Dienstag, 6. Januar 2009

Tag 26: Traveller's Oasis Stuntshow...

...oder: "was Langeweile anrichten kann" (06.01.2009)

Im Grossen und Ganzen verliefen Morgen, Vormittag und Mittag genau wie den Tag davor. Da es an diesem Tag weder BBQ, noch einen zweiten Platz zu gewinnen gab, machten wir es mit dem Abend aehnlich wie mit dem ganzen Tag: Schoen ruhig und erstmal mental auf das "Great Barrier Reef" vorbereiten.

(Angeblich sind da ganz viele Haie unterwegs! Und in Perth ist ein Vater von einem grossen Weissen gefressen worden! Schreck lass nach!)
noch kann man ja 'ne grosse Klappe haben :P

Um die erste Speicherkarte vollzukriegen haben wir am Pool dann noch ein paar ganz ganz gefaehrliche Sachen gemacht und sonst ausser schlafen, essen und duschen nicht mehr viel.
Von Cairns



Morgen frueh um 8.00Uhr geht's dann endlich los; mit der "WD Explorer Kangaroo" raus auf's offene Meer und dort dann drei Tage lang schnorcheln, fotografieren, schnorcheln, vor Haien wegschwimmen (da waere der erste Platz dann wuenschenswert...), noch ein bisschen schnorcheln und am Freitag dann wieder zurueckkommen um noch einen weiteren Tag in "Traveller's Oasis" zu verbringen (es ist einfach zu gut da!).
Samstag geht es dann wahrscheinlich zum Einloesen des Gutscheins und vielleicht am selben Tag wieder zurueck nach Townsville, um hoffentlich dieses Mal "Magnetic Island" zu besuchen.

Ob's klappt...

Bis dahin!

Viel Spass beim Lesen und Fotos gucken!

Simon und Dennis

Tag 25: Pool, wieder Fleisch, Didgeridoo...

...und der Hauptgewinn fuer den 2. Platz (05.01.2009)

Nach fast 4 Wochen wollten wir endlich mal den australischen Sommer geniessen und verbrachten den halben Tag erstmal am Pool...

Von Cairns

...und Simon liess sich noch den Ruecken zerstechen:

Von Cairns
Den Nachmittag haben wir dann auch irgendwie rumgekriegt (nicht das uns das Gammeln auf die Nerven gehen wuerde!) und abends sind wir dann mit einigen anderen aus dem Hostel zum BBQ im Partner-Hostel gefahren.

Nach ausgiebig Kanguru, Krokodil und Emu stand noch ein Didgeridoo-Wettbewerb auf dem Plan. Wie es der Zufall so will, wurde Simon als einer von vier Kandidaten gelost und hatte die Chance einen Art Bungee-Sprung zu gewinnen.

Durch eine souveraene Leistung und euphorisch, leicht weibisches Kreischen von Seiten Dennis (der Sieger wurde durch Lautstaerke des Publikums ermittelt), schaffte Simon einen guten zweiten Platz.

Von Cairns

Da der Sieger aber, wie er spaeter zu Simon sagte, keine Lust auf den Gewinn in Adrenalin-Form habe ("Ich hab's im Gefuehl, bei mir reisst das Seil"), schenkte er Simon kurzerhand den Preis.

Auf diese meisterhafte Leistung beschlossen wir noch auf ein, zwei Oettinger im "Green Ant" anzustossen.

Bemerkenswert: Oettinger Pils ist dort das Bier des Monats! Liegt wohl daran, dass die australische Konkurrenz eher... schlecht im Brauen ist.
Von Cairns


Somit endete der Tag sehr erfolgreich (nicht fuer Dennis, der versuchte noch eine Stunde lang "nach Hause zu telefonieren" und hat es erst den Tag darauf so wirklich geschafft, was wohlgemerkt an der Technik und nicht am Alkohol lag).
Von Cairns

Tag 25: Fitzroy Island...

...und es wird bestimmt noch besser! (04.01.2009)

Schon kurz nach dem Aufstehen war es heiss und der Himmel war relativ klar:

Gute Vorraussetzungen fuer einen Tag im Wasser!

Um 7.30Uhr (hier ist nix mit Ausschlafen!) fuhr uns jemand von dem klasse Hostel an den Pier wo gegen 8.30Uhr unsere Faehre zu dem kleinen Inselchen, ca. 45 Minuten entfernt von Cairns, ablegte.

Von Fitzroy Island

Kurz nach der Ankunft haben wir uns gegen 9.45Uhr noch Flossen und einen "Stinger-Suit" gegen die Quallententakeln ausgeliehen und konnten dann endlich ins Wasser (ohne Anzug kann's boese enden, wir sind nicht weich!). Am Tag vorher hatten wir uns ausserdem noch eine Unterwasser-Kamera gemietet um den Tag auch in Bildformat festhalten zu koennen.

Entgegen unseren Befuerchtungen, nicht viele Fische zu sehen, wurden wir gluecklicherweise schnell eines Besseren belehrt, ca. einen Meter vom Ufer entfernt wimmelte es nur so von Fischen in allen moeglichen Farben.

Bis 16.00Uhr haben wir nicht viel anderes gemacht, guckt euch die Bilder einfach selbst an :) Hier mal die Besten:
Von Fitzroy Island




Abends machten wir es uns mit Pasta und unserem Unterhemd-Vorbild Bruce Willis in "Stirb langsam" auf der Couch im Wohnzimmer gemuetlich. Das Hostel hat echt alles zu bieten!

Tag 24: Schnorchelequipment...

...und Fleisch vom Grill (03.01.2009)

Gegen Vormittag sind wir nochmal los in die Stadt, damit Dennis sich Maske und Schnorchel fuer den darauffolgenden Tag auf "Fitzroy Island" kaufen konnte. Nach unzaehligen Kilometern Fussmarsch wurden wir dann in einem Tauch-Shop fuendig und gingen kurz darauf dann noch zu "Greyhound" um uns ueber touren zum "Great Barrier Reef" zu informieren.

Von Cairns

Da wir "Darwin" als Reiseziel geskipped haben, hatten wir ca. 6000km "zu viel" auf unserem Kilometer-Pass und konnten dann 3000 davon gegen eine Tour unserer Wahl eintauschen (bis nach Sydney sind es noch ca. 3000km, bei Ankunft in Cairns hatten wir aber noch 9000 uebrig). Schlussendlich entschieden wir uns fuer eine 3-taegige Schnorchel-Tour am "Great Barrier Reef" auf einem grossen Katamaran.

Am Mittwoch dem 07.01 geht's dann los; um uns schon etwas in O2-Mangel-Stimmung zu bringen entschieden wir uns, wie schon gesagt, zusaetzlich fuer eine Tour nach "Fitzroy Island" am Sonntag dem 04.01. Eigentlich hatten wir geplant unsere Schnorchel etc. noch im Meer in Cairns auszuprobieren, aber die Quallen-Gefahr ist zu dieser Jahreszeit dafuer zu gross.

Von Cairns

Also sind wir noch schnell ein paar BBQ-Zutaten kaufen gegangen und haben uns dann mit zwei neuen Bekannten aus Luebeck, Birte und Jost, einfach einen gemuetlichen Abend gemacht.

Tag 23: Auf nach Cairns...

...Tag im Bus und endlich Sommer (02.01.2009)

Nach dem Fruehstueck ging es um 11.30Uhr mit Greyhound auf in Richtung Norden.

Ankunftszeit war 18.00Uhr; das von uns ausgewaehlte Hostel hatte sogar einen Abhol-Service, wodurch wir uns einen weiteren Gewaltmarsch gespart haben.

Von Cairns

Nachdem uns John an der Rezeption unendlich viele Tipps und Essens-Gutscheine gegeben hatte, wir das super/geniale Hostel (das beste in dem wir bisher waren!!) erkundet hatten, und wir uns mal wieder geduscht hatten (Luftfeuchtigkeit 80%), entschlossen wir uns einen der Gutscheine direkt einzuloesen und gleichzeitig ein bisschen die Stadt zu erkunden.
Das Restaurants unseres Vertrauens war das "Woolsheds" wo wir fuer guenstige 5 Euro ein super Menue kredenzt bekamen.

Kurz danach sind wir noch durch den "Night Market" getigert, bekamen unzaehlige Massagen angeboten, haben alle abgelehnt und sind dann zurueck zum Hostel.

Tag 22: Katerstimmung...

...und nichts zu tun (01.01.2009)

Nach dem feuchtfroehlichen Abend haben wir den ersten Tag des neuen Jahres mit relativ wenig Aufregendem verbracht. Essen, DVD gucken, rumhaengen, Koffer packen, rumhaengen und duschen.

Zusaetzlich haben wir an diesem Tag noch unsere Postkarten fertig geschrieben und abgeschickt und auf dem Rueckweg noch was zu essen vom China-Mann geholt. Tja, da war es auch schon abends und der Tag neigte sich dem Ende.

Was soll man am 01.01 auch mehr zu tun haben? (Ging euch ja wahrscheinlich aehnlich?!)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Tag 21: Silvester und Erdnussbuttersandwiches...

...oder: "warum Elvis einen so stilvollen Abgang hatte" (31.12.2008)

Den letzten Tag des Jahres verbrachten wir vorwiegend damit, Postkarten und Briefmarken zu kaufen, um den Lieben daheim insgesamt 30 wundervolle Gruesse zu schreiben. Auf die Arbeit folgt bekanntlich das Vergnuegen und so kauften wir noch ein bisschen was zu trinken bei Woolworth und dem Bottleshop nebenan ein.
Nach dem Abendessen (keine Bohnen, sondern leckere beef sausages) haben wir uns dann gemuetlich auf der Veranda auf das neue Jahr vorbereitet.
So gegen 22:30Uhr machten wir uns dann auf den Weg, um die Pubs an der nahegelegenen Promenade mal offen zu sehen und nicht, wie am ersten Abend ins Townsville, nur vor verschlossenen Tueren zu stehen.

Die erste Anlaufstelle war das "Flynns", weil wir dort, dank eines Gutscheins, einen Pitcher Guinness fuer 10$ bekamen. Danach ging es dann die Strasse entlang von Pub zu Pub und so gegen 23:55 Uhr, wir hatten unterwegs noch 1....2 Bier getrunken, suchten wir uns einen guten Platz direkt am Ufer, um das Feuerwerk zu sehen, das wir aber nicht gesehen haben, weil es zu bewoelkt war.
Von Townsville

Kurz nach Mitternacht (man beachte die amtlichen Fotos "Impressionen bei Nacht") haben wir dann ein Pub mit dem schoenen Namen "Cactus Jack"entdeckt, in dem wir uns unsere eigenen Cocktails zusammenstellen durften, weil der Mann an der Theke keinen reinen Wodka ausschenken durfte und wir ihm deshalb gesagt haben, mit was wir denn unseren Wodka gerne trinken wuerden.

Von Townsville

Da der Barkeeper scheinbar kein Ass in Mathe ist, haben wir fuer 2 Cocktails gerade mal 7$ zahlen muessen. Daraufhin hat der nette Mann dann aber mal die gute Absinth-Flasche extra fuer uns zwei Pappnasen aufgemacht und uns was daraus kredenzt.

Die Stimmung war so gut und die Kehle immernoch so trocken, dass die 3 vollen Glaeser direkt neben uns von irgendwelchen Typen, die scheinbar vergessen hatten diese abzuholen (standen schon 2 Minuten unangeruehrt da!!), so verlockend waren, dass er sich nicht 2mal bitten liess und die Gunst der Stunde nutzte und wir danach dann den Laden doch verlassen haben.

Nachdem wir dann noch "two shots from the thing in the green bottle near the Smirnoff" (Zitat Dennis, daraufhin Zitat Barkeeperin: "Are you sure?") und "two Tia Maria" getrunken hatten (alle in einem anderen Pub, man wollte ja keinen schlechten Eindruck machen), war gegen 1:30Uhr am Morgen doch schon der Punkt erreicht, um sich auf den Heimweg zu machen.

Da in "Flynns" aber gerade gute Musik lief (Foo Fighters und Pearl Jam) und die Stimmung doch ganz ausgelassen war, wollten wir noch einen letzten Absacker dort trinken. Gesagt getan, noch schnell die Lieder mitgesungen und dann ab Richtung Hostel.

Von Townsville

Da sich bei Dennis noch keine Muedigkeitserscheinungen breit machten, entschied er sich dann noch in dem Pub gegenueber alleine einzukehren um vielleicht mit anderen Backpackern anzustossen. Der Besuch dort waehrte aber nicht lange, da nach 5 Sekunden an der Theke irgendjemand sein Bier auf Dennis Hose verteilte, das gekaufte Bier scheisse schmeckte und irgendeine Mitt-40-Jaehrige Dennis kurzzeitig verwechselte und ihren Arm ueberschwenglich um ihn legte. Bei genauerem Hinsehen war das ganze Publikum im fortgeschrittenen Alter und so hatte Dennis sein Bier nur zur Haelfte getrunken und entschied sich dann auch nach Hause zu gehen.

Simon lag so um 2:00 Uhr seelenruhig im Bett und schlief, als Dennis etwa um 3:30Uhr etwas....konfus...auftauchte, Simon weckte und irgendetwas von gerade gekauftem Waschmittel erzaehlte, wollte Simon es dann doch genauer wissen.

Dennis hat wohl auf dem Weg vom Pub zum Hostel noch einen kurzen Abstecher zu den PCs gemacht, um dort (der gute Wille zaehlt) eine nette Mail an seine Mutter zu schicken und 2 wirklich sinnfreie Gaestebucheintraege im blog zu hinterlassen. Da das Guthaben auf der Karte nicht ausreichte, Dennis kein passendes Kleingeld fuer das Internet hatte und der Automat kein Wechselgeld raus gibt, hat er, in weiser Vorraussicht, Waschmittel dazu gekauft. (Respekt vor solch einer rationalen Entscheidung...kluges Finanzmanagement)

Da Dennis irgendwo seine Kontaktlinsen ausgezogen hatte (warum auch immer) und somit nicht nur betrunken, sondern auch noch fast blind war, musste Simon wohl oder uebel aufstehen und sich um ihn kuemmern. Also gingen wir runter in die Kueche, wo Dennis noch ein Erdnussbutter-Sandwich essen und viiiiel Wasser trinken sollte.

Von Townsville

Ohne Dennis nach irgendetwas ueber Erdnussbutter oder Elvis gefragt zu haben, erklaerte er Simon, waehrend er sein Sandwich mampfte, wieso Elvis mit so viel Stil gestorben sei. Denn Elvis, so Dennis feste Ueberzeugung, ass unmittelbar vor seinem Tod ein Erdnussbutter-Sandwich mit gebackenen Bananen.

Von Townsville


Dieser Monolog ("ja Dennis, iss mal dein Sandwich auf" - "Ne Simon, unterbrich mich nicht!") zog sich dann noch ein paar Minuten und Simon, der inzwischen wieder voellig nuechtern war, hatte seine Muehe damit Dennis zu ueberzeugen, dass es langsam Zeit waere, ins Bett zu gehen. Dennis musste aber unbedingt nochmal auf die Toilette und entdeckte dort Rasierschaum, den wohl jemand dort vergessen hatte. Also deckte Dennis Simon, der geduldig und leicht besorgt vor der Tuer wartete, erstmal mit Rasierschaum ein (auf das gute Unterhemd!!!). Das hat man davon, wenn man anderen hilft :-)

So gegen 4:00 Uhr konnten wir dann schlafen gehen. Gegen halb 7 nutzte Simon seine Chance fuer einen Rachefeldzug und schlich sich aus dem Zimmer, um den Rasierschaum aus dem Bad zu holen und den schafenden Dennis von Kopf bis Fuss einzuspruehen. Die Aktion gab von Dennis aber nur 8/10 Punkten, da Simon es versaeumt hatte, Fotos zu machen (angeblich aus Fairness-Gruenden, spielt fuer Dennis aber keine Rolle).

Somit war dann auch unsere Silvester-Nacht endlich vorbei und wir konnten noch drei Stuendchen schlafen... aber schoen war's gewesen!