Dienstag, 10. Februar 2009

Tag 57: Sonnenaufgang, Surfen...

...Bus fahren (06.02.2009)

Wie schon am Tag zuvor angekuendigt, haben wir uns am Morgen des 06.02 gegen 4.45Uhr an der Rezeption mit ein paar anderen Leuten getroffen, die sich ebenfalls den Sonnenaufgang am Leuchtturm angucken wollten.

Nachdem unser Fahrer dann eine halbe Stunde zu spaet und mit einer ordentlichen Alkohol-Fahne angewatschelt kam, konnten wir dann zum Leuchtturm hochgefahren werden.
Der Ausblick auf's Meer war hervorragend und es war schon super-hell, bevor die Sonne sich ueberhaupt ansatzweise gezeigt hat:

Von Byron Bay


Haben uns dann gemuetlich in die Naehe des Turmes gesetzt, ein paar Minuetchen gewartet und dann die Sonne genossen.

Von Byron Bay


Hier <-- findet ihr noch mehr der recht gelungenen Bilder und so ziemlich jede Phase der aufgehenden Sonne :) Wieder zurueck im Zelt haben wir uns nochmal zwei Stuendchen auf's Ohr gehauen und haben dann gegen 10.00Uhr ausgecheckt, unsere Sachen verstaut und sind dann nochmal runter zum Strand, um ein letztes Mal von den Wellen geschaendet zu werden! Hat auch super geklappt! Wir haben uns andere Boards als zwei Tage zuvor geliehen (etwas kleiner und schneller) und sind ein paar Mal uebel von den Wellen geschluckt worden. Highlight hier: Dennis wollte es mit der letzten Welle nochmal wissen, ist rausgeschwommen, sah die Welle kommen, hat professionell gepaddelt um die richtige Geschwindigkeit und den richtigen Moment zu erwischen, alles sah gut aus... bis er es nicht mehr geschafft hat, das Board in eine Richtung rumzureissen und an der Welle entlang zu reiten, sondern stattdessen von der "Spitze" der Welle einen 1a Koepper (mit Kopf voraus) in den Sog der Welle gemacht und sich dabei ungluecklich den Ruecken (und das Board) verknackst hat. Davon gibt's leider keine Bilder... Ende vom Lied: Zwei Tage Rueckenschmerzen und 30$-Surfboard-Reparatur (Nase abgebrochen)... So kann der Strandurlaub doch enden! Simon hat sich unterdessen als Moses verkleidet,...
Von Byron Bay


..nachdem ihm eine verdammt gemeine Welle kalt erwischt hatte und ihn (inkl. board) einfach mal gepflegt auf den harten Boden der Realitaet gedrueckt hat, sodass die hintere Flosse des surfboards abriss und im Nirgendwo des Suedpazifiks verschwand. (Reparaturkosten hier zum Glueck nur 15$)

Den Nachmittag haben wir dann im Hostel rumgeluemmelt und sind abends um 21.00Uhr dann via Greyhound-Bus nach Sydney aufgebrochen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Tag 56: Tagestrip...

...nach Nimbin (05.02.2009)

Der ein oder andere von euch hat es vielleicht schon in Alex' Blog gelesen, andere haben vielleicht auf Umwegen schon von Nimbin gehoert:

Das kleine Dorf, irgendwann in den 70ern gegruendet, ist die australische Hochburg der uns bekannten Illegalitaet und des Konsums bewusstseinserweiternder Pflaenzchen. Aus dem Boden gestampft wurde Nimbin eigentlich nur, weil damals in der Gegend ein Festival stattgefunden hat, von dem man schon von Anfang an sagen konnte, dass dort gekifft werden wird. Jetzt fragen sich hier wahrscheinlich einige von euch: Warum darf denn dort Cannabis konsumiert werden, ohne dass jemand dafuer bestraft wird? Tja. Das Doerfchen ist, sagen wir mal, eine "Grauzone"; Polizisten haben das Recht einzuschreiten, sind aber nicht dazu verpflichtet; billigen den Konsum, Besitz, Verkauf etc. also.
Wir wollen das hier natuerlich nicht beschoenigen, wir waren auch ganz artig, das Interessante ist einfach das ganze Dorf an sich.
Ausserdem hatten wir schon viel von der von uns geplanten Tour gehoert und sie ist uns einige Male empfohlen wurden.

Unser Reisefuehrer "Jim" versorgte uns die ganze Fahrt ueber mit sehr gutem Blues und witzigen Anekdoten aus seinen 16 Jahren die er die Tour nun schon macht.

Angekommen im Dorf brauchte es 5 Minuten um sechs Mal die gleiche Frage gestellt zu bekommen. Was, kann sich wohl jeder denken. Der Deal an sich erfolgt hier auch nicht im dunklen Eckchen, alle Einwohner sind (welch Wunder ;) ) nett, freundlich und fragen dich ob du Marihuana brauchst, wie andere nach der Uhrzeit.

Und das Dorf ist genau wie man sich sowas vorstellt:


Bunt, mit vielen Laeden die in ihrem Geschaeftsnamen irgendwie das Wort "Hemp" quetschen. Nach einem Mittagssnack (Pommes und Burger wohlgemerkt) sind wir noch etwas durch die Strasse getigert und haben das oertliche "Museum" (mehr oder weniger) "besichtigt" ...

Von Tagestrip: Nimbin

...und dann kurze Zeit spaeter zurueck zum Bus.

Sehr unterhaltsam waren die Leute auf der Busfahrt, die nach ihrem Drogenerlebnis so tun mussten, als waeren sie auf einmal waaahhnsinnig drauf und gut gelaunt und der Bus waere eine Achterbahn... naa ja! ;)

Naechster Stopp war bei "Paul", einem alten Kumpel von Jim, der seit ganz schoen langer Zeit alleine auf einem riesigen Regenwald-Grundstueck wohnt und die letzten Jahrzehnte sein Hippie-Dasein knallhart durchgezogen hat. Daumen hoch fuer dieses Durchhaltevermoegen!

An seiner Huette mit kleinem See...

Von Tagestrip: Nimbin

...haben wir dann das Buffet ausgekostet (Makadamia-Nuesse und Wassermelone^^), etwas die Sonne genossen und ca. eine Stunde spaeter ging es nach einem kurzen Vortrag von Paul ueber die Zusammenhaenge von Kosmos und der Schoenheit aller Dinge weiter zu den "Minyan Falls". Kurz ein paar Fotos geschossen... (mehr im Album)

Von Tagestrip: Nimbin

...und dann zurueck zum Bus und nach Byron Bay.

Fazit der Tour: Auf jeden Fall unterhaltsam und empfehlenswert fuer die, die in Nimbin gerne mal andere Pilze als Pfifferlinge und Omas Plaetzchen ausprobieren wollen.

Fuer alle anderen, uns eingschlossen, war es ein netter Ausflug mit Aufenthalt in witziger Atmosphaere und guter Unterhaltung! :)

Morgen um 10.00Uhr checken wir aus, um 5.00Uhr im Morgengrauen schliessen wir uns aber einer Gruppe an, die sich den Sonnenaufgang am "Cape Byron" von einem Leuchtturm aus angucken wollen.
Das letzte Mal vor Sydney wollen wir nochmal Landschaft geniessen. Die Zeit bis abends um 21.00Uhr werden wir, wer haette es gedacht, mit Surfen und Sonnenbrand auf der Nase kriegen, verbringen ;)

Gruesse!

Dennis und Simon

PS: Dennis nimmt Wetten an, welcher Elternteil sich im Gaestebuch darueber auslaesst, dass er auch ein Grundstueck im Regenwald mit einer einsamen Huette haben will.

Tag 55: Warum?...

...immer eine rote Nase?? (04.02.2009)

Heute wollten wir unsere sowieso schon unheimlich ausgepraegten Surf-"Skills" mal wieder etwas ausweiten und sind gegen 11Uhr mit einem fuer 3h gemieteten Board pro Nase, zum Strand.

Die Wellen waren anfaengerfreundlich (also nichts fuer uns... haha) und die Stroemung zum Ende hin wieder super-stark und verdammt ermuedend.

Ja, wie der Titel schon sagt: Dennis hat mal wieder eine mega-rote Nase, Simon... na ja. Reden wir nicht drueber. Sagen wir's mal so: Wenn rot mal braun wird, dann muesste Dennis in der Bronx/USA auf jeden Fall mit "Yo, Brother" angeredet werden, so braun waer er dann...

Von Byron Bay



Abends haben wir dann frueh versucht zu schlafen, hat nicht geklappt, sind beide abwechselnd immer mal wieder an die frische Luft, Dennis hat Gitarre gespielt, solange bis wir dann doch auf dem weichen Boden unseres Zeltes eingepennt sind...

Tag 54: Stadtbummel...

...fertigmachen fuer "Sydney" (03.02.2009)

Gegen Vormittag/Mittag sind wir an diesem Tag in die Stadt gefahren, um uns mal die Geschaefte und Einkausmoeglichkeiten ohne Surfboard und mit genuegend Zeit, anzugucken.

Haben uns zwischenzeitlich getrennt (also geographisch... ;) ), und sind gegen 16.00Uhr wieder zurueck zum Hostel.

Im Voraus hatten wir vor dem Stadtbummel schon unsere Tagestour am uebernaechsten Tag nach Nimbin, und unsere Unterkunft fuer Sydney von hier aus gebucht.

Abends haben wir mal wieder bei "Eagle Boys" guenstig (obwohl 2$ teurer als in Brisbane...warum auch immer) Pizza gegessen, sind danach zum Hostel und haben uns noch mit etwas Internet die Zeit vertrieben.

Also alles gaaaanz relaxt hier.

Dienstag, 3. Februar 2009

Tag 53: Schnipp, Schnapp...

...und: Ploerre vernichten: unmoeglich! (02.02.2009)

So denn! Irgendwann kommt der Tag... an dem auch ein Mann sich Gedanken ueber seine Frisur machen muss...

Na ja gut, den Gedanken hatte Dennis schon laenger, daher viel die Entscheidung, in Zukunft wieder mehr Gel als Kamm zu benutzen relativ schnell und am Morgen dieses Tages war der Gang zum Friseur dann fest.

Gegen 11.00Uhr haben wir uns inklusive Surfboard auf den Weg zum Strand gemacht. Schnell noch ein letztes Foto mit langer Matte... (ich wuerde ja freundlicher gucken, aber die Sonne hat doch etwas geblendet)

Von Byron Bay

...und dann ging's zum Friseur. Simon hat in der Zwischenzeit schonmal die fuer uns ungewohnten "Hard-Boards" auf weiterhin grossen Wellen ausgetestet.
Gegen 12.30Uhr war Dennis dann wieder da... unrasiert und mit kurzen Haaren; super Mischung, vor allem wenn es Simon genauso geht:

Von Byron Bay

Haben den halben Tag, bis ca.17.00Uhr, dann mit Surfen verbracht und sind dann wieder zurueck zum Hostel. Schnell noch was in die Haengematten gefloetzt...

Von Byron Bay

...und dann spaeter frisch geduscht und gestyled (hoehoe), an den Rest unseres "Goons" gemacht.
Simon ist zwischenzeitlich dann telefonieren gegangen; eine halbe Stunde alleine mit dem Wein, viele sinnlose Selbstportaets...



...und ein Mini-Nickerchen (auch selbst fotografiert, das ist mal Multi-Tasking ersten Ranges!) spaeter...
Von Byron Bay

...war Dennis dann mal wieder so betueddelt, dass er meinte, dass es Zeit fuer einen Gaestebuch-Eintrag wird... gleiches Spiel wie an Silvester.

Nachdem er dann vergeblich versucht hat Simon zu finden, was in dem Zustand gar nicht so einfach war, ist Dennis dann gegen "keine-Ahnung-wie-viel-"Uhr ins Bett gegangen. Simon ist dann nach dem Telefonat und nachdem Dennis nicht mehr auf der Couch sass, hinterher.

Eigentlich ein sehr erfolgloser Abend, der Plastik-Sack ist immer noch mit Weisswein gefuellt...

Ausserdem hat Dennis natuerlich wieder Sonnenbrand im Gesicht. Bemerkenswert: Er hat sich 3x im Gesicht und sonst nirgends eingecremt, hat trotzdem Sonnenbrand und Simon hat sich gar nich' eingecremt und wird einfach nur braun... Soweit aus Byron Bay!

Gruesse!

Montag, 2. Februar 2009

Tag 52: (mal wieder) Surfen...

...und abends "Drecks-Ploerre" trinken (01.02.2009)

Hinweis: Der Eintrag vom 31.01.2009 ist nochmal geaendert worden!

Hinweis 2: Ja, wir mussten auch unsere Unterhemden waschen! O Schreck! Aber: Sonnencreme und Schweiss haben die Poren so versiegelt, dass tatsaechlich noch alle Flecken da sind! Besser ist das!

Da wir doch besser im Zelt schlafen konnten, als wir dachten, und wir die Nacht davor aufgrund unerwuenschter Besucher ja auch nicht geschlafen haben, sind wir erst gegen 11.00Uhr aufgestanden. Haben dann gefruehstueckt und sind gegen 13.30Uhr mit dem Shuttle-Service vom Hostel aus in die Stadt gefahren, um uns 2 Surfboards auszuleihen. Gesagt getan; hatten 3h Zeit uns nochmal so richtig von den Wellen vergewaltigen zu lassen, denn diese waren doch ein bisschen groesser als die, auf denen wir das Surfen gelernt hatten...

Na ja, ist ja schliesslich auch nur Wasser... wir sind beide nicht ums Leben gekommen, sondern mussten nur einige Verluste und Blessuren hinnehmen:

Eine von zwei Kontaktlinsen im Wasser verloren (Dennis), Haargummi verloren (das war ein Zeichen/Dennis), Board von Simon gegen den Kopf bekommen (Dennis), eigenes Board gegen die Nase gehauen (Dennis) und beim Runterfallen auf dem Ruecken gelandet (Simon).

Die Runde geht also eindeutig an Dennis... super!

Um euch mal einen kurzen Eindruck von den Wellen zu geben (geschaetzte 4-5m):
Von Byron Bay

Lief aber sonst soweit alles gut, konnten gut gelaunt gegen 16.00Uhr wieder zurueck zum Hostel fahren!
Von Byron Bay

Dort angekommen haben wir erstmal geduscht, Simon hat sich in die Haengematte gefloetzt und Dennis ist nochmal in die Stadt gefahren, um die noetigen Einkaeufe fuer's Abendessen und die naechsten Tage zu besorgen.

Nach dem Abendessen (lecker Pasta!) haben wir uns dann entschlossen, leckeren Weisswein (engl. "Goon"; heisst etwa soviel wie "billiger Weisswein") zu uns zu nehmen. Serviert wird das ganze hier im formschoenen Plastikmantel. Tat der Stimmung aber keinen Abbruch, haben uns den ganzen Abend lang koestlich amuesiert!

Von Byron Bay


Gegen 3.00Uhr war dann auch bei uns die Nachtruhe eingekehrt!

Samstag, 31. Januar 2009

Tag 51: Waschen, trocknen...

...naechstes Ziel: Byron Bay (31.01.2009)

Nach knapp 3h mehr warten als schlafen konnten wir dann alle unsere Klamotten inklusive Ruck- und Schlafsaecke in die Waschmaschine schmeissen.

6h spaeter waren alle Sachen aus dem Trockner und wir hoffen, dass wir jetzt alle Wanzen beseitigen konnten...

Von den Pusteln wird Dennis noch etwas laenger was haben, na ja... Hauptsache die Dinger sind aus unseren Anziehsachen.

Um 14.30Uhr haben wir dann den Bus nach "Byron Bay" genommen, wo wir die naechsten Tage verbringen werden.
Wir haben einen Campingplatz an einem Hostel bekommen; schwer zu beschreiben wie es dort genau aussieht, Fotos folgen noch!
Grob gesagt: Riesen Areal, entstanden aus einer 70er-Hippie-Kommune, genau so wir man's sich vorstellt.

Zimmer waren keine mehr frei, deshalb werden wir die naechsten Tage also im Zelt verbringen; so koennen wir wenigstens ein paar Dollar sparen.

Abends sind wir dann in die Stadt gegangen...
Von Byron Bay

...,haben im "Cheeky Monkeys" ein paar Cocktails getrunken, Jenga gespielt, um den Schwierigkeitsgrad zu erhoehen, mit geschlossenen Augen^^...
Von Byron Bay

...und danach noch ein letztes Feierabend-Bier in einer Bar getrunken, deren Namen wir nicht mehr wissen :)

Dann ging's zurueck ins Zelt.