Samstag, 31. Januar 2009

Tag 51: Waschen, trocknen...

...naechstes Ziel: Byron Bay (31.01.2009)

Nach knapp 3h mehr warten als schlafen konnten wir dann alle unsere Klamotten inklusive Ruck- und Schlafsaecke in die Waschmaschine schmeissen.

6h spaeter waren alle Sachen aus dem Trockner und wir hoffen, dass wir jetzt alle Wanzen beseitigen konnten...

Von den Pusteln wird Dennis noch etwas laenger was haben, na ja... Hauptsache die Dinger sind aus unseren Anziehsachen.

Um 14.30Uhr haben wir dann den Bus nach "Byron Bay" genommen, wo wir die naechsten Tage verbringen werden.
Wir haben einen Campingplatz an einem Hostel bekommen; schwer zu beschreiben wie es dort genau aussieht, Fotos folgen noch!
Grob gesagt: Riesen Areal, entstanden aus einer 70er-Hippie-Kommune, genau so wir man's sich vorstellt.

Zimmer waren keine mehr frei, deshalb werden wir die naechsten Tage also im Zelt verbringen; so koennen wir wenigstens ein paar Dollar sparen.

Abends sind wir dann in die Stadt gegangen...
Von Byron Bay

...,haben im "Cheeky Monkeys" ein paar Cocktails getrunken, Jenga gespielt, um den Schwierigkeitsgrad zu erhoehen, mit geschlossenen Augen^^...
Von Byron Bay

...und danach noch ein letztes Feierabend-Bier in einer Bar getrunken, deren Namen wir nicht mehr wissen :)

Dann ging's zurueck ins Zelt.

Tag 50: Surf-Lesson...

...und erste schlechte Anzeichen (30.01.2009)

Den Vormittag diesen Tages haben wir weitestgehend mit Ausschlafen verbracht, sind dann gegen 11.30Uhr aufgestanden und fruehstuecken gegangen.

Bei der morgendlichen Hygiene fielen Dennis erste Anzeichen von roten Pusteln am Arm, Bauch, Fuessen und Ruecken (also eigentlich ueberall) auf, aber er hat sich erstmal nichts weiter dabei gedacht. Bisher war es ja immer so, dass Simon verschont wurde, waehrend Dennis alle Mueckenstiche abgefangen hat. Warum also dieses Mal nicht?

Beim Fruuehstueck haben wir uns dann eine 2 1/2-stuendige Surf-Lesson aufquatschen lassen, da wir aber schon seit Agnes Water geplant hatten, mal auf ein Board zu steigen, kam uns das gar nicht ungelegen; der Preis war auch voellig in Ordnung!
Wenn man schon mal in "Surfers Paradise" ist, muss man die Chance ja auch nutzen!

Um 13.00Uhr wurden wir, inklusive ca. 6 anderen Leuten aus unserem Hostel dann abgeholt, um zum Strand zu fahren.
Nach kurzer Einweisung an Land, einer Partie "Schnick-Schnack-Schnuck" wer von uns beiden das blaue Surfboard bekommt und wer das rosane nehmen muss, waren wir dann ziemlich schnell im Wasser und konnten erste Erfolge verbuchen. Der Coach hat uns die ganze Zeit gute Tipps und Anweisungen gegeben und uns natuerlich nicht direkt auf die groessten Wellen losgelassen. Im Endeffekt haben wir beide von ca. 20-30 Versuchen, bestimmt 15-20 Mal auf dem Board gestanden. Dabei sind einige gute Fotos entstanden:
Von Surfers Paradise


Um 15.30Uhr etwa waren wir dann wieder zurueck im Hostel.

Nachmittags haben wir uns dann noch etwas ausgeruht, abends wollten wir dann mal das Nachtleben in Surfers erkunden.
Um 22.15Uhr sind wir mit dem Bus in die Stadt, erst ins HardRock-Cafe, haben dort 10$ Eintritt bezahlt um uns eine ziemlich schlechte Band anzugucken und nach einem Bier wieder zu gehen.

Auf Empfehlung von der Dame an der Rezeption unseres Hostels sind wir dann in Richtung "Beer Garden" gelaufen. Dort fanden wir zwar nicht das, was wir in Deutschland unter Bier-Garten verstehen, sondern eher einen Club, trotzdem konnten wir uns dort gut die Zeit vertreiben und uns eine bessere Band angucken. Nach ein paar Getraenken sind wir wieder zurueck, wollten nochmal ins HardRock-Cafe, das hatte aber mitlerweile schon zu. Haben dann noch einen Mitternachts-Snack zu uns, und den Bus um 3.15 zurueck zum Hostel genommen.

(Dennis hat mal wieder die Kamera im Hostel vergessen...)

Dennis hatte sicherheitshalber fuer diese Nacht das Bett gewechselt, wir wussten immer noch nicht wo die Pusteln herkamen...
Unsere Nachtruhe waehrte aber nicht lange, gegen 3.45Uhr weckte Simon Dennis, mit der Nachricht, er habe "Bed Bugs", also Bettwanzen in seinem Bett gefunden. Bei genauerer Inspektion fand auch Dennis die kleinen Krabbel-Kaefer in seinem Bett. Somit war auch geklaert woher die roten Flecken an Dennis Koerper kamen...

Wir konnten nichts weiter tun, als bis morgen frueh um 7 zu warten, bis die Rezeption aufmachte, um die Viecher zu bekaempfen. An Schlaf in unseren Betten war nicht zu denken und um die Couch an der Rezeption nicht auch noch zu verseuchen, haben wir uns geduscht und dann auf den Holzboden vor der Rezeption gelegt. War das bequem...

Tag 49: Auf Richtung...

...Surfers Paradise (29.01.2009)

Morgens sind wir gegen 9.00Uhr aufgestanden, Wecker haetten wir uns keinen stellen muessen, denn der von unserem Zimmernachbarn ging wieder puenktlich um 9.15Uhr an, aufgestanden ist er um 10.00 immer noch nicht...

Gegen 10.30Uhr ist Dennis in die Stadt gegangen und hat sich mit zwei Bekanntschaften aus "Agnes Water" zum Fruehstueck getroffen, Simon ist unterdessen etwas durch die Stadt getigert und war im Internet-Cafe.

Gegen 13.00Uhr haben wir uns wieder im Hostel getroffen und sind kurze Zeit spaeter zur "Central Station Roma Street" aufgebrochen, um unseren Bus um 13.45Uhr Richtung Surfers Paradise zu nehmen.

Gegen 15.15Uhr waren wir dann in Surfers Paradise und wurden kurze Zeit spaeter von einem Mitarbeiter des Hostels abgeholt, der uns dann in unsere Unterkunft gefahren hat. Das Hostel war, sehr zu unserem Gefallen, etwas ausserhalb der Innenstadt gelegen und somit relativ klein und ruhig.

Am fruehen Nachmittag hat es angefangen zu regnen und so sind wir erst gegen 20.30Uhr in den nahegelegenen Supermarkt gegangen, um uns mit Nahrung fuer die naechsten 2 Tage einzudecken.
Abends ging dann nicht mehr viel, Dennis ist gegen 22.00Uhr, geplagt von Schlaflosigkeit, noch durch die komplette Einkaufs-Mall und das halbe Industriegebiet gelaufen.

Gegen 1.00Uhr waren wir dann beide im Bett.

Tag 48: Kurzweiliger Tag...

...spontanes Bowling am Abend (28.01.2009)

Fuer diesen Tag hatten wir uns keine Plaene gemacht. Mittags sind wir bei einem Restaurant um die Ecke billig essen gewesen, haben am Nachmittag so rumgehangen, im Internet gesurft und uns dann gegen Abend dafuer entschieden nochmal in die Stadt zu gehen, auf der Suche nach einem Pub oder aehnliches.

Na ja, wir werden uns wohl nie daran gewohnen, jedenfalls war gegen 21.00-22.00Uhr wieder fast jedes Pub geschlossen, Rettung fanden wir dann in einer schnellen Partie Bowling. Da das Bowlingcenter gegen 22.30Uhr schloss, hatten wir noch Zeit fuer eine Runde; den Preis konnten wir per Wuerfel bestimmen, Simon spielte fuer 4$, Dennis fuer 7$.
Mit "deutlichem" Abstand ging die Runde mit 93 zu 85 an Dennis...

Danach sind wir wieder zurueck zum Hostel, haben schon einen Teil unserer Sachen gepackt, Check-Out fuer den naechsten Tag war 10.00Uhr.

Bilder gibt es keine, Dennis hat die Kamera im Hostel vergessen...

Tag 47: Ryan Adams...

...and the Cardinals (27.01.2009)

Heute war der langersehnte Tag fuer Dennis und Simon; endlich Ryan Adams live sehen zu koennen!

Vormittag verlief ereignislos, gegen 16.45Uhr machten wir uns auf den Weg mit dem Zug Richtung "Fortitude Valley". Einlass am "Tivoli" war 19.00Uhr. Unser Plan war noch bei "Eagle Boys" fuer guenstige 5$ eine ganze Pizza abzustauben und dann gemuetlich zum Konzert zu gehen.

Bis auf eine gute halbe Stunde die wir mit dem Suchen des Pizzaladens verbrachten, verlief der Plan auch wirklich gut, die Pizza (bestehend aus Fleisch, Fleisch, Kaese, Fleisch und BBQ-Sosse) war genial, jetzt mussten wir nur noch das "Tivoli" finden. Dort gab es erste Komplikationen mit der Wegbeschreibung und so trafen wir "erst" gegen 18.30Uhr an dem Gebaeude ein.
Das war aber immer noch genuegend Zeit um bei Einlass Plaetze in der ersten Reihe zu ergattern; bei Konzertbeginn waren ca. 500 Leute im Saal. Also ein ganz gemuetliches Konzert, mit einer sehr belustigenden Vor"band" (Country vom Feinsten...)...
Von Brisbane



...und herausragenden "Cardinals".



Der Abend hatte eher etwas von einer oeffentlichen Probe, was der Atmosphaere aber keinen Abbruch tat; im Gegenteil. Ryans Version von "Wonderwall" schaffte 1a Gaensehaut.

Nach 2h verliessen wir zufrieden mit Bandshirt den Saal und versuchten dann doch noch ein letztes Mal unser Glueck bei der "Bowery". Um es kurz zu machen:
Aus uns bisher nicht bekannten Gruenden war auch diesmal wieder die Eingangstuer verschlossen, im Innenraum brannte aber Licht. Na ja, es hat nicht sollen sein.

Also sind wir wieder zurueck zum Hostel und gegen 2Uhr dann ins Bettchen.

Tag 46: Biertasting...

...und erneut kein Einlass in der "Bowery" (26.01.2009)

Von morgens bis zum spaeten Nachmittag haben wir nicht viel gemacht und den Tag im Hostel vertroedelt.
Abends wollten wir dann unsere Planung vom Vorabend fortsetzen und ins "Belgium Beer Cafe" sowie einen erneuten Versuch, diesmal mit langen Hosen, in der "Bowery" wagen, um etwas Bier und Whisky zu trinken.

Das "Bier-Tasting" lief soweit ganz fein, Simon goennte sich zwei Bier mit Fruchtaroma, Dennis zwei Starke a la Schwarzbier.

Von Brisbane



Da der Laden doch relativ teuer war, entschieden wir uns gegen 21.00Uhr weiterzuziehen und von bier auf Whisky umzusteigen. Also nahmen wir erneut den Zug, um ins nahegelegene Stadtviertel "Fortitude Valley" zu fahren.

Kurz nach der Ankunft an der "Bowery" mussten wir enttaeuscht feststellen, dass Montags Ruhetag ist... also wieder kein Einlass und kein Erfolg.

Dennis fasste den Abend mit diesem bild zusammen:
Von Brisbane

Auch die nahegelegenen Bars machten schon bald zu oder waren zum Teil schon geschlossen, also fuhren wir verzweifelt wieder zurueck, und gingen frueh ins Bett... Dennis hat noch die ganze Nacht gelesen, das war's dann aber auch fuer den Tag.

Montag, 26. Januar 2009

Tag 45: Gotta get out...

...Staedtchen, Kaeff'ken, Kinochen (25.01.2009)

Eigentlich ist die Snooze-Funktion am Wecker ja eine sehr sinnvolle Funktion, wenn unser Zimmergenosse sich nach einer Stunde aber immer noch nicht entschieden hat aufzustehen, wird's irgendwann nervig. Na ja, jedenfalls sind wir dann vor ihm aufgestanden, haben gefruehstueckt, gewartet bis der Schauer vorbei ist und so den Nachmittag etwas im Hostel vertroedelt.

Gegen 16.00Uhr hatte Dennis sich dann eine abendfuellende Planung ausgedacht und kurze Zeit spaeter sind wir dann aufgebrochen um mit dem Zug nach "South-Brisbane" zu fahren, um dort lecker Kaffee/Tee+Kuchen zu essen (nach der Empfehlung aus dem 'lonely planet'-Reisefuehrer).

Von Brisbane

Danach ging es dann weiter Richtung Kino...

Von Brisbane

...wo wir uns fuer guenstige 6$ den neuen Clint Eastwood-Streifen "Gran Torino" anguckten. Praedikat: Empfehlenswert. Danach ging's weiter mit dem Zug, wieder in den Norden Brisbanes, wo wir eigentlich einen Abstecher in eine Cocktail-Bar mit guter Whisky-Auswahl machen wollten. Wir hatten aber beide nur kurze Hosen an und wurden so nicht reingelassen.

Also machten wir uns wieder auf den Rueckweg zum Hostel und nahmen uns vor die Bar am naechsten Tag inklusive der Getraenke-Karte auszuchecken.

Wieder im Hostel haben wir noch kontakt mit der Familie aufgenommen, uns guten Wein aus unserer Sprudel-Wasser-Flasche gegoennt und sind danach ins Bett; Snooze-Funktion unseres Bettnachbarn sollte auch am naechsten Morgen wieder angehen...