...bei lockeren 43 Grad (23.12.2008)
Da unser Kutscher uns leider nicht an dem von uns ausgewaehlten Campingplatz rauslassen konnte, mussten wir mit ins Stadt-Innere fahren, um dann wieder ca. 2,5km aus der Stadt raus, zu dem Campingplatz zu laufen.
Also Sachen umgeschnallt, Feinripp geglaettet, Hut auf und ab dafuer...
Nach 50m dann mal die erste Pause gemacht.. es war so heiss, dass uns die Fuesse nicht vom Laufen, sondern von dem sengenden Asphalt einfach dermassen gebrannt haben.
Eine Stunde und 2 1/2 Wasserflaschen spaeter waren wir dann endlich angekommen und haben uns fuer umgerechnet 11Euro pro Person einen Campingplatz mit Strom ausgesucht.
Kurz die Rucksaecke abgeladen, Zelt aufgebaut und dann erstmal rein in den Pool.
Nach kurzer Erfrischungspause sind wir dann schnell unter die Dusche gesprungen, haben unser Abendessen angerichtet und es uns bei ein paar Heineken vor unserem Zelt gemuetlich gemacht.
Ausser uns beiden haben noch andere lustige Kaeferchen mit uns auf der Wiese gehockt. Auf dem Weg zum Klo haben wir dann eine Motte gesehen, die so gross wie unsere Hand war.
Bilder von den letzten Tagen folgen dann!
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Tag 12: Eine Busfahrt die ist lustig...
...eine Busfahrt die ist unbequem (22.12.2008)
Ansich war die Busfahrt relativ angenehm und kurzweilig. Haben den letzten Tag in Adelaide nicht mehr am Strand verbracht; das Wetter war doch nicht so der Hammer. Also haben wir viel im Hostel gegammelt und Karten gespielt :)
Um 18.00 Uhr fuhr unser Bus los, ab ca. 5Uhr morgens waren wir zwei fuer die restlichen 9h die einzigen Irren, die wirklich bei den in Alice Springs herrschenden Temperaturen ins Outback wollten... und so konnten wir es uns dann auf 48 Sitzplaetzen so richtig gemuetlich machen ;)
Ansich war die Busfahrt relativ angenehm und kurzweilig. Haben den letzten Tag in Adelaide nicht mehr am Strand verbracht; das Wetter war doch nicht so der Hammer. Also haben wir viel im Hostel gegammelt und Karten gespielt :)
| Von Alice Springs |
| Von Alice Springs |
Sonntag, 21. Dezember 2008
Tag 11: Glenelg Beach...
...Delphine und andere "Hai-lights"
Nachdem wir so gegen halb 10 aufgestanden sind und der Blick aus dem Fenster rec
ht vielversprechend war, beschlossen wir, nach dem Fruehstueck, den Tag am Meer zu verbringen. Mit der Tram ging es dann etwa eine halbe Stunde Richtung "Glenelg", einem sehr laendlichen Stadtteil von Adelaid
e, direkt am Meer. Unterwegs deckten wir uns mit Wasser und Sonnencreme (Faktor 30+, wir haben es nicht bereut!) ein. Am Strand angekommen machten wir es uns auf unseren Handtuechern gemuetlich und waren schon um kurz nach 11 ueber die verdammt starke Sonne erstaunt. (absolut kein Vergleich zum Sommer in Deutschland)
Etwa um die Mittagszeit, das Thermometer kletterte fleissig Richtung 38 Grad, waren wir im Wasser und Dennis stand ein bisschen weiter draussen als Simon. Ploetzlich sahen wir etwa 20 Meter vor uns zwei Delphine, die sich, so glauben wir, einen Spass daraus machen, ahnungslose Touristen zu erschrecken, indem sie sich als Haie tarnen :-)
Nach ausgiebigem Mittagessen (Porterhouse-Steak-Burger mit Pommes) lagen wir noch ziemlich lange in der Sonne, kamen mit dem Nachcremen kaum nach und beobachteten den langsamen Farbwechsel unserer Haut von hellbraun ueber rot zu krebsrot.
Als wir uns dann abkuehlen wollten und wieder einmal etwas weiter draussen waren, sahen wir diesmal eine etwas andere Rueckenflosse vor uns. Kurzer Blickwechsel, auf den kraeftiges und ziemlich zuegiges schwimmen in Richtung Ufer folgte. Der Hai war zwar nur etwa einen knappen Meter lang, wirkte aber trotzdem sehr respekteinfloessend. Die anderen Badegaeste sind wohl an die kleinen Haie gewoehnt und machten sich etwas weniger Sorgen als wir. Alles in allem ein wenig gefaehrliches, dennoch ziemlich aufregendes Zusammentreffen.
Spaeter am Tag sahen wir dann vom Strand aus einen Delphin, der ganz nahe am Ufer zwischen den Leuten im Wasser umherschwamm und immer mal wieder auftauchte. Leider gibt's davon kein Foto, sondern nur ein kurzes Video. Die Kamerafuehrung laesst etwas zu wuenschen uebrig (kurze Desorientierung bei Dennis), aber im letzten Drittel ist Flipper ganz gut zu sehen:
--> Klick mich an! Bitte! <--
Morgen geht es dann, wenn das Wetter es zulaesst, wieder an den Strand und um 18:00Uhr werden wir nach Alice Springs aufbrechen, wo wir Dienstag Mittag , nach 19,5h Busfahrt (davon 16h durch die Wueste), ankommen werden.
Von dort aus gibt's dann das naechtse blog-update.
Viele Gruesse und sorry fuer das geile Wetter hier :-)
Dennis und Simon
Samstag, 20. Dezember 2008
Tag 10: Auf nach Adelaide...
...und endlich kurze Hosen! (20.12.2008)
Auch dieser Tag war wettertechnisch ein Highlight!
T-Shirt, kurze Hose und Sonnenbrille! Haetten wir das gestern inkl. Sonnencreme gemacht, haette Dennis nicht schon wieder eine "Rudolph das Rentier-Gedenknase"!
Bevor wir uns aber endgueltig auf Sommer einstellen konnten (zumindest in Australien :P), ging es noch
kurz ein paar Meter tiefer; zum Hoehlenkrackseln in dem National-Park in Nara
coorte. Also nochmal kurz die langen Hosen, Knieschuetzer und Helm angezogen und uns durch unzaehlige enge Loecher gezwaengt, stecken geblieben, weiter gezwaengt und auf der anderen Seite wieder rausgekommen.
Sonst den Tag hauptsaechlich im Bus verbracht und einem zugestiegen Gast aus dem Hostel der Nacht davor, dabei zugehehoert, wie er bei ca. 90% der Lieder versucht hat, die Melodie anstatt des Schlagzeuges auf dem Amaturenbrett nachzuklopfen. Simons Bezeichnung "Musiklegastheniker" hats ganz gut getroffen... wobei er auch die Texte kannte. Danke dafuer! ;)
Jetzt sind wir seit ca. 4h im Hostel, haben uns schon etwas die Stadt angeguckt und werden morgen hoffentlich mal schwimmen gehen koennen! Ob wir das tatsaechlich geschafft haben, koennt ihr dann nachlesen!
So long!
Viele Gruesse aus Adelaide!
Der Dennis und der Simon!
Auch dieser Tag war wettertechnisch ein Highlight!
T-Shirt, kurze Hose und Sonnenbrille! Haetten wir das gestern inkl. Sonnencreme gemacht, haette Dennis nicht schon wieder eine "Rudolph das Rentier-Gedenknase"!
Bevor wir uns aber endgueltig auf Sommer einstellen konnten (zumindest in Australien :P), ging es noch
kurz ein paar Meter tiefer; zum Hoehlenkrackseln in dem National-Park in Nara
coorte. Also nochmal kurz die langen Hosen, Knieschuetzer und Helm angezogen und uns durch unzaehlige enge Loecher gezwaengt, stecken geblieben, weiter gezwaengt und auf der anderen Seite wieder rausgekommen.Sonst den Tag hauptsaechlich im Bus verbracht und einem zugestiegen Gast aus dem Hostel der Nacht davor, dabei zugehehoert, wie er bei ca. 90% der Lieder versucht hat, die Melodie anstatt des Schlagzeuges auf dem Amaturenbrett nachzuklopfen. Simons Bezeichnung "Musiklegastheniker" hats ganz gut getroffen... wobei er auch die Texte kannte. Danke dafuer! ;)
Jetzt sind wir seit ca. 4h im Hostel, haben uns schon etwas die Stadt angeguckt und werden morgen hoffentlich mal schwimmen gehen koennen! Ob wir das tatsaechlich geschafft haben, koennt ihr dann nachlesen!
So long!
Viele Gruesse aus Adelaide!
Der Dennis und der Simon!
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Tag 9: Weiter geht die Reise...
... zu Kaengurus, viel Wasser und auf einen Berg (einem ganz kleinen Berg) (19.12.2008)
Gegen 8.00 ist unsere kleine Gruppe zu dem Aboriginal-Center in "Schiess-mich-tot"
(mittem im nirgendwo; die Aborigine-Namen kann sich kein Mensch merken!!
) aufgebrochen, um uns Kaengurus in freier Wildbahn anzugucken, die weniger scheu waren, als wir dachten. (Wir konnten uns bis auf 2-3 Meter an sie ran schleichen.) Langsam merkten wir, dass auch Jungtiere dabei waren und die etwas groesseren sich langsam im Halbkreis um uns formierten ;)
Ein paar 100 Fotos geschossen und dann weiter Richtung dem "Mc Kenzie"-Wasserfall, dem bisherigen Highlight unserer Reise.
Endlich hat auch
mal das Wetter mitgespielt und so konnten wir die 260 Stufen zu dem Wasserfall fast schon geniessen. Der Anblick war ziemlich atemberaubend, die Farben des Wassers zusammen mit der Sonne einfach fantastisch!
Also haben wir dort auch unser "Lunch" genommen und sind nach ca. einer Stunde weitergefahren. (vorher aber noch nen Typ ausgelacht, der nicht so viel Spass bei seinem Lunch hatte und von einem der Voegel attackiert wurde, der sein Essen stehlen wollte. haha!)
Ein paar Kilometer weiter machten wir Rast um einen nahegelegenen Berg zu... sa
gen wir mal "erklimmen". Ging soweit ganz gut, wir konnten fast sagen: Es war heiss!
Also Anlass genug, dass seit 48h nicht ausgezogene Unterhemd etwas durchlueften zu lassen und atemberaubende Muskel-Fotos zu schiessen...
Wir lieben diese Unterhemden (tragen sie gerade immer noch! Es ist Samstag Abend! :P)
(Wir stinken nicht, wir riechen nach ABENTEUER!!)
Gegen 18.00Uhr waren wir dann wieder im "Base-Camp" angekommen und auf dem Weg nach "Naracoorte" wo wir die Nacht im Haus der Besitzer der Veranstalter der Tour verbringen konnten. Nach ausgiebigem BBQ, ein paar Glaesern Wein und herben Niederlagen im Tischtennis gegen "Ran" (der Inder unserer Gruppe) (das gilt fuer Dennis) und den ehemaligen 5.-besten Rheinlandpfaelzer im PingPong (ebenfalls fuer Dennis), sind wir dann gegen 24.00Uhr ins Bett um uns am naechsten Tag im "Adventure-Caving" zu versuchen!
Gegen 8.00 ist unsere kleine Gruppe zu dem Aboriginal-Center in "Schiess-mich-tot"
(mittem im nirgendwo; die Aborigine-Namen kann sich kein Mensch merken!!
Ein paar 100 Fotos geschossen und dann weiter Richtung dem "Mc Kenzie"-Wasserfall, dem bisherigen Highlight unserer Reise.
Endlich hat auch
mal das Wetter mitgespielt und so konnten wir die 260 Stufen zu dem Wasserfall fast schon geniessen. Der Anblick war ziemlich atemberaubend, die Farben des Wassers zusammen mit der Sonne einfach fantastisch!Also haben wir dort auch unser "Lunch" genommen und sind nach ca. einer Stunde weitergefahren. (vorher aber noch nen Typ ausgelacht, der nicht so viel Spass bei seinem Lunch hatte und von einem der Voegel attackiert wurde, der sein Essen stehlen wollte. haha!)
Ein paar Kilometer weiter machten wir Rast um einen nahegelegenen Berg zu... sa
gen wir mal "erklimmen". Ging soweit ganz gut, wir konnten fast sagen: Es war heiss!Also Anlass genug, dass seit 48h nicht ausgezogene Unterhemd etwas durchlueften zu lassen und atemberaubende Muskel-Fotos zu schiessen...
Wir lieben diese Unterhemden (tragen sie gerade immer noch! Es ist Samstag Abend! :P)
(Wir stinken nicht, wir riechen nach ABENTEUER!!)
Gegen 18.00Uhr waren wir dann wieder im "Base-Camp" angekommen und auf dem Weg nach "Naracoorte" wo wir die Nacht im Haus der Besitzer der Veranstalter der Tour verbringen konnten. Nach ausgiebigem BBQ, ein paar Glaesern Wein und herben Niederlagen im Tischtennis gegen "Ran" (der Inder unserer Gruppe) (das gilt fuer Dennis) und den ehemaligen 5.-besten Rheinlandpfaelzer im PingPong (ebenfalls fuer Dennis), sind wir dann gegen 24.00Uhr ins Bett um uns am naechsten Tag im "Adventure-Caving" zu versuchen!
Tag 8: Auf zur Great Ocean Road...
... Steine, Tiere, Regen (18.12.2008)
Zu der unchristlichen Zeit von 4.45Uhr klingelte unser Wecker, voller Tatendrang sprangen wir aus dem Bett, machten uns Startbereit fuer unseren 4km-marsch um dann zu m
erken, dass der Reisebus auch 50m um die Ecke haelt. Na ja, besser zu frueh merken, als zu spaet.
Um 7.15Uhr sind wir dann mit einem indischen Arztpaerchen, einem netten alten Ehepaar, zwei Hollaenderinnen, einem englischen Maedel, unserer Reisefuehrerin "Foggy" und ihrem Hund "Oscar" zu der ersten Station aufgebrochen:
Dem Badestrand und Surferparadies "Bells Beach". Leider durften wir fuer diesen Tag kein gutes Wetter erwarten, dementsprechen "trueb" sehen auch die Fotos aus; Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Nach unseren Informationen war es seit 4 jahren zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kalt wie jetzt.
Zum Glueck durften uns ein paar knuddelige und gleichzeitig unfassbar faule Koalas (dagegen wirkte selbst Dennis ziemlich agil) den Tag versuessen. Die kleinen Tierchen schlafen etwa 20 Stunden am Tag und hatten auch nicht vor, sich von uns zu besonderen Aktivitaets-Ausbruechen bewegen zu lassen. Also schossen wir ein paar Fotos vom Boden aus von den Koalas im Baum.

Nach diesem kurzen Aufenthalt hiess der naechste Stop: "12 Apostel", einer riesigen Gesteinsformation die einem haufen Japanern, Chinesen usw. Anlass dazu gab, 500 Fotos in der Sekunde zu machen (es handelt sich bei dem Motiv um Steine!!). Trotzdem liessen auch wir es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu machen!

Waere das Wetter wie erwaehnt nicht so schlecht, haette es allen Anlass zum Schwimmen am Strand gegeben... aber so leider nicht (und das bei azur-blauem Wasser!).
Gegen 5Uhr machten wir dann Rast fuer die nacht in dem verschlafenen nest "Warrnambool". Eine sehr idyllische kleine Stadt, die eigentlich auch einen wunderschoenen Strand hat. Guckt euch die Bilder an und ihr wisst warum man nicht schwimmen konnte...
Dafuer war das Hostel sehr sehr schoen und gemuetlich und so haben wir den Abend damit verbracht dem aelteren Ehepaar bei ihren Geschichten aus Jugendtagen zu lauschen (John ist seit ca. 30 Jahren Parkranger in so ziemlich Jedem National-Park Australiens und konnte dementsprechend viele Tipps geben, seine Frau war mit 18Jahren zwei volle Jahre mit Freundinnen in der Weltgeschichte unterwegs. Beide sind jetzt etwa Mitte 60).
Also alles in allem kein sehr aufregender Tag, das Wetter war nicht ganz unschuldig daran. Die naechsten Tage sollten aber vielversprechender werden!
Um 7.15Uhr sind wir dann mit einem indischen Arztpaerchen, einem netten alten Ehepaar, zwei Hollaenderinnen, einem englischen Maedel, unserer Reisefuehrerin "Foggy" und ihrem Hund "Oscar" zu der ersten Station aufgebrochen:
Dem Badestrand und Surferparadies "Bells Beach". Leider durften wir fuer diesen Tag kein gutes Wetter erwarten, dementsprechen "trueb" sehen auch die Fotos aus; Regen sollte uns den ganzen Tag begleiten. Nach unseren Informationen war es seit 4 jahren zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kalt wie jetzt.
Zum Glueck durften uns ein paar knuddelige und gleichzeitig unfassbar faule Koalas (dagegen wirkte selbst Dennis ziemlich agil) den Tag versuessen. Die kleinen Tierchen schlafen etwa 20 Stunden am Tag und hatten auch nicht vor, sich von uns zu besonderen Aktivitaets-Ausbruechen bewegen zu lassen. Also schossen wir ein paar Fotos vom Boden aus von den Koalas im Baum.
Nach diesem kurzen Aufenthalt hiess der naechste Stop: "12 Apostel", einer riesigen Gesteinsformation die einem haufen Japanern, Chinesen usw. Anlass dazu gab, 500 Fotos in der Sekunde zu machen (es handelt sich bei dem Motiv um Steine!!). Trotzdem liessen auch wir es uns nicht nehmen ein paar Fotos zu machen!
Waere das Wetter wie erwaehnt nicht so schlecht, haette es allen Anlass zum Schwimmen am Strand gegeben... aber so leider nicht (und das bei azur-blauem Wasser!).
Gegen 5Uhr machten wir dann Rast fuer die nacht in dem verschlafenen nest "Warrnambool". Eine sehr idyllische kleine Stadt, die eigentlich auch einen wunderschoenen Strand hat. Guckt euch die Bilder an und ihr wisst warum man nicht schwimmen konnte...
Dafuer war das Hostel sehr sehr schoen und gemuetlich und so haben wir den Abend damit verbracht dem aelteren Ehepaar bei ihren Geschichten aus Jugendtagen zu lauschen (John ist seit ca. 30 Jahren Parkranger in so ziemlich Jedem National-Park Australiens und konnte dementsprechend viele Tipps geben, seine Frau war mit 18Jahren zwei volle Jahre mit Freundinnen in der Weltgeschichte unterwegs. Beide sind jetzt etwa Mitte 60).
Also alles in allem kein sehr aufregender Tag, das Wetter war nicht ganz unschuldig daran. Die naechsten Tage sollten aber vielversprechender werden!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Tag 6 und 7: Glaubenskrise und Gitarren...
+Melbournes Strand (17.12.2008):
Same procedure as every morning:
Dennis erwachte heute zuerst und weckte Simon erst mal mit kaltem Wasser. Dennis schaufelte
Da Dennis ohne Gitarre weniger lange leben kann, als andere Menschen ohne Dusche, stand nun die Suche nach einer geeigneten Gitarre auf dem Plan. Da es Simon etwas langweilig wurde Dennis bei dem Anspielen von (gefuehlten) 300.000 verschiedenen Gitarren zu zu sehen, entschloss er sich einmal mehr fuer Chicken-Schnitzel und holte Dennis spaeter wieder aus dem Laden ab. Nach reichlicher Ueberlegung entschied sich Dennis fuer eine Ashton Gitarre (klein, blau und klingt gut).
Nach dem Gitarrenkauf machte sich die Feinripp-Connection auf den Weg zum Hostel und entdeckte unterwegs einen super guten Strassenmusiker. (absolut genial, was der Kerl aus seiner Gitarre und seiner Mundharmonika rausholte)
| Von Melbourne |
Vom Hostel aus beschlossen wir dann zum Strand Melbournes zu fahren und zu schauen, ob es warm genug zum Schwimmen ist.
Trotz Sonnenschein war es einfach zu kalt und windig und es trauten sich nur ein paar Surfer mit Neopren-Anzug ins Wasser. Also genossen wir trocken die untergehende Sonne und Dennis spielte ein paar Akkorde auf seiner "ozean-blauen" Gitarre. :-)
Soweit fuer heute; morgen frueh geht es um 7.00Uhr mit einer kleinen Reisegruppe ueber die "Great ocean Road" nach Adelaide. Ankunft dort wird Samstag-Abend sein!
Bis dahin! Und immer schoen lesen und Kommentare schreiben!
Simon und Dennis
@Alex: Gut zu wissen! :-)
@ Gordon: Gibts in Melbourne nicht. Also: Klappe! :P (ab morgen aber wilde Koalas!)
...oder: Jude wider Willen (16.12.2008)
Nach dem Aufstehen, einer Dusche und einem gesunden Fruehstueck bestehend aus Haferflocken mit Milch aus Milchpulver (fuer Dennis) und einem "Chicken-Schnitzel with fries" fuer den Simon machten wir uns mit der "city-circle-tram", die man hier kostenlos nutzen kann, auf den Weg durch die Stadt und stiegen dort aus, wo es uns am besten gefallen hat: den Docklands. Hier konnten wir ein paar schoene Fotos schiessen und den Blick auf die Hafen-Promenade Melbournes geniessen.
Da es schon 6 Uhr morgens in Mainz war, beschlossen wir unsere Frauen mal per Handy aus dem Bett zu klingeln, damit sie auch puenklich zur Uni kommen (sorry nochmal) :-)
Danach ging es weiter Richtung Innenstadt auf der Suche nach einem Wolkenkratzer, von dem aus man die ganze Stadt sehen konnt. Leider sind wir in einem ziemlich schicken und edlen Buero-Gebaeude gelandet, wo uns Anzugtraeger darauf aufmerksam machten, dass es hier kein "sight-seeing" gaebe. Dennoch bot eine ziemlich wichtig aussehender Geschaeftsmann an, dass er uns morgen mal mit in sein Buero nehmen koennte. Sehr freundlich.
Nach dem missgluecktem sight-seeing-Versuch beschlossen wir zurueck ins Hostel zu fahren und eine Flasche leckeren australischen Weisswein von Aldi zu trinken und danach noch in die "Ding Dong Lounge" zu gehen. Leider schliessen die meisten Kneipen und Bars unter der Woche schon um 23 Uhr. Also musste ein anderer Plan her. Ein freundlicher security-Mensch aus einem Supermarkt erklaerte uns, wo in der Stadt man noch ein Bierchen trinken gehen koennte.
Unser naechstes Ziel hiess "the joint" (nein, Kiffen ist auch in Australien illegal). :-)
Der Laden war eigentlich richtig gemuetlich, jedoch waehrte unsere Ruhe bei einem Bier nicht lange, da ein uebel betrunkener Australier, seine ziemlich genervte Freundin und ein netter Typ aus London am Nebentisch sassen.
Simon war davon wenig angetan und versuchte George davon zu ueberzeugen, kein Jude zu sein (leider auch nach dem zehnten Mal ohne Erfolg --> Zitat von George: "I bet he's Jewish!")
Waehrend Dennis sich mit dem Typ aus London festquatschte, wollte Simon nur schnell weg und befuerchtete, dass George versuchen wuerde ihn zu konvertieren.
Als George dann Dennis mit dem Praedikat "totally sexy man" versah, suchten wir das Weite.(auf Simon's Draengen, der inzwischen voellig entnervt war--> Zitat: "Ohne Scheiss Dennis, lass mal bitte geh'n jetzt!!! Das ist echt kein bisschen lustig!")
Vielen Dank an dieser Stelle an Dennis, der erst in aller Seelenruhe sein Bier austrank, bevor wir endlich gehen konnten (hab Dennis noch nie so langsam trinken gesehen).
Fazit: Dennis fand den Abend wesentlich lustiger als Simon (Dennis musste ja auch nich um seine Vorhaut bangen!)
Als wir dann (endlich!!!!!) auf dem Weg nach Hause waren, machten wir noch an der "ACDC-Lane" Halt, damit Dennis fuer's Fotoalbum posieren konnte.
Alles in Allem ein lustiger Tag (zumindest fuer einen von uns) :-)
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