Samstag, 31. Januar 2009

Tag 51: Waschen, trocknen...

...naechstes Ziel: Byron Bay (31.01.2009)

Nach knapp 3h mehr warten als schlafen konnten wir dann alle unsere Klamotten inklusive Ruck- und Schlafsaecke in die Waschmaschine schmeissen.

6h spaeter waren alle Sachen aus dem Trockner und wir hoffen, dass wir jetzt alle Wanzen beseitigen konnten...

Von den Pusteln wird Dennis noch etwas laenger was haben, na ja... Hauptsache die Dinger sind aus unseren Anziehsachen.

Um 14.30Uhr haben wir dann den Bus nach "Byron Bay" genommen, wo wir die naechsten Tage verbringen werden.
Wir haben einen Campingplatz an einem Hostel bekommen; schwer zu beschreiben wie es dort genau aussieht, Fotos folgen noch!
Grob gesagt: Riesen Areal, entstanden aus einer 70er-Hippie-Kommune, genau so wir man's sich vorstellt.

Zimmer waren keine mehr frei, deshalb werden wir die naechsten Tage also im Zelt verbringen; so koennen wir wenigstens ein paar Dollar sparen.

Abends sind wir dann in die Stadt gegangen...
Von Byron Bay

...,haben im "Cheeky Monkeys" ein paar Cocktails getrunken, Jenga gespielt, um den Schwierigkeitsgrad zu erhoehen, mit geschlossenen Augen^^...
Von Byron Bay

...und danach noch ein letztes Feierabend-Bier in einer Bar getrunken, deren Namen wir nicht mehr wissen :)

Dann ging's zurueck ins Zelt.

Tag 50: Surf-Lesson...

...und erste schlechte Anzeichen (30.01.2009)

Den Vormittag diesen Tages haben wir weitestgehend mit Ausschlafen verbracht, sind dann gegen 11.30Uhr aufgestanden und fruehstuecken gegangen.

Bei der morgendlichen Hygiene fielen Dennis erste Anzeichen von roten Pusteln am Arm, Bauch, Fuessen und Ruecken (also eigentlich ueberall) auf, aber er hat sich erstmal nichts weiter dabei gedacht. Bisher war es ja immer so, dass Simon verschont wurde, waehrend Dennis alle Mueckenstiche abgefangen hat. Warum also dieses Mal nicht?

Beim Fruuehstueck haben wir uns dann eine 2 1/2-stuendige Surf-Lesson aufquatschen lassen, da wir aber schon seit Agnes Water geplant hatten, mal auf ein Board zu steigen, kam uns das gar nicht ungelegen; der Preis war auch voellig in Ordnung!
Wenn man schon mal in "Surfers Paradise" ist, muss man die Chance ja auch nutzen!

Um 13.00Uhr wurden wir, inklusive ca. 6 anderen Leuten aus unserem Hostel dann abgeholt, um zum Strand zu fahren.
Nach kurzer Einweisung an Land, einer Partie "Schnick-Schnack-Schnuck" wer von uns beiden das blaue Surfboard bekommt und wer das rosane nehmen muss, waren wir dann ziemlich schnell im Wasser und konnten erste Erfolge verbuchen. Der Coach hat uns die ganze Zeit gute Tipps und Anweisungen gegeben und uns natuerlich nicht direkt auf die groessten Wellen losgelassen. Im Endeffekt haben wir beide von ca. 20-30 Versuchen, bestimmt 15-20 Mal auf dem Board gestanden. Dabei sind einige gute Fotos entstanden:
Von Surfers Paradise


Um 15.30Uhr etwa waren wir dann wieder zurueck im Hostel.

Nachmittags haben wir uns dann noch etwas ausgeruht, abends wollten wir dann mal das Nachtleben in Surfers erkunden.
Um 22.15Uhr sind wir mit dem Bus in die Stadt, erst ins HardRock-Cafe, haben dort 10$ Eintritt bezahlt um uns eine ziemlich schlechte Band anzugucken und nach einem Bier wieder zu gehen.

Auf Empfehlung von der Dame an der Rezeption unseres Hostels sind wir dann in Richtung "Beer Garden" gelaufen. Dort fanden wir zwar nicht das, was wir in Deutschland unter Bier-Garten verstehen, sondern eher einen Club, trotzdem konnten wir uns dort gut die Zeit vertreiben und uns eine bessere Band angucken. Nach ein paar Getraenken sind wir wieder zurueck, wollten nochmal ins HardRock-Cafe, das hatte aber mitlerweile schon zu. Haben dann noch einen Mitternachts-Snack zu uns, und den Bus um 3.15 zurueck zum Hostel genommen.

(Dennis hat mal wieder die Kamera im Hostel vergessen...)

Dennis hatte sicherheitshalber fuer diese Nacht das Bett gewechselt, wir wussten immer noch nicht wo die Pusteln herkamen...
Unsere Nachtruhe waehrte aber nicht lange, gegen 3.45Uhr weckte Simon Dennis, mit der Nachricht, er habe "Bed Bugs", also Bettwanzen in seinem Bett gefunden. Bei genauerer Inspektion fand auch Dennis die kleinen Krabbel-Kaefer in seinem Bett. Somit war auch geklaert woher die roten Flecken an Dennis Koerper kamen...

Wir konnten nichts weiter tun, als bis morgen frueh um 7 zu warten, bis die Rezeption aufmachte, um die Viecher zu bekaempfen. An Schlaf in unseren Betten war nicht zu denken und um die Couch an der Rezeption nicht auch noch zu verseuchen, haben wir uns geduscht und dann auf den Holzboden vor der Rezeption gelegt. War das bequem...

Tag 49: Auf Richtung...

...Surfers Paradise (29.01.2009)

Morgens sind wir gegen 9.00Uhr aufgestanden, Wecker haetten wir uns keinen stellen muessen, denn der von unserem Zimmernachbarn ging wieder puenktlich um 9.15Uhr an, aufgestanden ist er um 10.00 immer noch nicht...

Gegen 10.30Uhr ist Dennis in die Stadt gegangen und hat sich mit zwei Bekanntschaften aus "Agnes Water" zum Fruehstueck getroffen, Simon ist unterdessen etwas durch die Stadt getigert und war im Internet-Cafe.

Gegen 13.00Uhr haben wir uns wieder im Hostel getroffen und sind kurze Zeit spaeter zur "Central Station Roma Street" aufgebrochen, um unseren Bus um 13.45Uhr Richtung Surfers Paradise zu nehmen.

Gegen 15.15Uhr waren wir dann in Surfers Paradise und wurden kurze Zeit spaeter von einem Mitarbeiter des Hostels abgeholt, der uns dann in unsere Unterkunft gefahren hat. Das Hostel war, sehr zu unserem Gefallen, etwas ausserhalb der Innenstadt gelegen und somit relativ klein und ruhig.

Am fruehen Nachmittag hat es angefangen zu regnen und so sind wir erst gegen 20.30Uhr in den nahegelegenen Supermarkt gegangen, um uns mit Nahrung fuer die naechsten 2 Tage einzudecken.
Abends ging dann nicht mehr viel, Dennis ist gegen 22.00Uhr, geplagt von Schlaflosigkeit, noch durch die komplette Einkaufs-Mall und das halbe Industriegebiet gelaufen.

Gegen 1.00Uhr waren wir dann beide im Bett.

Tag 48: Kurzweiliger Tag...

...spontanes Bowling am Abend (28.01.2009)

Fuer diesen Tag hatten wir uns keine Plaene gemacht. Mittags sind wir bei einem Restaurant um die Ecke billig essen gewesen, haben am Nachmittag so rumgehangen, im Internet gesurft und uns dann gegen Abend dafuer entschieden nochmal in die Stadt zu gehen, auf der Suche nach einem Pub oder aehnliches.

Na ja, wir werden uns wohl nie daran gewohnen, jedenfalls war gegen 21.00-22.00Uhr wieder fast jedes Pub geschlossen, Rettung fanden wir dann in einer schnellen Partie Bowling. Da das Bowlingcenter gegen 22.30Uhr schloss, hatten wir noch Zeit fuer eine Runde; den Preis konnten wir per Wuerfel bestimmen, Simon spielte fuer 4$, Dennis fuer 7$.
Mit "deutlichem" Abstand ging die Runde mit 93 zu 85 an Dennis...

Danach sind wir wieder zurueck zum Hostel, haben schon einen Teil unserer Sachen gepackt, Check-Out fuer den naechsten Tag war 10.00Uhr.

Bilder gibt es keine, Dennis hat die Kamera im Hostel vergessen...

Tag 47: Ryan Adams...

...and the Cardinals (27.01.2009)

Heute war der langersehnte Tag fuer Dennis und Simon; endlich Ryan Adams live sehen zu koennen!

Vormittag verlief ereignislos, gegen 16.45Uhr machten wir uns auf den Weg mit dem Zug Richtung "Fortitude Valley". Einlass am "Tivoli" war 19.00Uhr. Unser Plan war noch bei "Eagle Boys" fuer guenstige 5$ eine ganze Pizza abzustauben und dann gemuetlich zum Konzert zu gehen.

Bis auf eine gute halbe Stunde die wir mit dem Suchen des Pizzaladens verbrachten, verlief der Plan auch wirklich gut, die Pizza (bestehend aus Fleisch, Fleisch, Kaese, Fleisch und BBQ-Sosse) war genial, jetzt mussten wir nur noch das "Tivoli" finden. Dort gab es erste Komplikationen mit der Wegbeschreibung und so trafen wir "erst" gegen 18.30Uhr an dem Gebaeude ein.
Das war aber immer noch genuegend Zeit um bei Einlass Plaetze in der ersten Reihe zu ergattern; bei Konzertbeginn waren ca. 500 Leute im Saal. Also ein ganz gemuetliches Konzert, mit einer sehr belustigenden Vor"band" (Country vom Feinsten...)...
Von Brisbane



...und herausragenden "Cardinals".



Der Abend hatte eher etwas von einer oeffentlichen Probe, was der Atmosphaere aber keinen Abbruch tat; im Gegenteil. Ryans Version von "Wonderwall" schaffte 1a Gaensehaut.

Nach 2h verliessen wir zufrieden mit Bandshirt den Saal und versuchten dann doch noch ein letztes Mal unser Glueck bei der "Bowery". Um es kurz zu machen:
Aus uns bisher nicht bekannten Gruenden war auch diesmal wieder die Eingangstuer verschlossen, im Innenraum brannte aber Licht. Na ja, es hat nicht sollen sein.

Also sind wir wieder zurueck zum Hostel und gegen 2Uhr dann ins Bettchen.

Tag 46: Biertasting...

...und erneut kein Einlass in der "Bowery" (26.01.2009)

Von morgens bis zum spaeten Nachmittag haben wir nicht viel gemacht und den Tag im Hostel vertroedelt.
Abends wollten wir dann unsere Planung vom Vorabend fortsetzen und ins "Belgium Beer Cafe" sowie einen erneuten Versuch, diesmal mit langen Hosen, in der "Bowery" wagen, um etwas Bier und Whisky zu trinken.

Das "Bier-Tasting" lief soweit ganz fein, Simon goennte sich zwei Bier mit Fruchtaroma, Dennis zwei Starke a la Schwarzbier.

Von Brisbane



Da der Laden doch relativ teuer war, entschieden wir uns gegen 21.00Uhr weiterzuziehen und von bier auf Whisky umzusteigen. Also nahmen wir erneut den Zug, um ins nahegelegene Stadtviertel "Fortitude Valley" zu fahren.

Kurz nach der Ankunft an der "Bowery" mussten wir enttaeuscht feststellen, dass Montags Ruhetag ist... also wieder kein Einlass und kein Erfolg.

Dennis fasste den Abend mit diesem bild zusammen:
Von Brisbane

Auch die nahegelegenen Bars machten schon bald zu oder waren zum Teil schon geschlossen, also fuhren wir verzweifelt wieder zurueck, und gingen frueh ins Bett... Dennis hat noch die ganze Nacht gelesen, das war's dann aber auch fuer den Tag.

Montag, 26. Januar 2009

Tag 45: Gotta get out...

...Staedtchen, Kaeff'ken, Kinochen (25.01.2009)

Eigentlich ist die Snooze-Funktion am Wecker ja eine sehr sinnvolle Funktion, wenn unser Zimmergenosse sich nach einer Stunde aber immer noch nicht entschieden hat aufzustehen, wird's irgendwann nervig. Na ja, jedenfalls sind wir dann vor ihm aufgestanden, haben gefruehstueckt, gewartet bis der Schauer vorbei ist und so den Nachmittag etwas im Hostel vertroedelt.

Gegen 16.00Uhr hatte Dennis sich dann eine abendfuellende Planung ausgedacht und kurze Zeit spaeter sind wir dann aufgebrochen um mit dem Zug nach "South-Brisbane" zu fahren, um dort lecker Kaffee/Tee+Kuchen zu essen (nach der Empfehlung aus dem 'lonely planet'-Reisefuehrer).

Von Brisbane

Danach ging es dann weiter Richtung Kino...

Von Brisbane

...wo wir uns fuer guenstige 6$ den neuen Clint Eastwood-Streifen "Gran Torino" anguckten. Praedikat: Empfehlenswert. Danach ging's weiter mit dem Zug, wieder in den Norden Brisbanes, wo wir eigentlich einen Abstecher in eine Cocktail-Bar mit guter Whisky-Auswahl machen wollten. Wir hatten aber beide nur kurze Hosen an und wurden so nicht reingelassen.

Also machten wir uns wieder auf den Rueckweg zum Hostel und nahmen uns vor die Bar am naechsten Tag inklusive der Getraenke-Karte auszuchecken.

Wieder im Hostel haben wir noch kontakt mit der Familie aufgenommen, uns guten Wein aus unserer Sprudel-Wasser-Flasche gegoennt und sind danach ins Bett; Snooze-Funktion unseres Bettnachbarn sollte auch am naechsten Morgen wieder angehen...

Samstag, 24. Januar 2009

Nachtrag: Minjin Jungle Swing

...was lange waehrt... (Video aus Cairns)

Hier das langerwartete Video von unserem "Minjin jungle Swing"/Todessprung ;)

Tag 44: Ankunft in Brisbane...

...und nichts weiter (24.01.2009)

Gegen 15.30Uhr sind wir in Brisbane angekommen und haben auch relativ schnell unser Hostel gefunden.

Wir haben unser Zimmer fuer 5 Naechte gebucht, Hauptaugenmerk liegt auf dem "Ryan Adams& the Cardinals"-Konzert am kommenden Dienstag. Ausserdem ist Sonntag und Montag wohl Ausnahmezustand in Australien, da Montags ein Nationalfeiertag ist und der Tag davor zum Reinfeiern genutzt wird. Chinesisches Neujahr wird hier wohl auch am 25.1 gefeiert. Wir lassen uns ueberraschen und halten euch auf dem Laufenden!

Viele Gruesse und viel Spass beim Lesen der ganzen letzten Woche!

Dennis und Simon

Tag 43: Nichts besonderes...

...schlechtes Wetter und Tennis (23.01.2009)

Das schlechte Wetter machte uns an diesem Tag groessere Vorhaben unmoeglich (nicht, dass wir welche gehabt haetten), also schliefen wir viel und lange, guckten Tennis und hingen halt so rum.
Sonst ist nicht viel passiert, Dennis hat den Tag groesstenteils mit Essen verbracht und ist so nach 6 Schalen Muesli, 3 Teller Spaghetti, einem Toast und einem Nektarinchen zusammen mit 4 Glaesern Wein genau wie Simon gegen 23.00Uhr schlafen gegangen.

Man muss den guten Stoffwechsel ja ausnutzen, solange das noch meoglich ist.
Am naechsten Morgen gegen 9.30Uhr ging es weiter nach Brisbane!

Tag 42: Abschied von Fraser Island...

...und wieder zurueck nach Hervey Bay (22.01.2009)

Sind an diesem Morgen puenktlich um 7.00Uhr aufgestanden, haben das Zelt abgebaut, gefruehstueckt und uns gaaanz gemaechlich gegen 9.30Uhr auf den Weg zurueck zur Faehre gemacht, die um 14.00Uhr ablegen sollte. Also genug Zeit fuer den Marsch zurueck.
Dieser sollte sich als wesentlich einfacher als der Hinweg gestalten, schliesslich war das Wasser leer und die Rationen fast aufgebraucht. Einziges Hindernis waren mehrere Schauer, die den Sand etwas schwerer begehbar machten als ohnehin schon.
Im Endeffekt haben wir aber nur 2 1/2 Stunden gebraucht und die restlichen 2h dann vor dem Klo an der Faehrstation verbracht; der einzig schattige Ort an dem es Wasser gab.

Gegen 15.15 waren wir dann wieder zurueck im Hostel und buchten noch fuer 2 Naechte, Zeit genug also zur Regeneration.
Den Abend haben wir dann mit unserem Zimmergenossen "Terry" vor dem Fernseher verbracht und uns ein paar Matches der "Australian Open" reingezogen.

A propos Sport: Waere bitte jemand so nett und wuerde Dennis ueber die Handball-Ergebnisse der WM auf dem Laufenden halten? Danke!

Tag 41: Mehr Fraser Island...

...mehr Sonne! (21.01.2009)

Viel zu berichten gibt es von diesem Tag eigentlich nicht. Haben es einfach genossen dort zu sein.

Lagen viel in der Sonne, haben uns immer mal wieder abgekuehlt und 'nen kleinen Snack eingeworfen. Simon wurde Mittags von einer Ameise gebissen, hielt sie im ersten Moment fuer eine Spinne und hat sich erstmal den Arm abgebunden! :D
Von Fraser Island/Hervey Bay

Dennis machte sich unterdessen schnell wie der Wind auf die Suche nach dem Ranger, den wir kurz vorher getroffen haben. Er hat ihn nicht gefunden. Simon ging es aber schnell wieder besser! :)

Um euch noch etwas neidisch zu machen/den Buero-Alltag zu versuessen, hier noch ein paar Bilder vom See. Mehr davon im Foto-Album!

Von Fraser Island/Hervey Bay

Die Nacht haben wir dann wie gesagt am See direkt verbracht, wir wollten uns die Chance auf den Sternenhimmel und den dunklen See nicht nehmen lassen!

Es hat sich total gelohnt, wir beide haben ewig lange die Sterne beobachtet, so einen klaren Himmel mit so vielen Lichtern haben wir noch nie gesehen! Absolut kein Vergleich zu Deutschland. Leider konnten wir den Sternenhimmel nicht fotografieren.

Von Fraser Island/Hervey Bay

Tag 40: Fraser Island...

...kein Vergleich zum Marsch von "Alice Springs" (20.01.2009)

Puenktlich um 9.00Uhr kam das Taxi und brachte uns zur "River Heads"-Faehrstation. Entgegen unseren Erwartungen hatte die Dame am Schalter keine Erlaubnis-Scheine zum Campen am "Lake McKenzie", sondern konnte uns nur eine generelle Camping-Erlaubnis fuer den Strand auf "Fraser Island" geben. Das brachte uns aber nicht sehr viel, da der Strand von dem Ort wo die Faehre anlegt ca. 50km entfernt war und wir ausserdem zum See wollten und nicht an einen Strand.

Also versuchten wir erst vergeblich mit dem Handy jemanden vom "Queensland Government" zu erreichen; wurde aber nix, da wir am Wasser keinen Empfang hatten. Also haben wir die Dame am Schalter gefragt, ob wir von ihrem Telefon aus dort anrufen koennten. War auch alles erst kein Problem bis Madame dann aber unbedingt ein Fax empfangen musste und das Telefon brauchte. Also mussten wir nach langem Hin und Her das Gespraech beenden. Ohne Erlaubnis-Schein und ausserdem mit der Information, dass das Campen am "Lake McKenzie" voellig(st) ausgebucht sei. So hatten wir uns das erstmal nicht vorgestellt.

Da wir keine Camping-Erlaubnis bekamen, hatten wir dann auch keine offizielle Bleibe fuer die Nacht. Etwas veraergert sind wir dann mit der Faehre gegen 11.00Uhr und als einzige Besucher ohne Auto auf "Fraser Island" angekommen. Warum sonst keiner Laufen wollte, fanden wir relativ schnell heraus...

Der Grund dafuer war, dass wir im Endeffekt 3 1/2 Stunden und 10km spaeter, voellig erschoepft am See ankamen. Eigentlich ist der Weg von der Anlegestelle bis zum See relativ entspannend zu laufen, wenn man aber, so wie wir, ein Zelt, Schlafsaecke, Rationen fuer drei Tage und 8Liter Wasser beim Marschieren tragen muss, macht das ganze nicht sooo viel Spass.

Von Fraser Island/Hervey Bay


Na ja, im Endeffekt koennen wir drueber lachen und behaupten, dass wir uns den wunderbaren Seeblick und den Aufenthalt auf der Insel richtig verdient haben!

Wir haben dann den ganzen Tag in schneeweissem Sand und kristallklarem Suesswasser verbracht und uns erstmal keine Sorgen um die Nacht gemacht.


Von Fraser Island/Hervey Bay


Spaeter am Tag dann, trafen wir einen Busfahrer, der uns sagte, wir koennen, wenn wir unser Zelt nach 17.00Uhr auf- und vor 7.00Uhr am naechsten Morgen abbauen, ueberall schlafen wo wir wollten, da zu der Zeit kein Ranger auf der Insel sei. Endlich gute Neuigkeiten; Glueck fuer uns, dass wir uns keine Camping-Erlaubnis an irgendeinem anderen Platz besorgt haben.

Also verbrachten wir den ganzen Abend inklusive Schwimmen bis zum anderen Ufer...(man achte auf den kleinen schwarzen Punkt in der Mitte des Bildes, das ist Dennis, kurz vor der Erschoepfung)

Von Fraser Island/Hervey Bay

...viel braeunen am See...,

Von Fraser Island/Hervey Bay

...bis wir gegen 19.00Uhr unser Zelt auf dem nahegelegenen Camping-Platz aufbauten. Von wegen ausgebucht; ausser uns war natuerlich niemand dort.

Um 20.15Uhr war's schon dunkel, gegen 21.00Uhr ging dann auch bei uns im Zelt das Licht aus.

Tag 39: Zwischenstation...

...in Hervey Bay (19.12.2009)

Morgens um 9.30Uhr wurden wir zur Haltestelle gebracht, wo der Greyhound-Bus gegen 10.00Uhr abfahren, und wir gegen 15.15Uhr in "Hervey Bay" ankommen sollten.

Wir hatten uns vorab schon fuer eine Nacht im "Friendly Hostel" eingebucht, um mit dem Besitzer des Hostels unseren Plan fuer "Fraser Island" durchzuplanen. Im Hostel angekommen bekamen wir dann unser Zimmer, besser gesagt: unsere Wohnung.

Das Hostel besteht aus 4 kleinen Apartments, jedes mit eigener Kueche, Bad und 2-3Zimmern.
Wir hatten ein 3-Bett-Zimmer gebucht und hatten dieses bis zum naechsten Morgen fuer uns alleine, genau wie den Rest des Apartments. Das hat sich schon ganz heimisch angefuehlt :)

Kurz die Sachen verstaut und dann mit Gerry, dem Besitzer, unseren Plan durchgesprochen:
Wir wollten am naechsten Tag morgens frueh zur Faehr-Station, uns dort ein Ticket fuer die Faehre, sowie die Camping-Erlaubnis fuer das Uebernachten am "Lake McKenzie" besorgen. Gerry nickte den Plan soweit ab und bestellte uns fuer morgens frueh um 9.00Uhr ein Taxi. Die Faehre sollte um 10.15Uhr ablegen.

Den restlichen Tag/Abend verbrachten wir mit Lasagne und "Austin Powers" vor dem Fernseher. Erstmal ankommen, ne? ;)

Zwischenzeitlich besuchte uns noch ein kleines, bitte nicht meckern wenn falsch, Opossum (?) auf der Terrasse. Wir tauften es auf den Namen "Itchy" und zur Feier des Tag bekam es von Simon eine Scheibe Toast. Wir glauben es hat sich gefreut (Itchy wollte danach aber nicht mehr bei uns bleiben und hat sich dann verzogen... na ja...).
Von Fraser Island/Hervey Bay

Tag 38: Body-Surfen...

...juchey! (18.01.2009)

Das Wetter war an diesem Tag nicht ganz so schoen, aber da es der letzte Tag in "Agnes Water" war, und wir vergessen hatten, dass es noch einen anderen Strand, den "Workmens Beach" gibt, entschieden wir uns dafuer, unsere staehlernen Koerper noch einmal galant wie ein Delphin ueber die Wellen an eben diesem Strand gleiten zu lassen.
Wir hatten sogar Glueck und bekamen zwei blaue Body-Boards ab, sahen also dementsprechend maennlich aus... (im Gegensatz zum Vortag auch nicht schwer...)

Von Agnes Water/Town of 1770

Kurze Rede, langer Sinn, nach ca. 3 Stunden, einigen Fotos und den groessten Wellen die wir bisher gesehen haben (geschaetzte 3m)...,
Von Agnes Water/Town of 1770


...sind wir wieder zum Hostel, haben dort fuer guenstige 5$ nochmal das Abendessen mitgenommen, uns etwas vor den Fernseher gefloetzt und so den Abend verbracht.

Sonntag, 18. Januar 2009

Tag 37: surfen, surfen....

... und die Sonne geniessen (17.01.2009)

Um unseren geschundenen Oberkoerpern etwas gutes zu tun, haben wir uns an diesem Tag, vor dem surfen, erst einmal Nassanzuege gekauft, da man hier keine mieten kann. Mit diesen war es dann deutlich angenehmer und weniger schmerzhaft.



So verging die Zeit bis zum Nachmittag wie im Flug am Strand. Gegen Abend haben wir uns wieder mal wirklich koestliches Essen im Hostel gegoennt, noch ein Bierchen getrunken und einen Film geschaut. Unsere Planung fuer die naechsten Tage:

Noch einen Tag hier im Hostel verbringen und dann am 19.1 morgens frueh mit dem Bus nach Hervey Bay und von dort aus dann nach Fraser Island fahren.

Tag 36: Endlich wieder Sonne,Strand, Meer...

... und blutige Brustwarzen (16.01.2009)

Nach dem Fruehstueck und ausgiebigem Eincremen mit Sonnencreme 30+, machten wir uns mit 2 Bodyboards auf zum Strand. Dort erwarteten uns schon 2m-Wellen und es dauerte nicht lange, bis wir im Wasser waren.

Das Wellenreiten machte wirklich einen riesen Spass und wir wurde ziemlich schnell recht gut darin. Leider reibt der feine Sand, der sich zwische dem board und dem Oberkoerper sammelt, so uebel, dass wir uns nach 2-3 Stunden surfen den ganzen Oberkoerper (inklusve Brustwarzen, was richtig, richtig wehtut) aufgerieben hatten.

Gegen Nachmittag machten wir uns auf den Rueckweg is Hostel (sind nur 10 Minuten Fussweg), duschten und assen gegen 19:00 Uhr zu Abend. Hier im Hostel gibt es das Angebot, fuer 5$ pro Person Abendessen zu bekommen, das super lecker ist. (fuer umgerechnet 2,50 Euro pro Person kann man gerne mal auf das Einkaufen, Kochen und Spuelen verzichten)

Da Simon seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen hat, weil er seit der Busfahrt nach Agnes Water ziemlich aus dem Rhythmus kam, machten wir an diesem Abend nicht mehr viel.

Tag 35: Born to be wild...

...mit Feinripp auf der Chopper (15.01.2009)

Nachdem wir gegen 10.00Uhr in Agnes Water im Hostel angekommen sind, haben wir erstmal ne ruhige Kugel geschoben, was gegessen und bei richtig gutem Wetter die Sonne von der Haengematte aus genossen.

Gegen Mittag haben wir zwei neue Bekanntschaften gemacht; die beiden Hamburgerinnen planten fuer den Nachmittag eine "Mini-Chopper-Tour" von der auch wir schon gehoert hatten (John aus Cairns sei Dank!). Da wir sonst mit dem Tag eh nichts anzufangen hatten, entschlossen wir uns, uns den beiden Maedels und ca. 45 anderen "Motorraedern" anzuschliessen.

Unsere klammen Unterhemden waren inzwischen getrocknet und nachdem Simons Mutter wehement unsere huebschesten Oberteile gefordert hatte und Dennis Mutter wahrscheinlich aehnlich dachte, schmueckten wir die wiederlichen Lappen noch schnell mit einer Widmung!

Von Agnes Water/Town of 1770

Cool wie wir waren, hatten wir gegen 17.00Uhr endlich unsere Chopper unterm Hintern und konnten endlich losfahren!



60km fuhren wir mit teilweise 90km/h ueber die leeren Strassen von Agnes Water, machten ein paar mal kurz Rast bis wir uns den Sonnenuntergang am Strand mit Fried Potatoes und Cola anguckten. Dann ging's im Dunkeln wieder zurueck; gegen 19.30Uhr waren wr wieder an der Mietstation.
Von Agnes Water/Town of 1770



Von Agnes Water/Town of 1770

Von Agnes Water/Town of 1770

Auf der Tour hatten wir ein Paerchen (fuer Schwaben wirklich wirklich nett! ;) ) aus Cairns wiedergetroffen, die uns zu sich auf Pizza und Bier einluden. Dieses Angebot konnten wir schlecht ausschlagen und so verbrachten wir einen sehr netten Abend bis ca. 0.00Uhr mit Michael und Karen!

Im Hostel haben wir dann noch ein Gute-Nacht-Bier mit den beiden Hamburgerinnen getrunken und sind dann irgendwann ins Bett.

Tag 34: Regentag...

...wenig zu berichten (15.01.2009)

An diesem Tag sind wir von Long Island gegen 17.30 wieder in Airlie Beach angekommen. Es hat den ganzen Tag geregnet, schwimmen in der Lagune war also auch nicht mehr drin.

Haben uns dann bis 23.30Uhr irgendwie die Zeit in der Stadt vertrieben, waren noch bei Domino's Pizza (guter Tipp, Alex!) und haben dann auf den 1 1/2 Stunden verspaeteten Bus gewartet.

Gegen 1.30Uhr sind wir dann endlich losgefahren.

Dienstag, 13. Januar 2009

Tag 33: Regenwaldwanderung...

...und viele "exotische" Tiere (13.01.2009)

Hinweis: Bilder von unserem "Minjin Jungle Swing" sind jetzt online! Das Video konnten wir mit der lahmen Internetverbindung auf Long Island noch nicht hochladen, wird aber die naechsten Tage online sein.

Schon morgens nach dem Aufstehen regnete es hier eimerweise und so nutzten wir die kurze Regenpause gegen 12.30Uhr um den Versuch zu unternehmen, den Regenwald bzw. den Nationalpark etwas zu erkunden. Mit Kamera bewaffnet machten wir uns auf den 3,5km langen Weg, mussten nach ungefaehr 100m aber wieder umdrehen, da uns die Flut einen ziemlichen Strich durch die Rechnung machte. Alles was wir von dem "Marsch" hatten, waren nasse Fuesse vom Versuch die Flut auszutricksen.


Von Airlie Beach/Long Island



Einziger Ausweg gegen die drohende Langeweile (schon schlimm, dass man das in Australien so sagen muss), war also das Mittagsschlaefchen.

Gegen 15.30Uhr und mit Beginn der Ebbe unternahmen wir dann den zweiten Versuch und konnten endlich!, endlich!!, endlich!!! rausfinden, woher der Regenwald seinen Namen hat. Wenigsten hatten wir keine nassen Fuesse, nur nasse Hosen und T-Shirts.

Von Airlie Beach/Long Island

Auf unserer Liste an exotischen Tieren koennen wir einiges verzeichnen, hier mal schnell die Auflistung:

3 Wallabies

2 schwarze Voegel und ein

...

Schwein...

Kein Witz, fragt uns nicht wer das mit auf die Insel gebracht hat, aber auf der Haelfte der Strecke lief dieses riesen Hausschwein 50m vor uns. Leider war es kein sehr farbenfrohes Vieh und so konnte auch dieses aussergewoehnliche Exemplar unseren Tag nicht viel bunter gestalten.

Wieder im Zimmer entschieden wir uns fuer ein kleines Paeuschen in Form eines Nachmittagsschlaefchens. Herrlich. Zu unserer Entschuldigung: Es regnete immer noch.

Gegen 21.00Uhr unternahmen wir noch den Versuch im hiesigen Restaurant, welches gerade schliessen wollte, etwas Essen fuer lau abzuzwacken, waere auch fast geglueckt (die Kellnerin wollte uns schon ans Buffet lassen), als der neue Manager unseren Plan durchkreuzte und dreiste 20 Dollar fuer ein Menue verlangte! Zitat des Abends:

"Have you guys shoes?" Ja, wir standen barfuss im Restaurant... was soll's! :-)

Soweit aus Long Island. Eigentlich aktualisieren wir ja erst immer, wenn der aktuelle Tag schon vorbei ist, aber hier wird heute Abend nicht mehr viel passieren. Die Gefahr eines erneuten "Long Island Iced Tea"-Einbruchs ist relativ gering.

Ein Einheimischer sagte uns, dass es in "Agnes Water", unserer naechsten Station sehr gutes Wetter geben sollte. Wir werden's sehen, ihr werdet's lesen!

Bis die Tage, viele Gruesse!

Simon und Dennis

Tag 32: Saurer Regen...

...zwei Asse, Handicaps und Long Island Iced Tea (12.01.2009)

Um 16.30Uhr fuhr unsere Faehre rueber nach "Long Island", wo wir erwartungsgemaess mit Regen begruesst wurden. Nach der Ankunft haben wir kurz unser Zimmer bezogen und dann die Oertlichkeiten ausgecheckt.

Der Minigolf- und Tennisplatz vor unserer Haustuer kam uns sehr gelegen, um unserer Langeweile entgegenzuwirken und gleichzeitig unsere Faehigkeiten beim Golfen und Tennis (weiter) auszubauen. Ein paar lockere Schlaegerschwuenge (sowohl Golf als auch Tennis), Puts, Lobs, Slices etc. (alles kein Problem...) spaeter, trennten sich die Hartplatzhelden mit einem fairen Unentschieden.


Von Airlie Beach/Long Island

Nach der wohlverdienten Dusche begaben wir uns dann Richtung Bar, um den stilechten "Long Island Iced Tea" auf "Long Island" zu trinken.
So sinnlos war dein Kommentar also gar nicht, Alex! :)

Die Mischung hier war recht gut gemeint und somit war relativ schnell klar, dass dieser Abend nicht der laengste werden sollte. Insgesamt reichten 3 "Long Island Iced Tea" und eine Pulle billiger Weisswein, um uns gegen 1.00Uhr recht betueddelt ins Bett zu schicken.


Von Airlie Beach/Long Island

Bevor es aber in die wohlverdiente Traumwelt ging (der Tag war ja super-anstrengend...), entschied sich Simon noch schnell duschen zu gehen, "wegen dem sauren Regen auf meinem Kopf" (Zitat Ende).

Ein vergeblicher Versuch durch die Glas-Tuer zu laufen, viel weiterer saurer Regen auf unseren Koepfen (Simon wollte auch noch ein 2tes Mal duschen gehen, entschied sich aber dann doch nur fuer's Zaehneputzen...), weitsichtige Gedanken wie "ich kriege Haarausfall von dem sauren Regen" (Zitat Ende), eine Nudelsuppe zur Staerkung und viele huebsche Fotos spaeter waren wir dann wirklich im Bett!

Von Airlie Beach/Long Island

Mission: "auf Knopfdruck wie bestellt betrunken sein" waere somit geglueckt. Schuld an dem konsum hat nur das Wetter, hier hat die Regenzeit naemlich mitlerweile so richtig begonnen; Dauerregen den ganzen Tag.

Prost!

Simon und Dennis