jahren zwei volle Jahre mit Freundinnen in der Weltgeschichte unterwegs. Beide sind jetzt etwa Mitte 60).

Also alles in allem kein sehr aufregender Tag, das Wetter war nicht ganz unschuldig daran. Die naechsten Tage sollten aber vielversprechender werden!

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