Haben in den alten Posts teilweise noch Bilder hinzugefuegt, ausserdem gibt es ueber 150 neue Bilder im Fotoalbum!
Viel Spass dabei!
An Alex:
Vielen Dank fuer deine lieben Gruesse und den Pizza-Hinweis, aber es war schon zu spaet um den Laden ausfindig zu machen, die meisten Restaurants schliessen hier ja um 21.00!
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Tag 20: Regen in Townsville...
...und kein Untertitel (30.12.2008)
Am fruehen Abend kamen wir im verregneten Townsville an (dabei dachten wir doch die Ostkueste ist voller Sonnenschein!! :( )
Wir hatten unser Hostel eigentlich nur fuer eine Nacht gebucht, da wir am 31.12 nach Magnetic Island ueberschiffen wollten um Silvester dort zu verbringen.
Da die Wettervorhersage aber die naechste Woche (bis auf Mittwoch) nur Regen vorhersagt, haben wir direkt fuer zwei weitere Tage verlaengert. Also werden wir Silvester und Neujahr auch noch hier verbringen. Das Hostel ist sehr gut, da sauber, neu und guenstig (gelegen).
Ausserdem gibt es um die Ecke einige Pubs (ein paar haben sogar bis nach 9pm auf, was hier keine Selbstverstaendlichkeit ist!) in denen wir Silvester bestimmt gut feiern koennen!
Feuerwerk wird es von unserer Seite aus nicht geben, da privates Feuerwerk hier verboten ist. Macht aber nix. Boeller mit vollem Kopp anzuzuenden ist eh nicht die beste Idee. Da kann man schon mal Boeller und Feuerzeug beim Werfen verwechseln...
Die Plaene fuer die naechsten Tage sind:
Schauen was das Wetter macht, wahrscheinlich werden wir uns aber nochmal Richtung Cairns begeben, da sich Magnetic Island und das Campen dort, momentan einfach nicht lohnt. Ausserdem haben wir de Plan, ein paar Tage in Darwin zu verbringen verworfen, da es sich zeitlich einfach nicht lohnt und wir nicht so scharf auf die drei Super-Zyklone sind, die sich dort gerade entwickeln. Das koennte wohl sonst eng fuer unser Zelt werden!) Ausserdem sparen wir so einige tausend Kilometer auf unserem Greyhound-Pass und koennen diese dann gegen die Ueberfahrt zu den Whitsundays eintauschen (inkl. Segelturn).
Oder sogar andere Sachen wie Skydiving oder so ein Quatsch machen...
Am fruehen Abend kamen wir im verregneten Townsville an (dabei dachten wir doch die Ostkueste ist voller Sonnenschein!! :( )
Wir hatten unser Hostel eigentlich nur fuer eine Nacht gebucht, da wir am 31.12 nach Magnetic Island ueberschiffen wollten um Silvester dort zu verbringen.
Da die Wettervorhersage aber die naechste Woche (bis auf Mittwoch) nur Regen vorhersagt, haben wir direkt fuer zwei weitere Tage verlaengert. Also werden wir Silvester und Neujahr auch noch hier verbringen. Das Hostel ist sehr gut, da sauber, neu und guenstig (gelegen).
Ausserdem gibt es um die Ecke einige Pubs (ein paar haben sogar bis nach 9pm auf, was hier keine Selbstverstaendlichkeit ist!) in denen wir Silvester bestimmt gut feiern koennen!
Feuerwerk wird es von unserer Seite aus nicht geben, da privates Feuerwerk hier verboten ist. Macht aber nix. Boeller mit vollem Kopp anzuzuenden ist eh nicht die beste Idee. Da kann man schon mal Boeller und Feuerzeug beim Werfen verwechseln...
Die Plaene fuer die naechsten Tage sind:
Schauen was das Wetter macht, wahrscheinlich werden wir uns aber nochmal Richtung Cairns begeben, da sich Magnetic Island und das Campen dort, momentan einfach nicht lohnt. Ausserdem haben wir de Plan, ein paar Tage in Darwin zu verbringen verworfen, da es sich zeitlich einfach nicht lohnt und wir nicht so scharf auf die drei Super-Zyklone sind, die sich dort gerade entwickeln. Das koennte wohl sonst eng fuer unser Zelt werden!) Ausserdem sparen wir so einige tausend Kilometer auf unserem Greyhound-Pass und koennen diese dann gegen die Ueberfahrt zu den Whitsundays eintauschen (inkl. Segelturn).
Oder sogar andere Sachen wie Skydiving oder so ein Quatsch machen...
Tag 19: Nichts, aber auch gar nichts los...
...in der Stadt der Geschwister(liebe) (29.12.2008)
Um 2Uhr morgens sind wir angekommen und auf den nahegelegenen Camping-Platz gegangen um unser Zelt fuer die verbleibende Nacht aufzuschlagen.
Gegen 8Uhr morgens sind wir dann aufgewacht und mussten dann erstmal fuer 2 Naechte bezahlen, da wir morgens ankamen und nachts (22.00Uhr) erst wieder fuhren.
Von dem Aufenthalt in Tennant Creek gibt es keine Fotos, was nicht zuletzt daran liegt, dass man dort einfach nichts fotografieren kann.
Haben den Tag ueber nichts gemacht, ausser Bohnen und Nudeln zu essen und am Pool rumzuhaengen/zu schlafen.
Auf dem Weg zum Einkaufszentrum haben wir dann 90% der Stadt gesehen (nicht erwaehnenswert).
Dabei hatte uns ein Mitreisender im Bus empfohlen, zwei vielleicht sogar drei Wochen in TC zu verweilen, es waere so schoen dort.
War es nicht.
Um 10Uhr abends fuhr dann unser Bus weiter Richtung Mount Isa, wo wir nur kurzen Aufenthalt hatten und dann am naechsten Tag bei stroemenden Regen in Townsville ankommen sollten.
Um 2Uhr morgens sind wir angekommen und auf den nahegelegenen Camping-Platz gegangen um unser Zelt fuer die verbleibende Nacht aufzuschlagen.
Gegen 8Uhr morgens sind wir dann aufgewacht und mussten dann erstmal fuer 2 Naechte bezahlen, da wir morgens ankamen und nachts (22.00Uhr) erst wieder fuhren.
Von dem Aufenthalt in Tennant Creek gibt es keine Fotos, was nicht zuletzt daran liegt, dass man dort einfach nichts fotografieren kann.
Haben den Tag ueber nichts gemacht, ausser Bohnen und Nudeln zu essen und am Pool rumzuhaengen/zu schlafen.
Auf dem Weg zum Einkaufszentrum haben wir dann 90% der Stadt gesehen (nicht erwaehnenswert).
Dabei hatte uns ein Mitreisender im Bus empfohlen, zwei vielleicht sogar drei Wochen in TC zu verweilen, es waere so schoen dort.
War es nicht.
Um 10Uhr abends fuhr dann unser Bus weiter Richtung Mount Isa, wo wir nur kurzen Aufenthalt hatten und dann am naechsten Tag bei stroemenden Regen in Townsville ankommen sollten.
Tag 18: Zureuck nach Alice Springs...
...und Abstecher in Bo's Saloon (28.12.2008)
Wie fast jeden Morgen sind wir auch an diesem Tag frueh aufgestanden und haben uns auf den Rueckweg nach Alice Springs gemacht.
Unser Plan bis dahin war: Auf unserem ehemalige Campingplatz gegen 14.00Uhr ankommen, schnell fuer lau duschen (wir stanken wirklich... Unterhemd?? klaaar!) und Essen kochen und dann gegen 15.00Uhr noch kurz in die Stadt den blog aktualisieren (hat ja wie schon berichtet nicht so gu geklappt) und dann um 17.00Uhr das Auto abgeben. Um 19.45Uhr fuhr unser Bus Richtung Townsville ueber Tennant Creek und Mount Isa.
Hat auch alles gut geklappt; haben Paul nochmal getroffen, der uns gluecklicherweise fuer einen wirklich guten Preis unser restliches Essen und Wasser abkaufte.
Um die Zeit in der Stadt totzuschlagen, entschieden wir uns mal in Bo's Saloon vorbeizuschauen, eines der besten Pubs der Welt (zig Auszeichnungen fuer x und y).
Wir hatten Glueck, dass gerade zu dem Zeitpunkt wo wir eintrafen ein Typ mit Gitarre uns gute Live-Musik kredenzte (Cover von Pink Floyd, David Bowie, Guns n Roses, Cat Stevens...).
Als so ziemlich einzige Gaeste mit einem Hang zum Rhythmus-Gefuehl (einige andere waren schon betrunken... nein, nicht Simon, der musste noch fahren) musste zumindest Dennis fuer diverse Trommel- oder Pfeifpassagen herhalten. Simon rasselte mit der Rassel ;)
Viel ist dann nicht mehr passiert, konnten das Auto noch etwas spaeter abgeben als geplant und haben uns so einen unnoetigen Weg gespart.
Um 19.45Uhr fuhr dann unser Bus ins wirklich, wirklich, wirklich.... wirklich kleine verschlafene Nest Tennant Creek (wo die Eltern noch Geschwister sind, Paerchen schon vor der Ehe den gleiche Nachnamen haben oder so aehnlich...).
Wie fast jeden Morgen sind wir auch an diesem Tag frueh aufgestanden und haben uns auf den Rueckweg nach Alice Springs gemacht.
Unser Plan bis dahin war: Auf unserem ehemalige Campingplatz gegen 14.00Uhr ankommen, schnell fuer lau duschen (wir stanken wirklich... Unterhemd?? klaaar!) und Essen kochen und dann gegen 15.00Uhr noch kurz in die Stadt den blog aktualisieren (hat ja wie schon berichtet nicht so gu geklappt) und dann um 17.00Uhr das Auto abgeben. Um 19.45Uhr fuhr unser Bus Richtung Townsville ueber Tennant Creek und Mount Isa.
Hat auch alles gut geklappt; haben Paul nochmal getroffen, der uns gluecklicherweise fuer einen wirklich guten Preis unser restliches Essen und Wasser abkaufte.
Um die Zeit in der Stadt totzuschlagen, entschieden wir uns mal in Bo's Saloon vorbeizuschauen, eines der besten Pubs der Welt (zig Auszeichnungen fuer x und y).
| Von Alice Springs |
Wir hatten Glueck, dass gerade zu dem Zeitpunkt wo wir eintrafen ein Typ mit Gitarre uns gute Live-Musik kredenzte (Cover von Pink Floyd, David Bowie, Guns n Roses, Cat Stevens...).
| Von Alice Springs |
Als so ziemlich einzige Gaeste mit einem Hang zum Rhythmus-Gefuehl (einige andere waren schon betrunken... nein, nicht Simon, der musste noch fahren) musste zumindest Dennis fuer diverse Trommel- oder Pfeifpassagen herhalten. Simon rasselte mit der Rassel ;)
| Von Alice Springs |
Viel ist dann nicht mehr passiert, konnten das Auto noch etwas spaeter abgeben als geplant und haben uns so einen unnoetigen Weg gespart.
Um 19.45Uhr fuhr dann unser Bus ins wirklich, wirklich, wirklich.... wirklich kleine verschlafene Nest Tennant Creek (wo die Eltern noch Geschwister sind, Paerchen schon vor der Ehe den gleiche Nachnamen haben oder so aehnlich...).
Tag 17: Mehr Beer-Songs...
...und Schwimmen im Garten Eden (27.12.2008)
Morgens sind wir dann gegen 5.30Uhr aufgestanden und haben versucht uns den Sonnenaufgag am Ayers Rock anzugucken. Leider machten uns die Wolken einen Strich durch die Rechnung, dafuer hatten wir gleichzeitig Glueck, dass diese sehr tief hingen und wir so einige gute Fotos schiessen konnten.
Im Anschluss daran sind wir dann direkt zu den 50km entfernten "Olgas" gefahren, die aber relativ unspektakulaer waren und wir deshalb (und weil wir unsere Fliegennetze im Auto vergessen hatten) relativ schnell zum Auto zurueckgingen, um zum Kings Canyon aufzubrechen.
Nach ein paar Portionen Bohnen zum Fruehstueck und ca. 6h Autofahrt kamen wir dann gegen 15.00Uhr am Kings Canyon an. Kurz noch die Klima-Anlage im Auto genossen, etwas Wasser von unseren 2x15Liter-Tanks abgezwackt und dann auf zum 6km-Marsch bei guten 30Grad.
Wir hatten aber relativ viel Glueck, dass es bewoelkt war und die Sonne nicht so geknallt hat.
Das Mueckennetz war unverzichtbar.
Der Kings Canyon bot uns einen wahnsinns Ausblick ueber die ganze Landschaft, und gehoert zu den bisherigen Highlights unserer Reise.
Bemerkenswert ist der Unterschied zu den Bildern die Alex letztes Jahr gemacht hat, denn bei uns hat es in den letzten Monaten uebermaessig viel geregnet und somit war der ganze Canyon relativ gruen:
Ungefaehr 3km nach Beginn der Route entdeckten wir den "Garten Eden" (heisst wirklich so), an dessen Ende sich ein Wasserloch mit kuehlem klaren Suesswasser befindet. Also nicht lange gefackelt und rein in's kuehle Nass.
Die Steinlandschaft drumherum gehoert im Gesamten einfach zu den schoensten Orten die wir bisher bewundern konnten. Natuerlich hatten wir keine Handtuecher dabei, also mussten wir unsere schweiss-nassen Unterhemden als Handtuch benutzen. Wir hatten kurz ueberlegt sie im Wasser auszuwaschen, aber das waere
a) Wettbewerbsverzerrung
und
b) haetten wir damit das bestehende Oeko-System des Garten Edens voellig aus der Bahn geworfen.
Der Rueckweg verlief relativ ereignislos, haben noch einige Fotos geschossen und sind dann zurueck zum Auto.
Da wir nicht nochmal 15$ fuer den nicht allzu weit entfernten Rastplatz bezahlen wollten, prellten wir die Regierung ;) um ihr Geld und beschlossen auf einem nahegelegenen Parkplatz mit BBQ-Grill die Nacht zu verbringen. Belohnt wurden wir fuer unsere Zechprellerei mit Milliarden Insekten, Dingos und 20 Mueckenstichen (17 Dennis, 3 Simon... natuerlich).
Ausserdem hatten wir uns im Kings Canyon Resort noch eine viel versprechend aussehende Flasche Weisswein gekauft, diese aber nur zur Haelfte getrunken, weil: Praedikat ekelhaft.
Um nicht allzu viel Geld zu verschwenden hat Dennis dann ein weiteres Viertel davon am naechsten Morgen zum Fruehstueck getrunken... (Bohnen sollten die Fluessigkeit dann spaeter aufsaugen!)
Morgens sind wir dann gegen 5.30Uhr aufgestanden und haben versucht uns den Sonnenaufgag am Ayers Rock anzugucken. Leider machten uns die Wolken einen Strich durch die Rechnung, dafuer hatten wir gleichzeitig Glueck, dass diese sehr tief hingen und wir so einige gute Fotos schiessen konnten.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Im Anschluss daran sind wir dann direkt zu den 50km entfernten "Olgas" gefahren, die aber relativ unspektakulaer waren und wir deshalb (und weil wir unsere Fliegennetze im Auto vergessen hatten) relativ schnell zum Auto zurueckgingen, um zum Kings Canyon aufzubrechen.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Nach ein paar Portionen Bohnen zum Fruehstueck und ca. 6h Autofahrt kamen wir dann gegen 15.00Uhr am Kings Canyon an. Kurz noch die Klima-Anlage im Auto genossen, etwas Wasser von unseren 2x15Liter-Tanks abgezwackt und dann auf zum 6km-Marsch bei guten 30Grad.
Wir hatten aber relativ viel Glueck, dass es bewoelkt war und die Sonne nicht so geknallt hat.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Das Mueckennetz war unverzichtbar.
Der Kings Canyon bot uns einen wahnsinns Ausblick ueber die ganze Landschaft, und gehoert zu den bisherigen Highlights unserer Reise.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Bemerkenswert ist der Unterschied zu den Bildern die Alex letztes Jahr gemacht hat, denn bei uns hat es in den letzten Monaten uebermaessig viel geregnet und somit war der ganze Canyon relativ gruen:
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Ungefaehr 3km nach Beginn der Route entdeckten wir den "Garten Eden" (heisst wirklich so), an dessen Ende sich ein Wasserloch mit kuehlem klaren Suesswasser befindet. Also nicht lange gefackelt und rein in's kuehle Nass.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Die Steinlandschaft drumherum gehoert im Gesamten einfach zu den schoensten Orten die wir bisher bewundern konnten. Natuerlich hatten wir keine Handtuecher dabei, also mussten wir unsere schweiss-nassen Unterhemden als Handtuch benutzen. Wir hatten kurz ueberlegt sie im Wasser auszuwaschen, aber das waere
a) Wettbewerbsverzerrung
und
b) haetten wir damit das bestehende Oeko-System des Garten Edens voellig aus der Bahn geworfen.
Der Rueckweg verlief relativ ereignislos, haben noch einige Fotos geschossen und sind dann zurueck zum Auto.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Da wir nicht nochmal 15$ fuer den nicht allzu weit entfernten Rastplatz bezahlen wollten, prellten wir die Regierung ;) um ihr Geld und beschlossen auf einem nahegelegenen Parkplatz mit BBQ-Grill die Nacht zu verbringen. Belohnt wurden wir fuer unsere Zechprellerei mit Milliarden Insekten, Dingos und 20 Mueckenstichen (17 Dennis, 3 Simon... natuerlich).
Ausserdem hatten wir uns im Kings Canyon Resort noch eine viel versprechend aussehende Flasche Weisswein gekauft, diese aber nur zur Haelfte getrunken, weil: Praedikat ekelhaft.
Um nicht allzu viel Geld zu verschwenden hat Dennis dann ein weiteres Viertel davon am naechsten Morgen zum Fruehstueck getrunken... (Bohnen sollten die Fluessigkeit dann spaeter aufsaugen!)
Tag 16: Beer Songs und wie man den Kutscher nervt...
...Abstecher ins Outback Part1 (26.12.2008)
Am Morgen des 26ten gegen 10.00Uhr kam die Besitzerin der oertlichen Autovermietung und holte uns vom Campingplatz ab. Glueck fuer uns, so konnten wir uns den Gewaltmarsch zurueck sparen ;)
Schnell im Ortskern alle moeglichen Formulare unterschrieben, Sachen ins Auto geladen und dann ab zu Woolworth, um uns mit (natuerlich!) Bohnen und anderem Fertigessen fuer drei Tage Outback einzudecken! Wir waren einstimmig der Meinung, dass es im Outback so dermassen heiss werden wuerde, dass wir mal lockere 30 Liter Wasser gekauft haben.
Bis dato wussten wir noch nicht, dass es in regelmaessigen Abstaenden Wassertanks am Highway gibt, die man auch fuer Zaehne-Putzen usw. benutzen konnte.
Na ja, lieber zu viel als zu wenig!
Sachen ins Auto und dann ab raus aus Alice Springs und eigentlich einfach immer nur geradeaus (haben uns trotzdem auf den ersten 10km 2mal verfahren bzw die Offroad-Piste erwischt... befestigte Strasse hoert auf, Sand faengt an...).
Als wir uns dann endlich cool genug vorkamen um nur mit Sonnenbrille und Unterhemd (Simon der Judas hatte ein T-Shirt drueber, um bei der Dame der Autovermietung einen besseren Eindruck zu hinterlassen!) (Hosen natuerlich auch) im Auto zu sitzen, haben wir dann die CD vom bluesigsten Japaner Australiens (der Strassenmusiker aus Melbourne) eingelegt und mal richtig die Country-Sau raushaengen lassen.
Als dann die erste Stunde und somit auch die CD vorbei war, entdeckten wir im Handschuh-Fach noch eine CD mit dem schoenen Titel "Best of Beer-Songs" Vol.2.
Nicht bewusst was uns da erwarten wuerde einfach eingelegt und schon droehnten uns die guten alten Lynyrd Skynyrd ihr "Sweet Home Alabama" entgegen! Geil!
Leider mussten wir in den naechsten drei Tagen feststellen, dass 2 CDs einfach nicht fuer 1500km ausreichen, wenn weit und breit kein Radioempfang ist. Unseren Spass hatten wir trotzdem. Kracher wie "Bad to the Bone", "Eye of the Tiger", "500 Miles", "Last Plane out of Sydney" und "Born to be Wild" passten auf diesem Trip einfach wie die Faust auf's Auge!
Einfach
-->hier<-- (Eye of the Tiger)
und wer nicht genug kriegen kann
-->hier<-- (Sweet Home Alabama)
(Sowohl Survivor als auch Lynyrd Skynyrd haben uns nach den Performances die Rechte an den Songs ueberschrieben)
klicken und sehen wieviel Spass zumindest Dennis hatte ;) Denn der hatte keinen Auslands-Fuehrerschein und konnte sich ganz bequem von Simon, der armen Sau, 1500km kutschieren lassen. Ein Traum! Gegen 18.00Uhr sind wir dann am Ayers Rock angekommen, haben erstmal 25$ fuer den Eintritt in den Nationalpark berappt und sind dann zu verschiedenen Aussichtspunkten und Laufwegen gefahren um ein paar gut Fotos zu schiessen.
Die Meinungen ueber den grossen Stein in der Mitte Australiens gehen wohl auseinander, wir beide sind uns aber einig, dass der Klotz wirklich atemberaubend ist und ganz anders als man ihn von Bildern kennt.
Nach Sonnenuntergang und rechtzeitig zum Beginn eines Schauers (der die ganze Nacht anhalten sollte), sind wir wieder ins Auto zurueck und dann auf den hiesigen Campingplatz. Nach sinnlosem Rumgetucker haben wir dann auch die Rezeption gefunden und fuer 16$ pro Person einen Stellplatz fuer unser Auto gemietet, wo wir die Nacht drin verbrachten. Ungefaehr 5 Minuten nach Ankunft dann der erste Aerger ueber die sinnlosen 16$ (uns hat natuerlich waehrend unseres Aufenthaltes niemand nach dem Berechtigungsschein fuer's Campen gefragt):
Die Kueche, bzw. die Kochstellen waren nicht ueberdacht, also konnten wir unser Abendessen nicht kochen und mussten auf ein voellig ueberteuertes Restaurant ausweichen und haben dann aus Budget-Gruenden nur ein "All you can eat" an der Salatbar bestellt und einfach unverschaemt viel gegessen (Brownies zusammen mit Maiskolben, Nudelsalat und Apfelkuchen... ah ja, bevor es einer von den Snobs da abkriegt... tse).
Das Publikum dort bestand groesstenteils aus Moechtegern-Outbackflaschen, die die grosse grosse Wueste gemuetlich von ihrem klimatisierten Zimmer mit Flatscreen, schickem Bad und Mini-Bar betrachtet haben, sich dann aber wie Crocodile-Dundee anziehen. Die sollen erstmal 3 Wochen am Stueck ein Unterhemd tragen!! Ungewaschen!!
Auf unseren Frust wollten wir uns dann wenigstens schoen gemuetlich im Kofferraum unseres Kombis mit Wein oder Bier, oder was es dort so gibt berieseln, jedoch mussten wir dann erfahren, dass es nach 21.00Uhr kein Troepfchen Alkohol mehr gibt und der dortige Supermarkt nur Mischgetraenke wie alkoholfreies Bier mit Pflaumenextrakt verkauft.
Also einfach frustriert zurueck gefahren, noch etwas ueber den scheiss Abend geaergert und dann frueh pennen gegangen, um den Sonnenaufgang am naechsten Morgen beim Ayers Rock zu verbringen.
Am Morgen des 26ten gegen 10.00Uhr kam die Besitzerin der oertlichen Autovermietung und holte uns vom Campingplatz ab. Glueck fuer uns, so konnten wir uns den Gewaltmarsch zurueck sparen ;)
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Schnell im Ortskern alle moeglichen Formulare unterschrieben, Sachen ins Auto geladen und dann ab zu Woolworth, um uns mit (natuerlich!) Bohnen und anderem Fertigessen fuer drei Tage Outback einzudecken! Wir waren einstimmig der Meinung, dass es im Outback so dermassen heiss werden wuerde, dass wir mal lockere 30 Liter Wasser gekauft haben.
Bis dato wussten wir noch nicht, dass es in regelmaessigen Abstaenden Wassertanks am Highway gibt, die man auch fuer Zaehne-Putzen usw. benutzen konnte.
Na ja, lieber zu viel als zu wenig!
Sachen ins Auto und dann ab raus aus Alice Springs und eigentlich einfach immer nur geradeaus (haben uns trotzdem auf den ersten 10km 2mal verfahren bzw die Offroad-Piste erwischt... befestigte Strasse hoert auf, Sand faengt an...).
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Als wir uns dann endlich cool genug vorkamen um nur mit Sonnenbrille und Unterhemd (Simon der Judas hatte ein T-Shirt drueber, um bei der Dame der Autovermietung einen besseren Eindruck zu hinterlassen!) (Hosen natuerlich auch) im Auto zu sitzen, haben wir dann die CD vom bluesigsten Japaner Australiens (der Strassenmusiker aus Melbourne) eingelegt und mal richtig die Country-Sau raushaengen lassen.
Als dann die erste Stunde und somit auch die CD vorbei war, entdeckten wir im Handschuh-Fach noch eine CD mit dem schoenen Titel "Best of Beer-Songs" Vol.2.
Nicht bewusst was uns da erwarten wuerde einfach eingelegt und schon droehnten uns die guten alten Lynyrd Skynyrd ihr "Sweet Home Alabama" entgegen! Geil!
Leider mussten wir in den naechsten drei Tagen feststellen, dass 2 CDs einfach nicht fuer 1500km ausreichen, wenn weit und breit kein Radioempfang ist. Unseren Spass hatten wir trotzdem. Kracher wie "Bad to the Bone", "Eye of the Tiger", "500 Miles", "Last Plane out of Sydney" und "Born to be Wild" passten auf diesem Trip einfach wie die Faust auf's Auge!
Einfach
-->hier<-- (Eye of the Tiger)
und wer nicht genug kriegen kann
-->hier<-- (Sweet Home Alabama)
(Sowohl Survivor als auch Lynyrd Skynyrd haben uns nach den Performances die Rechte an den Songs ueberschrieben)
klicken und sehen wieviel Spass zumindest Dennis hatte ;) Denn der hatte keinen Auslands-Fuehrerschein und konnte sich ganz bequem von Simon, der armen Sau, 1500km kutschieren lassen. Ein Traum! Gegen 18.00Uhr sind wir dann am Ayers Rock angekommen, haben erstmal 25$ fuer den Eintritt in den Nationalpark berappt und sind dann zu verschiedenen Aussichtspunkten und Laufwegen gefahren um ein paar gut Fotos zu schiessen.
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
| Von Outback (Highway, Uluru, Olgas, Kings Canyon) |
Die Meinungen ueber den grossen Stein in der Mitte Australiens gehen wohl auseinander, wir beide sind uns aber einig, dass der Klotz wirklich atemberaubend ist und ganz anders als man ihn von Bildern kennt.
Nach Sonnenuntergang und rechtzeitig zum Beginn eines Schauers (der die ganze Nacht anhalten sollte), sind wir wieder ins Auto zurueck und dann auf den hiesigen Campingplatz. Nach sinnlosem Rumgetucker haben wir dann auch die Rezeption gefunden und fuer 16$ pro Person einen Stellplatz fuer unser Auto gemietet, wo wir die Nacht drin verbrachten. Ungefaehr 5 Minuten nach Ankunft dann der erste Aerger ueber die sinnlosen 16$ (uns hat natuerlich waehrend unseres Aufenthaltes niemand nach dem Berechtigungsschein fuer's Campen gefragt):
Die Kueche, bzw. die Kochstellen waren nicht ueberdacht, also konnten wir unser Abendessen nicht kochen und mussten auf ein voellig ueberteuertes Restaurant ausweichen und haben dann aus Budget-Gruenden nur ein "All you can eat" an der Salatbar bestellt und einfach unverschaemt viel gegessen (Brownies zusammen mit Maiskolben, Nudelsalat und Apfelkuchen... ah ja, bevor es einer von den Snobs da abkriegt... tse).
Das Publikum dort bestand groesstenteils aus Moechtegern-Outbackflaschen, die die grosse grosse Wueste gemuetlich von ihrem klimatisierten Zimmer mit Flatscreen, schickem Bad und Mini-Bar betrachtet haben, sich dann aber wie Crocodile-Dundee anziehen. Die sollen erstmal 3 Wochen am Stueck ein Unterhemd tragen!! Ungewaschen!!
Auf unseren Frust wollten wir uns dann wenigstens schoen gemuetlich im Kofferraum unseres Kombis mit Wein oder Bier, oder was es dort so gibt berieseln, jedoch mussten wir dann erfahren, dass es nach 21.00Uhr kein Troepfchen Alkohol mehr gibt und der dortige Supermarkt nur Mischgetraenke wie alkoholfreies Bier mit Pflaumenextrakt verkauft.
Also einfach frustriert zurueck gefahren, noch etwas ueber den scheiss Abend geaergert und dann frueh pennen gegangen, um den Sonnenaufgang am naechsten Morgen beim Ayers Rock zu verbringen.
Tag 15: Nicht viel ausser...
...Bohnen, Sonne, Pool und Wallabies!! (25.12.2008)
Der 25te ist in Australien, wie Heiligabend in Deutschland, der "richtige" Feiertag. Deshalb ging hier in Alice Springs nicht besonders viel. Nicht, dass hier sonst viel los waere, aber ausser extremen rumgammeln, am Pool schlafen und Bohnen essen (wie die letzten Tage auch) haben wir nicht viel gemacht.
Schliesslich verbrachten wir die Tage ja auch auf einem Campingplatz. Da ist eh nicht die Hoelle los. Jedenfalls taten uns die Tage in dem kleinen Staedtchen hier ganz gut und so beschlossen wir noch einen weiteren Tag hier zu verbringen.
Nachmittags haben wir uns dann noch um ein Auto gekuemmert, da die angebotenen Touren zum Ayers Rock und Kings Canyon nicht wirklich abwechslungsreich sind und ausserdem ist es fuer uns zwei einfach billiger sich einen guten Kombi zu mieten, die Naechte darin zu verbringen und den Sprit zu teilen.
Mehr zu der Outback-Tour dann am 16ten Tag!
Abends kamen wir dann endlich dazu unserem weiblichen Blogleser-Publikum ein kleines Highlight fotografieren und jetzt endlich praesentieren zu koennen:
Rock-Wallabies!
Die kleinen Tierchen sehen aus wie Mini-Kaengurus und sind mitlerweile so an Menschen gewoehnt, dass man sie streicheln und fuettern konnte!
Also hier mal die suessesten Fotos, die mit Blitz lassen die kleinen Tierchen leider nicht so niedlich aussehen wie die ohne.
| Von Alice Springs |
Schliesslich verbrachten wir die Tage ja auch auf einem Campingplatz. Da ist eh nicht die Hoelle los. Jedenfalls taten uns die Tage in dem kleinen Staedtchen hier ganz gut und so beschlossen wir noch einen weiteren Tag hier zu verbringen.
| Von Alice Springs |
Nachmittags haben wir uns dann noch um ein Auto gekuemmert, da die angebotenen Touren zum Ayers Rock und Kings Canyon nicht wirklich abwechslungsreich sind und ausserdem ist es fuer uns zwei einfach billiger sich einen guten Kombi zu mieten, die Naechte darin zu verbringen und den Sprit zu teilen.
Mehr zu der Outback-Tour dann am 16ten Tag!
Abends kamen wir dann endlich dazu unserem weiblichen Blogleser-Publikum ein kleines Highlight fotografieren und jetzt endlich praesentieren zu koennen:
Rock-Wallabies!
Die kleinen Tierchen sehen aus wie Mini-Kaengurus und sind mitlerweile so an Menschen gewoehnt, dass man sie streicheln und fuettern konnte!
Also hier mal die suessesten Fotos, die mit Blitz lassen die kleinen Tierchen leider nicht so niedlich aussehen wie die ohne.
| Von Alice Springs |
Dienstag, 30. Dezember 2008
Tag 14: Oh, du froehliche...
... heiss, heiss, heiss (24.12.2008)
Gut, diese Beschreibung passt eigentlich auf jeden Tag in Alice Springs, aber es verdeutlicht gut, was man an Heiligabend so im Outback macht:
Nicht viel ausser schwitzen.
Also bestand unser Tag darin am Pool rumzuhaengen und uns fuer unser BBQ am Abend einzudecken. Womit wir eigentlich auch schon fast am Ende des Tages waeren... Ausserdem sind wir von einem Campingplatz mit Strom (weil wir dachten, wir braeuchten ihn um unsere Handys aufzuladen), zu einem viel besseren Platz mit genauso viel Strom und deutlich mehr Schatten umgezogen.
Haben abends dann gegrillt und auf den Sohn des Allmaechtigen (Simon) mit einem Sixpack Cola-Rum angestossen. Spaeter dann, haben sich die 4 Jungs auf dem Platz neben uns dazugesellt und so haben wir mit unseren neuen Bekannten "Paul, Kento, Myagi und Nyugi (oder so aehnlich)" den Abend ausklingen lassen.
Witzige Story am Rande: Dass Myagi und Nyugi Japaner sind, konnte man sehr leicht erkennen, jedoch sah Kento eher aus wie ein waschechter Europaer (heisst wegen seines deutschen Vaters auch eigentlich Robert), ist aber tatsaechlich in Japan geboren und spricht fliessend japanisch (und so gut wie kein englisch :D ). Um besser von seinen Landsleuten akzeptiert wird, gleichzeitig seinem Vater aber nicht allzu doll gegens Bein pinkeln wollte, hat er seinen Namen in "Kento" aendern lassen. Also eine Mischung aus dem englischen "Kent" mit einem sehr japanischen "o" am Ende. Sachen gibts^^
Gut, diese Beschreibung passt eigentlich auf jeden Tag in Alice Springs, aber es verdeutlicht gut, was man an Heiligabend so im Outback macht:
Nicht viel ausser schwitzen.
Also bestand unser Tag darin am Pool rumzuhaengen und uns fuer unser BBQ am Abend einzudecken. Womit wir eigentlich auch schon fast am Ende des Tages waeren... Ausserdem sind wir von einem Campingplatz mit Strom (weil wir dachten, wir braeuchten ihn um unsere Handys aufzuladen), zu einem viel besseren Platz mit genauso viel Strom und deutlich mehr Schatten umgezogen.
| Von Alice Springs |
| Von Alice Springs |
Witzige Story am Rande: Dass Myagi und Nyugi Japaner sind, konnte man sehr leicht erkennen, jedoch sah Kento eher aus wie ein waschechter Europaer (heisst wegen seines deutschen Vaters auch eigentlich Robert), ist aber tatsaechlich in Japan geboren und spricht fliessend japanisch (und so gut wie kein englisch :D ). Um besser von seinen Landsleuten akzeptiert wird, gleichzeitig seinem Vater aber nicht allzu doll gegens Bein pinkeln wollte, hat er seinen Namen in "Kento" aendern lassen. Also eine Mischung aus dem englischen "Kent" mit einem sehr japanischen "o" am Ende. Sachen gibts^^
Sonntag, 28. Dezember 2008
Leider...
...koennen wir euch kein richtiges Update von unserer Reise geben, denn hier in Alice Springs im I-Net-Cafe wurde das Internet wohl nicht erfunden, die PCs sind nicht sehr schnell und der USB-Anschluss fuer die Kamera klappt auch nicht.
Kurze Info also:
Um 19.45Uhr Ortszeit geht unser Bus vom Ortskern Richtung Ostkueste. Dabei passieren wir "Tennant Creek", "Mount Isa" und schliesslich "Townsville", wo wir auch Silvester verbringen werden. Ankunft dort ist Dienstag der 30.12 gegen 18.49 Ortszeit. Zeitunterschied zu Deutschland wird dann 10h betragen.
Die Reise dorthin betraegt also zwei Tage, davon sind 20h Aufenthalt in "Tennant Creek, der "Metropole" mit 3000 Einwohnern. Also haben wir dort genug Zeit uns ein, hoffentlich gutes, Internet-Cafe zu suchen und euch mit Bildern und Zusammenfassungen ab Heiligabend zu versorgen. U.a.:
Kurze Info also:
Um 19.45Uhr Ortszeit geht unser Bus vom Ortskern Richtung Ostkueste. Dabei passieren wir "Tennant Creek", "Mount Isa" und schliesslich "Townsville", wo wir auch Silvester verbringen werden. Ankunft dort ist Dienstag der 30.12 gegen 18.49 Ortszeit. Zeitunterschied zu Deutschland wird dann 10h betragen.
Die Reise dorthin betraegt also zwei Tage, davon sind 20h Aufenthalt in "Tennant Creek, der "Metropole" mit 3000 Einwohnern. Also haben wir dort genug Zeit uns ein, hoffentlich gutes, Internet-Cafe zu suchen und euch mit Bildern und Zusammenfassungen ab Heiligabend zu versorgen. U.a.:
- Wallaby-Bilder von unserem Campingplatz (Wallaby= aehnlich wie ein Kaenguruh nur in klein)
- mit gemietetem Auto ins Outback und die Reise dorthin
- Fotos vom Ayers Rock
- Fotos vom Kings Canyon
- Schwimmen im Garten Eden ;)
und alles was uns noch so einfaellt!
Bis dahin!
Dennis und Simon
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Nachtrag: Froehliche Weihnachten
...an euch alle!
Danke fuer eure vielen Kommentare, Weihnachts- und Geburtstagsgruesse. Wir melden uns, wenn bei euch die richtige Zeit dafuer ist!
Danke fuer eure vielen Kommentare, Weihnachts- und Geburtstagsgruesse. Wir melden uns, wenn bei euch die richtige Zeit dafuer ist!
Tag 13: Monstermarsch...
...bei lockeren 43 Grad (23.12.2008)
Da unser Kutscher uns leider nicht an dem von uns ausgewaehlten Campingplatz rauslassen konnte, mussten wir mit ins Stadt-Innere fahren, um dann wieder ca. 2,5km aus der Stadt raus, zu dem Campingplatz zu laufen.
Also Sachen umgeschnallt, Feinripp geglaettet, Hut auf und ab dafuer...
Nach 50m dann mal die erste Pause gemacht.. es war so heiss, dass uns die Fuesse nicht vom Laufen, sondern von dem sengenden Asphalt einfach dermassen gebrannt haben.
Eine Stunde und 2 1/2 Wasserflaschen spaeter waren wir dann endlich angekommen und haben uns fuer umgerechnet 11Euro pro Person einen Campingplatz mit Strom ausgesucht.
Kurz die Rucksaecke abgeladen, Zelt aufgebaut und dann erstmal rein in den Pool.
Nach kurzer Erfrischungspause sind wir dann schnell unter die Dusche gesprungen, haben unser Abendessen angerichtet und es uns bei ein paar Heineken vor unserem Zelt gemuetlich gemacht.
Ausser uns beiden haben noch andere lustige Kaeferchen mit uns auf der Wiese gehockt. Auf dem Weg zum Klo haben wir dann eine Motte gesehen, die so gross wie unsere Hand war.
Bilder von den letzten Tagen folgen dann!
Da unser Kutscher uns leider nicht an dem von uns ausgewaehlten Campingplatz rauslassen konnte, mussten wir mit ins Stadt-Innere fahren, um dann wieder ca. 2,5km aus der Stadt raus, zu dem Campingplatz zu laufen.
Also Sachen umgeschnallt, Feinripp geglaettet, Hut auf und ab dafuer...
Nach 50m dann mal die erste Pause gemacht.. es war so heiss, dass uns die Fuesse nicht vom Laufen, sondern von dem sengenden Asphalt einfach dermassen gebrannt haben.
Eine Stunde und 2 1/2 Wasserflaschen spaeter waren wir dann endlich angekommen und haben uns fuer umgerechnet 11Euro pro Person einen Campingplatz mit Strom ausgesucht.
Kurz die Rucksaecke abgeladen, Zelt aufgebaut und dann erstmal rein in den Pool.
Nach kurzer Erfrischungspause sind wir dann schnell unter die Dusche gesprungen, haben unser Abendessen angerichtet und es uns bei ein paar Heineken vor unserem Zelt gemuetlich gemacht.
Ausser uns beiden haben noch andere lustige Kaeferchen mit uns auf der Wiese gehockt. Auf dem Weg zum Klo haben wir dann eine Motte gesehen, die so gross wie unsere Hand war.
Bilder von den letzten Tagen folgen dann!
Tag 12: Eine Busfahrt die ist lustig...
...eine Busfahrt die ist unbequem (22.12.2008)
Ansich war die Busfahrt relativ angenehm und kurzweilig. Haben den letzten Tag in Adelaide nicht mehr am Strand verbracht; das Wetter war doch nicht so der Hammer. Also haben wir viel im Hostel gegammelt und Karten gespielt :)
Um 18.00 Uhr fuhr unser Bus los, ab ca. 5Uhr morgens waren wir zwei fuer die restlichen 9h die einzigen Irren, die wirklich bei den in Alice Springs herrschenden Temperaturen ins Outback wollten... und so konnten wir es uns dann auf 48 Sitzplaetzen so richtig gemuetlich machen ;)
Ansich war die Busfahrt relativ angenehm und kurzweilig. Haben den letzten Tag in Adelaide nicht mehr am Strand verbracht; das Wetter war doch nicht so der Hammer. Also haben wir viel im Hostel gegammelt und Karten gespielt :)
| Von Alice Springs |
| Von Alice Springs |
Sonntag, 21. Dezember 2008
Tag 11: Glenelg Beach...
...Delphine und andere "Hai-lights"
Nachdem wir so gegen halb 10 aufgestanden sind und der Blick aus dem Fenster rec
ht vielversprechend war, beschlossen wir, nach dem Fruehstueck, den Tag am Meer zu verbringen. Mit der Tram ging es dann etwa eine halbe Stunde Richtung "Glenelg", einem sehr laendlichen Stadtteil von Adelaid
e, direkt am Meer. Unterwegs deckten wir uns mit Wasser und Sonnencreme (Faktor 30+, wir haben es nicht bereut!) ein. Am Strand angekommen machten wir es uns auf unseren Handtuechern gemuetlich und waren schon um kurz nach 11 ueber die verdammt starke Sonne erstaunt. (absolut kein Vergleich zum Sommer in Deutschland)
Etwa um die Mittagszeit, das Thermometer kletterte fleissig Richtung 38 Grad, waren wir im Wasser und Dennis stand ein bisschen weiter draussen als Simon. Ploetzlich sahen wir etwa 20 Meter vor uns zwei Delphine, die sich, so glauben wir, einen Spass daraus machen, ahnungslose Touristen zu erschrecken, indem sie sich als Haie tarnen :-)
Nach ausgiebigem Mittagessen (Porterhouse-Steak-Burger mit Pommes) lagen wir noch ziemlich lange in der Sonne, kamen mit dem Nachcremen kaum nach und beobachteten den langsamen Farbwechsel unserer Haut von hellbraun ueber rot zu krebsrot.
Als wir uns dann abkuehlen wollten und wieder einmal etwas weiter draussen waren, sahen wir diesmal eine etwas andere Rueckenflosse vor uns. Kurzer Blickwechsel, auf den kraeftiges und ziemlich zuegiges schwimmen in Richtung Ufer folgte. Der Hai war zwar nur etwa einen knappen Meter lang, wirkte aber trotzdem sehr respekteinfloessend. Die anderen Badegaeste sind wohl an die kleinen Haie gewoehnt und machten sich etwas weniger Sorgen als wir. Alles in allem ein wenig gefaehrliches, dennoch ziemlich aufregendes Zusammentreffen.
Spaeter am Tag sahen wir dann vom Strand aus einen Delphin, der ganz nahe am Ufer zwischen den Leuten im Wasser umherschwamm und immer mal wieder auftauchte. Leider gibt's davon kein Foto, sondern nur ein kurzes Video. Die Kamerafuehrung laesst etwas zu wuenschen uebrig (kurze Desorientierung bei Dennis), aber im letzten Drittel ist Flipper ganz gut zu sehen:
--> Klick mich an! Bitte! <--
Morgen geht es dann, wenn das Wetter es zulaesst, wieder an den Strand und um 18:00Uhr werden wir nach Alice Springs aufbrechen, wo wir Dienstag Mittag , nach 19,5h Busfahrt (davon 16h durch die Wueste), ankommen werden.
Von dort aus gibt's dann das naechtse blog-update.
Viele Gruesse und sorry fuer das geile Wetter hier :-)
Dennis und Simon
Samstag, 20. Dezember 2008
Tag 10: Auf nach Adelaide...
...und endlich kurze Hosen! (20.12.2008)
Auch dieser Tag war wettertechnisch ein Highlight!
T-Shirt, kurze Hose und Sonnenbrille! Haetten wir das gestern inkl. Sonnencreme gemacht, haette Dennis nicht schon wieder eine "Rudolph das Rentier-Gedenknase"!
Bevor wir uns aber endgueltig auf Sommer einstellen konnten (zumindest in Australien :P), ging es noch
kurz ein paar Meter tiefer; zum Hoehlenkrackseln in dem National-Park in Nara
coorte. Also nochmal kurz die langen Hosen, Knieschuetzer und Helm angezogen und uns durch unzaehlige enge Loecher gezwaengt, stecken geblieben, weiter gezwaengt und auf der anderen Seite wieder rausgekommen.
Sonst den Tag hauptsaechlich im Bus verbracht und einem zugestiegen Gast aus dem Hostel der Nacht davor, dabei zugehehoert, wie er bei ca. 90% der Lieder versucht hat, die Melodie anstatt des Schlagzeuges auf dem Amaturenbrett nachzuklopfen. Simons Bezeichnung "Musiklegastheniker" hats ganz gut getroffen... wobei er auch die Texte kannte. Danke dafuer! ;)
Jetzt sind wir seit ca. 4h im Hostel, haben uns schon etwas die Stadt angeguckt und werden morgen hoffentlich mal schwimmen gehen koennen! Ob wir das tatsaechlich geschafft haben, koennt ihr dann nachlesen!
So long!
Viele Gruesse aus Adelaide!
Der Dennis und der Simon!
Auch dieser Tag war wettertechnisch ein Highlight!
T-Shirt, kurze Hose und Sonnenbrille! Haetten wir das gestern inkl. Sonnencreme gemacht, haette Dennis nicht schon wieder eine "Rudolph das Rentier-Gedenknase"!
Bevor wir uns aber endgueltig auf Sommer einstellen konnten (zumindest in Australien :P), ging es noch
kurz ein paar Meter tiefer; zum Hoehlenkrackseln in dem National-Park in Nara
coorte. Also nochmal kurz die langen Hosen, Knieschuetzer und Helm angezogen und uns durch unzaehlige enge Loecher gezwaengt, stecken geblieben, weiter gezwaengt und auf der anderen Seite wieder rausgekommen.Sonst den Tag hauptsaechlich im Bus verbracht und einem zugestiegen Gast aus dem Hostel der Nacht davor, dabei zugehehoert, wie er bei ca. 90% der Lieder versucht hat, die Melodie anstatt des Schlagzeuges auf dem Amaturenbrett nachzuklopfen. Simons Bezeichnung "Musiklegastheniker" hats ganz gut getroffen... wobei er auch die Texte kannte. Danke dafuer! ;)
Jetzt sind wir seit ca. 4h im Hostel, haben uns schon etwas die Stadt angeguckt und werden morgen hoffentlich mal schwimmen gehen koennen! Ob wir das tatsaechlich geschafft haben, koennt ihr dann nachlesen!
So long!
Viele Gruesse aus Adelaide!
Der Dennis und der Simon!
![]() |
Tag 9: Weiter geht die Reise...
... zu Kaengurus, viel Wasser und auf einen Berg (einem ganz kleinen Berg) (19.12.2008)
Gegen 8.00 ist unsere kleine Gruppe zu dem Aboriginal-Center in "Schiess-mich-tot"
(mittem im nirgendwo; die Aborigine-Namen kann sich kein Mensch merken!!
) aufgebrochen, um uns Kaengurus in freier Wildbahn anzugucken, die weniger scheu waren, als wir dachten. (Wir konnten uns bis auf 2-3 Meter an sie ran schleichen.) Langsam merkten wir, dass auch Jungtiere dabei waren und die etwas groesseren sich langsam im Halbkreis um uns formierten ;)
Ein paar 100 Fotos geschossen und dann weiter Richtung dem "Mc Kenzie"-Wasserfall, dem bisherigen Highlight unserer Reise.
Endlich hat auch
mal das Wetter mitgespielt und so konnten wir die 260 Stufen zu dem Wasserfall fast schon geniessen. Der Anblick war ziemlich atemberaubend, die Farben des Wassers zusammen mit der Sonne einfach fantastisch!
Also haben wir dort auch unser "Lunch" genommen und sind nach ca. einer Stunde weitergefahren. (vorher aber noch nen Typ ausgelacht, der nicht so viel Spass bei seinem Lunch hatte und von einem der Voegel attackiert wurde, der sein Essen stehlen wollte. haha!)
Ein paar Kilometer weiter machten wir Rast um einen nahegelegenen Berg zu... sa
gen wir mal "erklimmen". Ging soweit ganz gut, wir konnten fast sagen: Es war heiss!
Also Anlass genug, dass seit 48h nicht ausgezogene Unterhemd etwas durchlueften zu lassen und atemberaubende Muskel-Fotos zu schiessen...
Wir lieben diese Unterhemden (tragen sie gerade immer noch! Es ist Samstag Abend! :P)
(Wir stinken nicht, wir riechen nach ABENTEUER!!)
Gegen 18.00Uhr waren wir dann wieder im "Base-Camp" angekommen und auf dem Weg nach "Naracoorte" wo wir die Nacht im Haus der Besitzer der Veranstalter der Tour verbringen konnten. Nach ausgiebigem BBQ, ein paar Glaesern Wein und herben Niederlagen im Tischtennis gegen "Ran" (der Inder unserer Gruppe) (das gilt fuer Dennis) und den ehemaligen 5.-besten Rheinlandpfaelzer im PingPong (ebenfalls fuer Dennis), sind wir dann gegen 24.00Uhr ins Bett um uns am naechsten Tag im "Adventure-Caving" zu versuchen!
Gegen 8.00 ist unsere kleine Gruppe zu dem Aboriginal-Center in "Schiess-mich-tot"
(mittem im nirgendwo; die Aborigine-Namen kann sich kein Mensch merken!!
Ein paar 100 Fotos geschossen und dann weiter Richtung dem "Mc Kenzie"-Wasserfall, dem bisherigen Highlight unserer Reise.
Endlich hat auch
mal das Wetter mitgespielt und so konnten wir die 260 Stufen zu dem Wasserfall fast schon geniessen. Der Anblick war ziemlich atemberaubend, die Farben des Wassers zusammen mit der Sonne einfach fantastisch!Also haben wir dort auch unser "Lunch" genommen und sind nach ca. einer Stunde weitergefahren. (vorher aber noch nen Typ ausgelacht, der nicht so viel Spass bei seinem Lunch hatte und von einem der Voegel attackiert wurde, der sein Essen stehlen wollte. haha!)
Ein paar Kilometer weiter machten wir Rast um einen nahegelegenen Berg zu... sa
gen wir mal "erklimmen". Ging soweit ganz gut, wir konnten fast sagen: Es war heiss!Also Anlass genug, dass seit 48h nicht ausgezogene Unterhemd etwas durchlueften zu lassen und atemberaubende Muskel-Fotos zu schiessen...
Wir lieben diese Unterhemden (tragen sie gerade immer noch! Es ist Samstag Abend! :P)
(Wir stinken nicht, wir riechen nach ABENTEUER!!)
Gegen 18.00Uhr waren wir dann wieder im "Base-Camp" angekommen und auf dem Weg nach "Naracoorte" wo wir die Nacht im Haus der Besitzer der Veranstalter der Tour verbringen konnten. Nach ausgiebigem BBQ, ein paar Glaesern Wein und herben Niederlagen im Tischtennis gegen "Ran" (der Inder unserer Gruppe) (das gilt fuer Dennis) und den ehemaligen 5.-besten Rheinlandpfaelzer im PingPong (ebenfalls fuer Dennis), sind wir dann gegen 24.00Uhr ins Bett um uns am naechsten Tag im "Adventure-Caving" zu versuchen!
Tag 8: Auf zur Great Ocean Road...
... Steine, Tiere, Regen (18.12.2008)
Zu der unchristlichen Zeit von 4.45Uhr klingelte unser Wecker, voller Tatendrang sprangen wir aus dem Bett, machten uns Startbereit fuer unseren 4km-marsch um dann zu m
erken, dass der Reisebus auch 50m um die Ecke haelt. Na ja, besser zu frueh merken, als zu spaet.
Um 7.15Uhr sind wir dann mit einem indischen Arztpaerchen, einem netten alten Ehepaar, zwei Hollaenderinnen, einem englischen Maedel, unserer Reisefuehrerin "Foggy" und ihrem Hund "Oscar" zu der ersten Station aufgebrochen:
Dem Badestrand und Surferparadies "Bells Beach". Leider durften wir fuer diesen Tag kein gutes Wetter erwarten, dementsprechen "trueb" sehen auch die Fotos aus; Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Nach unseren Informationen war es seit 4 jahren zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kalt wie jetzt.
Zum Glueck durften uns ein paar knuddelige und gleichzeitig unfassbar faule Koalas (dagegen wirkte selbst Dennis ziemlich agil) den Tag versuessen. Die kleinen Tierchen schlafen etwa 20 Stunden am Tag und hatten auch nicht vor, sich von uns zu besonderen Aktivitaets-Ausbruechen bewegen zu lassen. Also schossen wir ein paar Fotos vom Boden aus von den Koalas im Baum.

Nach diesem kurzen Aufenthalt hiess der naechste Stop: "12 Apostel", einer riesigen Gesteinsformation die einem haufen Japanern, Chinesen usw. Anlass dazu gab, 500 Fotos in der Sekunde zu machen (es handelt sich bei dem Motiv um Steine!!). Trotzdem liessen auch wir es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu machen!

Waere das Wetter wie erwaehnt nicht so schlecht, haette es allen Anlass zum Schwimmen am Strand gegeben... aber so leider nicht (und das bei azur-blauem Wasser!).
Gegen 5Uhr machten wir dann Rast fuer die nacht in dem verschlafenen nest "Warrnambool". Eine sehr idyllische kleine Stadt, die eigentlich auch einen wunderschoenen Strand hat. Guckt euch die Bilder an und ihr wisst warum man nicht schwimmen konnte...
Dafuer war das Hostel sehr sehr schoen und gemuetlich und so haben wir den Abend damit verbracht dem aelteren Ehepaar bei ihren Geschichten aus Jugendtagen zu lauschen (John ist seit ca. 30 Jahren Parkranger in so ziemlich Jedem National-Park Australiens und konnte dementsprechend viele Tipps geben, seine Frau war mit 18Jahren zwei volle Jahre mit Freundinnen in der Weltgeschichte unterwegs. Beide sind jetzt etwa Mitte 60).
Also alles in allem kein sehr aufregender Tag, das Wetter war nicht ganz unschuldig daran. Die naechsten Tage sollten aber vielversprechender werden!
Um 7.15Uhr sind wir dann mit einem indischen Arztpaerchen, einem netten alten Ehepaar, zwei Hollaenderinnen, einem englischen Maedel, unserer Reisefuehrerin "Foggy" und ihrem Hund "Oscar" zu der ersten Station aufgebrochen:
Dem Badestrand und Surferparadies "Bells Beach". Leider durften wir fuer diesen Tag kein gutes Wetter erwarten, dementsprechen "trueb" sehen auch die Fotos aus; Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Nach unseren Informationen war es seit 4 jahren zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kalt wie jetzt.
Zum Glueck durften uns ein paar knuddelige und gleichzeitig unfassbar faule Koalas (dagegen wirkte selbst Dennis ziemlich agil) den Tag versuessen. Die kleinen Tierchen schlafen etwa 20 Stunden am Tag und hatten auch nicht vor, sich von uns zu besonderen Aktivitaets-Ausbruechen bewegen zu lassen. Also schossen wir ein paar Fotos vom Boden aus von den Koalas im Baum.
Nach diesem kurzen Aufenthalt hiess der naechste Stop: "12 Apostel", einer riesigen Gesteinsformation die einem haufen Japanern, Chinesen usw. Anlass dazu gab, 500 Fotos in der Sekunde zu machen (es handelt sich bei dem Motiv um Steine!!). Trotzdem liessen auch wir es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu machen!
Waere das Wetter wie erwaehnt nicht so schlecht, haette es allen Anlass zum Schwimmen am Strand gegeben... aber so leider nicht (und das bei azur-blauem Wasser!).
Gegen 5Uhr machten wir dann Rast fuer die nacht in dem verschlafenen nest "Warrnambool". Eine sehr idyllische kleine Stadt, die eigentlich auch einen wunderschoenen Strand hat. Guckt euch die Bilder an und ihr wisst warum man nicht schwimmen konnte...
Dafuer war das Hostel sehr sehr schoen und gemuetlich und so haben wir den Abend damit verbracht dem aelteren Ehepaar bei ihren Geschichten aus Jugendtagen zu lauschen (John ist seit ca. 30 Jahren Parkranger in so ziemlich Jedem National-Park Australiens und konnte dementsprechend viele Tipps geben, seine Frau war mit 18Jahren zwei volle Jahre mit Freundinnen in der Weltgeschichte unterwegs. Beide sind jetzt etwa Mitte 60).
Also alles in allem kein sehr aufregender Tag, das Wetter war nicht ganz unschuldig daran. Die naechsten Tage sollten aber vielversprechender werden!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Tag 6 und 7: Glaubenskrise und Gitarren...
+Melbournes Strand (17.12.2008):
Same procedure as every morning:
Dennis erwachte heute zuerst und weckte Simon erst mal mit kaltem Wasser. Dennis schaufelte
Da Dennis ohne Gitarre weniger lange leben kann, als andere Menschen ohne Dusche, stand nun die Suche nach einer geeigneten Gitarre auf dem Plan. Da es Simon etwas langweilig wurde Dennis bei dem Anspielen von (gefuehlten) 300.000 verschiedenen Gitarren zu zu sehen, entschloss er sich einmal mehr fuer Chicken-Schnitzel und holte Dennis spaeter wieder aus dem Laden ab. Nach reichlicher Ueberlegung entschied sich Dennis fuer eine Ashton Gitarre (klein, blau und klingt gut).
Nach dem Gitarrenkauf machte sich die Feinripp-Connection auf den Weg zum Hostel und entdeckte unterwegs einen super guten Strassenmusiker. (absolut genial, was der Kerl aus seiner Gitarre und seiner Mundharmonika rausholte)
| Von Melbourne |
Vom Hostel aus beschlossen wir dann zum Strand Melbournes zu fahren und zu schauen, ob es warm genug zum Schwimmen ist.
Trotz Sonnenschein war es einfach zu kalt und windig und es trauten sich nur ein paar Surfer mit Neopren-Anzug ins Wasser. Also genossen wir trocken die untergehende Sonne und Dennis spielte ein paar Akkorde auf seiner "ozean-blauen" Gitarre. :-)
Soweit fuer heute; morgen frueh geht es um 7.00Uhr mit einer kleinen Reisegruppe ueber die "Great ocean Road" nach Adelaide. Ankunft dort wird Samstag-Abend sein!
Bis dahin! Und immer schoen lesen und Kommentare schreiben!
Simon und Dennis
@Alex: Gut zu wissen! :-)
@ Gordon: Gibts in Melbourne nicht. Also: Klappe! :P (ab morgen aber wilde Koalas!)
...oder: Jude wider Willen (16.12.2008)
Nach dem Aufstehen, einer Dusche und einem gesunden Fruehstueck bestehend aus Haferflocken mit Milch aus Milchpulver (fuer Dennis) und einem "Chicken-Schnitzel with fries" fuer den Simon machten wir uns mit der "city-circle-tram", die man hier kostenlos nutzen kann, auf den Weg durch die Stadt und stiegen dort aus, wo es uns am besten gefallen hat: den Docklands. Hier konnten wir ein paar schoene Fotos schiessen und den Blick auf die Hafen-Promenade Melbournes geniessen.
Da es schon 6 Uhr morgens in Mainz war, beschlossen wir unsere Frauen mal per Handy aus dem Bett zu klingeln, damit sie auch puenklich zur Uni kommen (sorry nochmal) :-)
Danach ging es weiter Richtung Innenstadt auf der Suche nach einem Wolkenkratzer, von dem aus man die ganze Stadt sehen konnt. Leider sind wir in einem ziemlich schicken und edlen Buero-Gebaeude gelandet, wo uns Anzugtraeger darauf aufmerksam machten, dass es hier kein "sight-seeing" gaebe. Dennoch bot eine ziemlich wichtig aussehender Geschaeftsmann an, dass er uns morgen mal mit in sein Buero nehmen koennte. Sehr freundlich.
Nach dem missgluecktem sight-seeing-Versuch beschlossen wir zurueck ins Hostel zu fahren und eine Flasche leckeren australischen Weisswein von Aldi zu trinken und danach noch in die "Ding Dong Lounge" zu gehen. Leider schliessen die meisten Kneipen und Bars unter der Woche schon um 23 Uhr. Also musste ein anderer Plan her. Ein freundlicher security-Mensch aus einem Supermarkt erklaerte uns, wo in der Stadt man noch ein Bierchen trinken gehen koennte.
Unser naechstes Ziel hiess "the joint" (nein, Kiffen ist auch in Australien illegal). :-)
Der Laden war eigentlich richtig gemuetlich, jedoch waehrte unsere Ruhe bei einem Bier nicht lange, da ein uebel betrunkener Australier, seine ziemlich genervte Freundin und ein netter Typ aus London am Nebentisch sassen.
Simon war davon wenig angetan und versuchte George davon zu ueberzeugen, kein Jude zu sein (leider auch nach dem zehnten Mal ohne Erfolg --> Zitat von George: "I bet he's Jewish!")
Waehrend Dennis sich mit dem Typ aus London festquatschte, wollte Simon nur schnell weg und befuerchtete, dass George versuchen wuerde ihn zu konvertieren.
Als George dann Dennis mit dem Praedikat "totally sexy man" versah, suchten wir das Weite.(auf Simon's Draengen, der inzwischen voellig entnervt war--> Zitat: "Ohne Scheiss Dennis, lass mal bitte geh'n jetzt!!! Das ist echt kein bisschen lustig!")
Vielen Dank an dieser Stelle an Dennis, der erst in aller Seelenruhe sein Bier austrank, bevor wir endlich gehen konnten (hab Dennis noch nie so langsam trinken gesehen).
Fazit: Dennis fand den Abend wesentlich lustiger als Simon (Dennis musste ja auch nich um seine Vorhaut bangen!)
Als wir dann (endlich!!!!!) auf dem Weg nach Hause waren, machten wir noch an der "ACDC-Lane" Halt, damit Dennis fuer's Fotoalbum posieren konnte.
Alles in Allem ein lustiger Tag (zumindest fuer einen von uns) :-)
Abonnieren
Kommentare (Atom)
