Dienstag, 24. Februar 2009

Daheim...

...Nachtrag! (24.02.2009)

Jaaaa, seit knapp zwei Wochen sind wir jetzt wieder daheim, mitlerweile sogar rasiert! ;)

Wir danken euch allen für eure Einträge und unzähligen Klicks, es hat Spaß gemacht euch an unserem Urlaub teilhaben zu lassen (auch wenn es manchmal echt stressig war...).

Das war's von uns!

Viele Grüße,

Dennis und Simon

PS: Nochmal ins Fotoalbum gucken! Ein paar Fotos sind noch dazu gekommen. Unter anderem ein Album vom Hinflug... dabei hätte ich schwören können, sie waren hochgeladen... na ja...

Tag 63: Sydney-Airport...

...vorher/nachher (12.02.2009)

Da wir ja gegen 10.00Uhr aus unserem Zimmer sein mussten, sind wir relativ früh, gegen 11.30Uhr, mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen gefahren. Simon wollte sich evtl. noch nach einer Digi-Cam umschauen (die er letztendlich auch gekauft hat).

Wie am Flughafen in London (Hinflug) haben wir uns auch hier nach dem Einchecken nochmal im Starbucks niedergelassen um abschließend ein paar vorher/nachher-Fotos geschossen:
Von Sydney


Also da ist schon durchaus eine Veränderung sichtbar...

Dann ging's ins Flugzeug und das war's dann mit Australien. Ende Gelände.

:(

Aber es war geil! :P

Am nächsten Morgen um 5.30Uhr sind wir wieder in Frankfurt angekommen. Flug war ganz locker, konnten viel essen, schlafen und Filme gucken!

Tag 62: Der letzte Abend...

...jahaa, auch für Dennis (11.02.2009)

Jap, das liebe Geld... Schon in Byron Bay hatte Dennis seinen Flug umgebucht, sonst wär es echt knapp geworden mit der Kohle.

Das Wetter war tagsüber mal wieder grottig, also: nich viel gemacht. Abends/Nachmittags hat Dennis dann ein letztes Ma(h)l gekocht (Kartoffel-/Möhrenpüree mit Mini-Maiskolben, Hackfleisch auf einem Butterspiegel mit Chili^^ mjam-mjam-mjam) und Abends sind wir dann in einen Pub um die Ecke um ein paar nette Malibu+Ananassaft-Cocktails und einen Jug Bier zu trinken.

Außerdem haben wir der australischen Nationalmannschaft via Television beim Kicken zugeguckt.

Tja, das war er, der letzte Abend in Oz. Am nächsten Tag um 17.00Uhr sollte unser Flieger zurück in die Heimat gehen.

Tag 61: Kein Glück...

...mit dem Wetter (10.02.2009)

Joa, irgendwie hat es in Sydney wohl nicht sollen sein:

Dieser Dienstag reiht sich wunderbar in die letzten Tage ein: Kalt und Regen.

Was haben wir also gemacht? Noch ein letztes Mal "Domino's Pizza", unsere Bartbracht (muhahaha) verglichen und rumgehangen.

Simon weißt erstaunliche Ähnlichkeit mit Abraham Lincoln auf.
Oder mit Moses...

Mobraham Lincoln...
Von Sydney

Dienstag, 10. Februar 2009

Tag 60: Das Gegenteil von heiss...

...feucht und kuehl (09.02.2009)

Tja, im Sueden Australiens wuetet also das Feuer, waehrend wir fast schon frieren...

Von diesem Tag wird's keine Fotos geben, denn es war einfach nur trist und grau.

Haben lange gepennt und/oder gelesen und weil mit dem Tag sonst nichts anzufangen war, ist Dennis in den Vorort "Sydenham" gefahren, um klettern zu gehen.

Bei der Rueckker am Bahnhof hat er sich uebelst verlaufen und hat anstatt 10, ca. 40Minuten bis zum Hostel gebraucht.
Simon war unterdessen in "Chinatown", was sich als Enttaeuschung entpuppte, weil Sydney's "Chinatown" aus einer einzigen Strasse besteht.

Es ist teilweise hier sogar so ungemuetlich, dass Simon 'nen Pullover angezogen hat. Dennis wuerde es ihm gleich tun, hat aber ein Teil seiner sperrigen Sachen aus dem Rucksack zurueck nach Deutschland geschickt, inklusive Pullover... kluger Schachzug!

Momentan (10.02.2009), sieht es hier genauso aus wie gerade beschrieben. Sollte sich an dem Wetter was aendern, werdet ihr es die naechsten Tage erfahren :)

Gruesse vom kalten Sydney ins noch kaeltere Deutschland!

Dennis&Simon

Tag 59: Sonnenuntergang, Wetter geniessen...

...Kaffee trinken (08.02.2009)

Fuer den Sonntag hatte Dennis eigentlich geplant, zum "Paddington Market" zu gehen. An der Bushaltestelle naehe "Hyde Park", dort wo unsere Limousine mit 300PS und eigenem Chauffeur ablegen sollte, mussten wir ernuechtert feststellen, dass Dennis "Sunday" mit "Saturday" verwechselt hatte... war also nix mit Markt.

Da wir aber schonmal so nah am wirklich schoenen Park waren, das Wetter ausserordentlich gut war (nicht zu heiss mit einem seichten Lueftchen...), entschlossen wir uns dort noch ein bisschen rumzuhaengen...
Von Sydney

...um dann etwas spaeter, gut erhohlt, bei Starbucks Kaffee trinken zu koennen.
Weiter ging's dann ueber die "Pitt Street Mall", die oertliche Einkaufsstrasse und ins "Queen Victoria Building", das oertliche Schicki-Micki-Einkaufszentrum.
Danach sind wir erstmal zurueck zum Hostel, haben was zu Mittag gegessen und uns dann gegen 19.00Uhr auf den Weg zum "Opera House" gemacht, um von dort aus einen schoenen Blick auf die "Harbour Bridge" bei Sonnenuntergang zu haben.
(Also genau andersrum als gestern.)
Von Sydney

Im nahegelenen Souvenir-Shop haben wir uns noch zwei Shirts als Andenken gekauft.

Tag 58: Sydney...

...muede, muede, Opera House! (07.02.2009)

Vorab: Uns geht es gut, Sydney ist noch nicht abgebrannt. Stattdessen sind hier gerade lausige 18-20Grad + Regen.

Nach einer sehr erhohlsamen Busfahrt (nicht!), sind wir wie geplant morgens um 10Uhr im grossen grossen Sydney angekommen.
Das Hostel haben wir recht schnell gefunden, erste Ernuechterung kam auf, als die Dame von der Rezeption uns mitteilte, dass unser Zimmer erst um 14.00Uhr fertig sei. Warum, wissen wir bis heute nicht, denn als wir um 12.30Uhr erneut nachfragten, ob wir nicht endlich in unser 4-Bett-Zimmer koennten, war es kein Problem; das Zimmer sah jetzt auch nicht tiptop-gerade-frisch-geputzt-aus.

Na ja, haben erstmal noch bis Nachmittags gepennt, sind dann duschen gegangen und haben anschliessend bei Pizza-Hut am 'All you can eat-Buffet' ein ordentliches Wettessen hingelegt. Schlussendlich haben wir uns auf ein faires Unentschieden geeinigt und sind anschliessend im Pub um die Ecke noch einen Verdauungs-Schnaps trinken gegangen.

Abends war nich' viel los, Simon ist relativ frueh schlafen gegangen und Dennis hat sich um 22.00Uhr nochmal auf den Weg zur "Harbour Bridge" (mit Umweg ueber den "Darling Harbour")...
Von Sydney

...gemacht, um ein paar schicke Fotos vom "Opera House" zu machen.
Der Weg hat sich gelohnt, die Aussicht auf das naechtliche Sydney war der Wahnsinn, Dennis hat alleine ueber eine Stunde mit Fotografieren verbracht (auch wenn man den Aufwand nicht auf allen Fotos im Album sieht... einige sind leider verwackelt, aehnlich wie die vom Darling Harbour).
Von Sydney

Gegen 2.00Uhr war auch Dennis dann wieder im Hostel und ist dann irgendwann spaeter auch ins Bett.

Tag 57: Sonnenaufgang, Surfen...

...Bus fahren (06.02.2009)

Wie schon am Tag zuvor angekuendigt, haben wir uns am Morgen des 06.02 gegen 4.45Uhr an der Rezeption mit ein paar anderen Leuten getroffen, die sich ebenfalls den Sonnenaufgang am Leuchtturm angucken wollten.

Nachdem unser Fahrer dann eine halbe Stunde zu spaet und mit einer ordentlichen Alkohol-Fahne angewatschelt kam, konnten wir dann zum Leuchtturm hochgefahren werden.
Der Ausblick auf's Meer war hervorragend und es war schon super-hell, bevor die Sonne sich ueberhaupt ansatzweise gezeigt hat:

Von Byron Bay


Haben uns dann gemuetlich in die Naehe des Turmes gesetzt, ein paar Minuetchen gewartet und dann die Sonne genossen.

Von Byron Bay


Hier <-- findet ihr noch mehr der recht gelungenen Bilder und so ziemlich jede Phase der aufgehenden Sonne :) Wieder zurueck im Zelt haben wir uns nochmal zwei Stuendchen auf's Ohr gehauen und haben dann gegen 10.00Uhr ausgecheckt, unsere Sachen verstaut und sind dann nochmal runter zum Strand, um ein letztes Mal von den Wellen geschaendet zu werden! Hat auch super geklappt! Wir haben uns andere Boards als zwei Tage zuvor geliehen (etwas kleiner und schneller) und sind ein paar Mal uebel von den Wellen geschluckt worden. Highlight hier: Dennis wollte es mit der letzten Welle nochmal wissen, ist rausgeschwommen, sah die Welle kommen, hat professionell gepaddelt um die richtige Geschwindigkeit und den richtigen Moment zu erwischen, alles sah gut aus... bis er es nicht mehr geschafft hat, das Board in eine Richtung rumzureissen und an der Welle entlang zu reiten, sondern stattdessen von der "Spitze" der Welle einen 1a Koepper (mit Kopf voraus) in den Sog der Welle gemacht und sich dabei ungluecklich den Ruecken (und das Board) verknackst hat. Davon gibt's leider keine Bilder... Ende vom Lied: Zwei Tage Rueckenschmerzen und 30$-Surfboard-Reparatur (Nase abgebrochen)... So kann der Strandurlaub doch enden! Simon hat sich unterdessen als Moses verkleidet,...
Von Byron Bay


..nachdem ihm eine verdammt gemeine Welle kalt erwischt hatte und ihn (inkl. board) einfach mal gepflegt auf den harten Boden der Realitaet gedrueckt hat, sodass die hintere Flosse des surfboards abriss und im Nirgendwo des Suedpazifiks verschwand. (Reparaturkosten hier zum Glueck nur 15$)

Den Nachmittag haben wir dann im Hostel rumgeluemmelt und sind abends um 21.00Uhr dann via Greyhound-Bus nach Sydney aufgebrochen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Tag 56: Tagestrip...

...nach Nimbin (05.02.2009)

Der ein oder andere von euch hat es vielleicht schon in Alex' Blog gelesen, andere haben vielleicht auf Umwegen schon von Nimbin gehoert:

Das kleine Dorf, irgendwann in den 70ern gegruendet, ist die australische Hochburg der uns bekannten Illegalitaet und des Konsums bewusstseinserweiternder Pflaenzchen. Aus dem Boden gestampft wurde Nimbin eigentlich nur, weil damals in der Gegend ein Festival stattgefunden hat, von dem man schon von Anfang an sagen konnte, dass dort gekifft werden wird. Jetzt fragen sich hier wahrscheinlich einige von euch: Warum darf denn dort Cannabis konsumiert werden, ohne dass jemand dafuer bestraft wird? Tja. Das Doerfchen ist, sagen wir mal, eine "Grauzone"; Polizisten haben das Recht einzuschreiten, sind aber nicht dazu verpflichtet; billigen den Konsum, Besitz, Verkauf etc. also.
Wir wollen das hier natuerlich nicht beschoenigen, wir waren auch ganz artig, das Interessante ist einfach das ganze Dorf an sich.
Ausserdem hatten wir schon viel von der von uns geplanten Tour gehoert und sie ist uns einige Male empfohlen wurden.

Unser Reisefuehrer "Jim" versorgte uns die ganze Fahrt ueber mit sehr gutem Blues und witzigen Anekdoten aus seinen 16 Jahren die er die Tour nun schon macht.

Angekommen im Dorf brauchte es 5 Minuten um sechs Mal die gleiche Frage gestellt zu bekommen. Was, kann sich wohl jeder denken. Der Deal an sich erfolgt hier auch nicht im dunklen Eckchen, alle Einwohner sind (welch Wunder ;) ) nett, freundlich und fragen dich ob du Marihuana brauchst, wie andere nach der Uhrzeit.

Und das Dorf ist genau wie man sich sowas vorstellt:


Bunt, mit vielen Laeden die in ihrem Geschaeftsnamen irgendwie das Wort "Hemp" quetschen. Nach einem Mittagssnack (Pommes und Burger wohlgemerkt) sind wir noch etwas durch die Strasse getigert und haben das oertliche "Museum" (mehr oder weniger) "besichtigt" ...

Von Tagestrip: Nimbin

...und dann kurze Zeit spaeter zurueck zum Bus.

Sehr unterhaltsam waren die Leute auf der Busfahrt, die nach ihrem Drogenerlebnis so tun mussten, als waeren sie auf einmal waaahhnsinnig drauf und gut gelaunt und der Bus waere eine Achterbahn... naa ja! ;)

Naechster Stopp war bei "Paul", einem alten Kumpel von Jim, der seit ganz schoen langer Zeit alleine auf einem riesigen Regenwald-Grundstueck wohnt und die letzten Jahrzehnte sein Hippie-Dasein knallhart durchgezogen hat. Daumen hoch fuer dieses Durchhaltevermoegen!

An seiner Huette mit kleinem See...

Von Tagestrip: Nimbin

...haben wir dann das Buffet ausgekostet (Makadamia-Nuesse und Wassermelone^^), etwas die Sonne genossen und ca. eine Stunde spaeter ging es nach einem kurzen Vortrag von Paul ueber die Zusammenhaenge von Kosmos und der Schoenheit aller Dinge weiter zu den "Minyan Falls". Kurz ein paar Fotos geschossen... (mehr im Album)

Von Tagestrip: Nimbin

...und dann zurueck zum Bus und nach Byron Bay.

Fazit der Tour: Auf jeden Fall unterhaltsam und empfehlenswert fuer die, die in Nimbin gerne mal andere Pilze als Pfifferlinge und Omas Plaetzchen ausprobieren wollen.

Fuer alle anderen, uns eingschlossen, war es ein netter Ausflug mit Aufenthalt in witziger Atmosphaere und guter Unterhaltung! :)

Morgen um 10.00Uhr checken wir aus, um 5.00Uhr im Morgengrauen schliessen wir uns aber einer Gruppe an, die sich den Sonnenaufgang am "Cape Byron" von einem Leuchtturm aus angucken wollen.
Das letzte Mal vor Sydney wollen wir nochmal Landschaft geniessen. Die Zeit bis abends um 21.00Uhr werden wir, wer haette es gedacht, mit Surfen und Sonnenbrand auf der Nase kriegen, verbringen ;)

Gruesse!

Dennis und Simon

PS: Dennis nimmt Wetten an, welcher Elternteil sich im Gaestebuch darueber auslaesst, dass er auch ein Grundstueck im Regenwald mit einer einsamen Huette haben will.

Tag 55: Warum?...

...immer eine rote Nase?? (04.02.2009)

Heute wollten wir unsere sowieso schon unheimlich ausgepraegten Surf-"Skills" mal wieder etwas ausweiten und sind gegen 11Uhr mit einem fuer 3h gemieteten Board pro Nase, zum Strand.

Die Wellen waren anfaengerfreundlich (also nichts fuer uns... haha) und die Stroemung zum Ende hin wieder super-stark und verdammt ermuedend.

Ja, wie der Titel schon sagt: Dennis hat mal wieder eine mega-rote Nase, Simon... na ja. Reden wir nicht drueber. Sagen wir's mal so: Wenn rot mal braun wird, dann muesste Dennis in der Bronx/USA auf jeden Fall mit "Yo, Brother" angeredet werden, so braun waer er dann...

Von Byron Bay



Abends haben wir dann frueh versucht zu schlafen, hat nicht geklappt, sind beide abwechselnd immer mal wieder an die frische Luft, Dennis hat Gitarre gespielt, solange bis wir dann doch auf dem weichen Boden unseres Zeltes eingepennt sind...

Tag 54: Stadtbummel...

...fertigmachen fuer "Sydney" (03.02.2009)

Gegen Vormittag/Mittag sind wir an diesem Tag in die Stadt gefahren, um uns mal die Geschaefte und Einkausmoeglichkeiten ohne Surfboard und mit genuegend Zeit, anzugucken.

Haben uns zwischenzeitlich getrennt (also geographisch... ;) ), und sind gegen 16.00Uhr wieder zurueck zum Hostel.

Im Voraus hatten wir vor dem Stadtbummel schon unsere Tagestour am uebernaechsten Tag nach Nimbin, und unsere Unterkunft fuer Sydney von hier aus gebucht.

Abends haben wir mal wieder bei "Eagle Boys" guenstig (obwohl 2$ teurer als in Brisbane...warum auch immer) Pizza gegessen, sind danach zum Hostel und haben uns noch mit etwas Internet die Zeit vertrieben.

Also alles gaaaanz relaxt hier.

Dienstag, 3. Februar 2009

Tag 53: Schnipp, Schnapp...

...und: Ploerre vernichten: unmoeglich! (02.02.2009)

So denn! Irgendwann kommt der Tag... an dem auch ein Mann sich Gedanken ueber seine Frisur machen muss...

Na ja gut, den Gedanken hatte Dennis schon laenger, daher viel die Entscheidung, in Zukunft wieder mehr Gel als Kamm zu benutzen relativ schnell und am Morgen dieses Tages war der Gang zum Friseur dann fest.

Gegen 11.00Uhr haben wir uns inklusive Surfboard auf den Weg zum Strand gemacht. Schnell noch ein letztes Foto mit langer Matte... (ich wuerde ja freundlicher gucken, aber die Sonne hat doch etwas geblendet)

Von Byron Bay

...und dann ging's zum Friseur. Simon hat in der Zwischenzeit schonmal die fuer uns ungewohnten "Hard-Boards" auf weiterhin grossen Wellen ausgetestet.
Gegen 12.30Uhr war Dennis dann wieder da... unrasiert und mit kurzen Haaren; super Mischung, vor allem wenn es Simon genauso geht:

Von Byron Bay

Haben den halben Tag, bis ca.17.00Uhr, dann mit Surfen verbracht und sind dann wieder zurueck zum Hostel. Schnell noch was in die Haengematten gefloetzt...

Von Byron Bay

...und dann spaeter frisch geduscht und gestyled (hoehoe), an den Rest unseres "Goons" gemacht.
Simon ist zwischenzeitlich dann telefonieren gegangen; eine halbe Stunde alleine mit dem Wein, viele sinnlose Selbstportaets...



...und ein Mini-Nickerchen (auch selbst fotografiert, das ist mal Multi-Tasking ersten Ranges!) spaeter...
Von Byron Bay

...war Dennis dann mal wieder so betueddelt, dass er meinte, dass es Zeit fuer einen Gaestebuch-Eintrag wird... gleiches Spiel wie an Silvester.

Nachdem er dann vergeblich versucht hat Simon zu finden, was in dem Zustand gar nicht so einfach war, ist Dennis dann gegen "keine-Ahnung-wie-viel-"Uhr ins Bett gegangen. Simon ist dann nach dem Telefonat und nachdem Dennis nicht mehr auf der Couch sass, hinterher.

Eigentlich ein sehr erfolgloser Abend, der Plastik-Sack ist immer noch mit Weisswein gefuellt...

Ausserdem hat Dennis natuerlich wieder Sonnenbrand im Gesicht. Bemerkenswert: Er hat sich 3x im Gesicht und sonst nirgends eingecremt, hat trotzdem Sonnenbrand und Simon hat sich gar nich' eingecremt und wird einfach nur braun... Soweit aus Byron Bay!

Gruesse!

Montag, 2. Februar 2009

Tag 52: (mal wieder) Surfen...

...und abends "Drecks-Ploerre" trinken (01.02.2009)

Hinweis: Der Eintrag vom 31.01.2009 ist nochmal geaendert worden!

Hinweis 2: Ja, wir mussten auch unsere Unterhemden waschen! O Schreck! Aber: Sonnencreme und Schweiss haben die Poren so versiegelt, dass tatsaechlich noch alle Flecken da sind! Besser ist das!

Da wir doch besser im Zelt schlafen konnten, als wir dachten, und wir die Nacht davor aufgrund unerwuenschter Besucher ja auch nicht geschlafen haben, sind wir erst gegen 11.00Uhr aufgestanden. Haben dann gefruehstueckt und sind gegen 13.30Uhr mit dem Shuttle-Service vom Hostel aus in die Stadt gefahren, um uns 2 Surfboards auszuleihen. Gesagt getan; hatten 3h Zeit uns nochmal so richtig von den Wellen vergewaltigen zu lassen, denn diese waren doch ein bisschen groesser als die, auf denen wir das Surfen gelernt hatten...

Na ja, ist ja schliesslich auch nur Wasser... wir sind beide nicht ums Leben gekommen, sondern mussten nur einige Verluste und Blessuren hinnehmen:

Eine von zwei Kontaktlinsen im Wasser verloren (Dennis), Haargummi verloren (das war ein Zeichen/Dennis), Board von Simon gegen den Kopf bekommen (Dennis), eigenes Board gegen die Nase gehauen (Dennis) und beim Runterfallen auf dem Ruecken gelandet (Simon).

Die Runde geht also eindeutig an Dennis... super!

Um euch mal einen kurzen Eindruck von den Wellen zu geben (geschaetzte 4-5m):
Von Byron Bay

Lief aber sonst soweit alles gut, konnten gut gelaunt gegen 16.00Uhr wieder zurueck zum Hostel fahren!
Von Byron Bay

Dort angekommen haben wir erstmal geduscht, Simon hat sich in die Haengematte gefloetzt und Dennis ist nochmal in die Stadt gefahren, um die noetigen Einkaeufe fuer's Abendessen und die naechsten Tage zu besorgen.

Nach dem Abendessen (lecker Pasta!) haben wir uns dann entschlossen, leckeren Weisswein (engl. "Goon"; heisst etwa soviel wie "billiger Weisswein") zu uns zu nehmen. Serviert wird das ganze hier im formschoenen Plastikmantel. Tat der Stimmung aber keinen Abbruch, haben uns den ganzen Abend lang koestlich amuesiert!

Von Byron Bay


Gegen 3.00Uhr war dann auch bei uns die Nachtruhe eingekehrt!

Samstag, 31. Januar 2009

Tag 51: Waschen, trocknen...

...naechstes Ziel: Byron Bay (31.01.2009)

Nach knapp 3h mehr warten als schlafen konnten wir dann alle unsere Klamotten inklusive Ruck- und Schlafsaecke in die Waschmaschine schmeissen.

6h spaeter waren alle Sachen aus dem Trockner und wir hoffen, dass wir jetzt alle Wanzen beseitigen konnten...

Von den Pusteln wird Dennis noch etwas laenger was haben, na ja... Hauptsache die Dinger sind aus unseren Anziehsachen.

Um 14.30Uhr haben wir dann den Bus nach "Byron Bay" genommen, wo wir die naechsten Tage verbringen werden.
Wir haben einen Campingplatz an einem Hostel bekommen; schwer zu beschreiben wie es dort genau aussieht, Fotos folgen noch!
Grob gesagt: Riesen Areal, entstanden aus einer 70er-Hippie-Kommune, genau so wir man's sich vorstellt.

Zimmer waren keine mehr frei, deshalb werden wir die naechsten Tage also im Zelt verbringen; so koennen wir wenigstens ein paar Dollar sparen.

Abends sind wir dann in die Stadt gegangen...
Von Byron Bay

...,haben im "Cheeky Monkeys" ein paar Cocktails getrunken, Jenga gespielt, um den Schwierigkeitsgrad zu erhoehen, mit geschlossenen Augen^^...
Von Byron Bay

...und danach noch ein letztes Feierabend-Bier in einer Bar getrunken, deren Namen wir nicht mehr wissen :)

Dann ging's zurueck ins Zelt.

Tag 50: Surf-Lesson...

...und erste schlechte Anzeichen (30.01.2009)

Den Vormittag diesen Tages haben wir weitestgehend mit Ausschlafen verbracht, sind dann gegen 11.30Uhr aufgestanden und fruehstuecken gegangen.

Bei der morgendlichen Hygiene fielen Dennis erste Anzeichen von roten Pusteln am Arm, Bauch, Fuessen und Ruecken (also eigentlich ueberall) auf, aber er hat sich erstmal nichts weiter dabei gedacht. Bisher war es ja immer so, dass Simon verschont wurde, waehrend Dennis alle Mueckenstiche abgefangen hat. Warum also dieses Mal nicht?

Beim Fruuehstueck haben wir uns dann eine 2 1/2-stuendige Surf-Lesson aufquatschen lassen, da wir aber schon seit Agnes Water geplant hatten, mal auf ein Board zu steigen, kam uns das gar nicht ungelegen; der Preis war auch voellig in Ordnung!
Wenn man schon mal in "Surfers Paradise" ist, muss man die Chance ja auch nutzen!

Um 13.00Uhr wurden wir, inklusive ca. 6 anderen Leuten aus unserem Hostel dann abgeholt, um zum Strand zu fahren.
Nach kurzer Einweisung an Land, einer Partie "Schnick-Schnack-Schnuck" wer von uns beiden das blaue Surfboard bekommt und wer das rosane nehmen muss, waren wir dann ziemlich schnell im Wasser und konnten erste Erfolge verbuchen. Der Coach hat uns die ganze Zeit gute Tipps und Anweisungen gegeben und uns natuerlich nicht direkt auf die groessten Wellen losgelassen. Im Endeffekt haben wir beide von ca. 20-30 Versuchen, bestimmt 15-20 Mal auf dem Board gestanden. Dabei sind einige gute Fotos entstanden:
Von Surfers Paradise


Um 15.30Uhr etwa waren wir dann wieder zurueck im Hostel.

Nachmittags haben wir uns dann noch etwas ausgeruht, abends wollten wir dann mal das Nachtleben in Surfers erkunden.
Um 22.15Uhr sind wir mit dem Bus in die Stadt, erst ins HardRock-Cafe, haben dort 10$ Eintritt bezahlt um uns eine ziemlich schlechte Band anzugucken und nach einem Bier wieder zu gehen.

Auf Empfehlung von der Dame an der Rezeption unseres Hostels sind wir dann in Richtung "Beer Garden" gelaufen. Dort fanden wir zwar nicht das, was wir in Deutschland unter Bier-Garten verstehen, sondern eher einen Club, trotzdem konnten wir uns dort gut die Zeit vertreiben und uns eine bessere Band angucken. Nach ein paar Getraenken sind wir wieder zurueck, wollten nochmal ins HardRock-Cafe, das hatte aber mitlerweile schon zu. Haben dann noch einen Mitternachts-Snack zu uns, und den Bus um 3.15 zurueck zum Hostel genommen.

(Dennis hat mal wieder die Kamera im Hostel vergessen...)

Dennis hatte sicherheitshalber fuer diese Nacht das Bett gewechselt, wir wussten immer noch nicht wo die Pusteln herkamen...
Unsere Nachtruhe waehrte aber nicht lange, gegen 3.45Uhr weckte Simon Dennis, mit der Nachricht, er habe "Bed Bugs", also Bettwanzen in seinem Bett gefunden. Bei genauerer Inspektion fand auch Dennis die kleinen Krabbel-Kaefer in seinem Bett. Somit war auch geklaert woher die roten Flecken an Dennis Koerper kamen...

Wir konnten nichts weiter tun, als bis morgen frueh um 7 zu warten, bis die Rezeption aufmachte, um die Viecher zu bekaempfen. An Schlaf in unseren Betten war nicht zu denken und um die Couch an der Rezeption nicht auch noch zu verseuchen, haben wir uns geduscht und dann auf den Holzboden vor der Rezeption gelegt. War das bequem...

Tag 49: Auf Richtung...

...Surfers Paradise (29.01.2009)

Morgens sind wir gegen 9.00Uhr aufgestanden, Wecker haetten wir uns keinen stellen muessen, denn der von unserem Zimmernachbarn ging wieder puenktlich um 9.15Uhr an, aufgestanden ist er um 10.00 immer noch nicht...

Gegen 10.30Uhr ist Dennis in die Stadt gegangen und hat sich mit zwei Bekanntschaften aus "Agnes Water" zum Fruehstueck getroffen, Simon ist unterdessen etwas durch die Stadt getigert und war im Internet-Cafe.

Gegen 13.00Uhr haben wir uns wieder im Hostel getroffen und sind kurze Zeit spaeter zur "Central Station Roma Street" aufgebrochen, um unseren Bus um 13.45Uhr Richtung Surfers Paradise zu nehmen.

Gegen 15.15Uhr waren wir dann in Surfers Paradise und wurden kurze Zeit spaeter von einem Mitarbeiter des Hostels abgeholt, der uns dann in unsere Unterkunft gefahren hat. Das Hostel war, sehr zu unserem Gefallen, etwas ausserhalb der Innenstadt gelegen und somit relativ klein und ruhig.

Am fruehen Nachmittag hat es angefangen zu regnen und so sind wir erst gegen 20.30Uhr in den nahegelegenen Supermarkt gegangen, um uns mit Nahrung fuer die naechsten 2 Tage einzudecken.
Abends ging dann nicht mehr viel, Dennis ist gegen 22.00Uhr, geplagt von Schlaflosigkeit, noch durch die komplette Einkaufs-Mall und das halbe Industriegebiet gelaufen.

Gegen 1.00Uhr waren wir dann beide im Bett.

Tag 48: Kurzweiliger Tag...

...spontanes Bowling am Abend (28.01.2009)

Fuer diesen Tag hatten wir uns keine Plaene gemacht. Mittags sind wir bei einem Restaurant um die Ecke billig essen gewesen, haben am Nachmittag so rumgehangen, im Internet gesurft und uns dann gegen Abend dafuer entschieden nochmal in die Stadt zu gehen, auf der Suche nach einem Pub oder aehnliches.

Na ja, wir werden uns wohl nie daran gewohnen, jedenfalls war gegen 21.00-22.00Uhr wieder fast jedes Pub geschlossen, Rettung fanden wir dann in einer schnellen Partie Bowling. Da das Bowlingcenter gegen 22.30Uhr schloss, hatten wir noch Zeit fuer eine Runde; den Preis konnten wir per Wuerfel bestimmen, Simon spielte fuer 4$, Dennis fuer 7$.
Mit "deutlichem" Abstand ging die Runde mit 93 zu 85 an Dennis...

Danach sind wir wieder zurueck zum Hostel, haben schon einen Teil unserer Sachen gepackt, Check-Out fuer den naechsten Tag war 10.00Uhr.

Bilder gibt es keine, Dennis hat die Kamera im Hostel vergessen...

Tag 47: Ryan Adams...

...and the Cardinals (27.01.2009)

Heute war der langersehnte Tag fuer Dennis und Simon; endlich Ryan Adams live sehen zu koennen!

Vormittag verlief ereignislos, gegen 16.45Uhr machten wir uns auf den Weg mit dem Zug Richtung "Fortitude Valley". Einlass am "Tivoli" war 19.00Uhr. Unser Plan war noch bei "Eagle Boys" fuer guenstige 5$ eine ganze Pizza abzustauben und dann gemuetlich zum Konzert zu gehen.

Bis auf eine gute halbe Stunde die wir mit dem Suchen des Pizzaladens verbrachten, verlief der Plan auch wirklich gut, die Pizza (bestehend aus Fleisch, Fleisch, Kaese, Fleisch und BBQ-Sosse) war genial, jetzt mussten wir nur noch das "Tivoli" finden. Dort gab es erste Komplikationen mit der Wegbeschreibung und so trafen wir "erst" gegen 18.30Uhr an dem Gebaeude ein.
Das war aber immer noch genuegend Zeit um bei Einlass Plaetze in der ersten Reihe zu ergattern; bei Konzertbeginn waren ca. 500 Leute im Saal. Also ein ganz gemuetliches Konzert, mit einer sehr belustigenden Vor"band" (Country vom Feinsten...)...
Von Brisbane



...und herausragenden "Cardinals".



Der Abend hatte eher etwas von einer oeffentlichen Probe, was der Atmosphaere aber keinen Abbruch tat; im Gegenteil. Ryans Version von "Wonderwall" schaffte 1a Gaensehaut.

Nach 2h verliessen wir zufrieden mit Bandshirt den Saal und versuchten dann doch noch ein letztes Mal unser Glueck bei der "Bowery". Um es kurz zu machen:
Aus uns bisher nicht bekannten Gruenden war auch diesmal wieder die Eingangstuer verschlossen, im Innenraum brannte aber Licht. Na ja, es hat nicht sollen sein.

Also sind wir wieder zurueck zum Hostel und gegen 2Uhr dann ins Bettchen.

Tag 46: Biertasting...

...und erneut kein Einlass in der "Bowery" (26.01.2009)

Von morgens bis zum spaeten Nachmittag haben wir nicht viel gemacht und den Tag im Hostel vertroedelt.
Abends wollten wir dann unsere Planung vom Vorabend fortsetzen und ins "Belgium Beer Cafe" sowie einen erneuten Versuch, diesmal mit langen Hosen, in der "Bowery" wagen, um etwas Bier und Whisky zu trinken.

Das "Bier-Tasting" lief soweit ganz fein, Simon goennte sich zwei Bier mit Fruchtaroma, Dennis zwei Starke a la Schwarzbier.

Von Brisbane



Da der Laden doch relativ teuer war, entschieden wir uns gegen 21.00Uhr weiterzuziehen und von bier auf Whisky umzusteigen. Also nahmen wir erneut den Zug, um ins nahegelegene Stadtviertel "Fortitude Valley" zu fahren.

Kurz nach der Ankunft an der "Bowery" mussten wir enttaeuscht feststellen, dass Montags Ruhetag ist... also wieder kein Einlass und kein Erfolg.

Dennis fasste den Abend mit diesem bild zusammen:
Von Brisbane

Auch die nahegelegenen Bars machten schon bald zu oder waren zum Teil schon geschlossen, also fuhren wir verzweifelt wieder zurueck, und gingen frueh ins Bett... Dennis hat noch die ganze Nacht gelesen, das war's dann aber auch fuer den Tag.

Montag, 26. Januar 2009

Tag 45: Gotta get out...

...Staedtchen, Kaeff'ken, Kinochen (25.01.2009)

Eigentlich ist die Snooze-Funktion am Wecker ja eine sehr sinnvolle Funktion, wenn unser Zimmergenosse sich nach einer Stunde aber immer noch nicht entschieden hat aufzustehen, wird's irgendwann nervig. Na ja, jedenfalls sind wir dann vor ihm aufgestanden, haben gefruehstueckt, gewartet bis der Schauer vorbei ist und so den Nachmittag etwas im Hostel vertroedelt.

Gegen 16.00Uhr hatte Dennis sich dann eine abendfuellende Planung ausgedacht und kurze Zeit spaeter sind wir dann aufgebrochen um mit dem Zug nach "South-Brisbane" zu fahren, um dort lecker Kaffee/Tee+Kuchen zu essen (nach der Empfehlung aus dem 'lonely planet'-Reisefuehrer).

Von Brisbane

Danach ging es dann weiter Richtung Kino...

Von Brisbane

...wo wir uns fuer guenstige 6$ den neuen Clint Eastwood-Streifen "Gran Torino" anguckten. Praedikat: Empfehlenswert. Danach ging's weiter mit dem Zug, wieder in den Norden Brisbanes, wo wir eigentlich einen Abstecher in eine Cocktail-Bar mit guter Whisky-Auswahl machen wollten. Wir hatten aber beide nur kurze Hosen an und wurden so nicht reingelassen.

Also machten wir uns wieder auf den Rueckweg zum Hostel und nahmen uns vor die Bar am naechsten Tag inklusive der Getraenke-Karte auszuchecken.

Wieder im Hostel haben wir noch kontakt mit der Familie aufgenommen, uns guten Wein aus unserer Sprudel-Wasser-Flasche gegoennt und sind danach ins Bett; Snooze-Funktion unseres Bettnachbarn sollte auch am naechsten Morgen wieder angehen...